Bild: SCM Group
Easy & Responsive

Neue Softwarelösungen mit Schnittstellen, die aktuellen Smart-Geräten so nah wie möglich kommen, hat sich die SCM Group als Hauptziel der Entwicklungsarbeit gestellt.

Einfach zu bedienen, sollen sie sich veränderten Produktionsanforderungen leicht anpassen lassen.

“Alle aktuellen Entwicklungen im Bereich von Maschinen und Automatisierung, also auch die Systeme zur Holzbearbeitung, stehen unter einem Leitstern: Industrie 4.0. Ein Begriff, der für die Digitalisierung der Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe steht, ein Prozess, der zur vollständig automatisierten und vernetzten industriellen Fertigung führen wird“, ist Federico Ratti, Technischer Leiter der SCM Group, überzeugt. „Einer der Stützpfeiler dieser Revolution ist die Human Machine Interaction, welche die immer breiter eingesetzte Touch-Schnittstelle und eine erweiterte Realität einschließt. Bei der SCM Group arbeiten wir seit langem daran, dieses Ziel zu erreichen und haben auf diesem Weg bereits wichtige Meilensteine realisiert, die zu wesentlichen Verbesserungen der Software unserer Maschinen führten.”


Nach Ansicht von Ratti spielt die Software eine grundlegende Rolle bei der Kaufentscheidung für eine Maschine. Zugleich sei die Bedienung der Schnittstelle ausschlaggebend für die Auswahl des Produktes. „Egal, ob es sich um große Industrieunternehmen oder um Tischlerbetriebe handelt, alle Firmen streben nach bedienerfreundlichen, intuitiven, fehlerfrei laufenden Technologien, die keine lange Lektüre von Handbüchern erfordern. Außerdem wird von Fertigungslösungen erwartet, dass sie eine positive Bedienerfahrung vermitteln und sich im Look & Feel in einer Linie mit dem technologischen Design der heutigen Unterhaltungselektronik befinden”, so Ratti weiter. „Eine leistungsstarke Software mit schlecht konzipierter Nutzerschnittstelle verliert einen Großteil ihres Werts. Vom User Interface hängt schließlich ein Großteil des Zusammenwirkens von Bediener und Maschine ab: Es ist ausschlaggebend dafür, wie ein Bediener auf einfache, verständliche und effiziente Weise das zu realisieren vermag, was er mit der Maschine erzielen möchte.“ Nichtsdestotrotz seien auch heute noch die meisten für das Maschinenmanagement erhältlichen Softwareprogramme komplex. „Der umfangreiche R&D-Investmentplan, den die SCM Group derzeit realisiert, verfolgt als Hauptziel die Entwicklung neuer Softwarelösungen mit Schnittstellen, die in ihrem Wesen den heutigen Smart-Geräten so nah wie möglich kommen, mit denen Maschinenbediener im Alltagsleben einen selbstverständlichen Umgang pflegen. Daher haben wir unsere Software Easy & Responsive getauft, also leicht bedienbar und in der Lage, sich den veränderlichen Produktionsanforderungen anzupassen.”

 

CNC-Bearbeitungszentren einfach bedienen


Die Software-Suite Maestro von SCM besteht aus spezialisierten Programmen, mit denen Kunden die Programmierung und Bedienung ihrer Maschine auf intuitive Weise schnell vornehmen können. Die Suite deckt dabei das gesamte Spektrum von Bearbeitungszentren mit CNC-Steuerung ab. Das Handling der Maschine erfolgt über die direkte Projektierung des Werkstücks und unverzügliche Programmierung, wobei ein Datenformat generiert wird, das für alle SCM-Maschinen anwendbar ist. Mit anderen Worten: Der Kunde kann das werkstückspezifische Programm zentral erstellen und auf allen SCM-Bearbeitungszentren anwenden. Das Arbeitsprogramm wird stets im Hinblick auf die Bestückung des Systems generiert (Bearbeitungseinheiten, Arbeitsfläche und Werkzeuge).


Maestro ist aber nicht nur eine generische Software, sie bietet auch Skalierbarkeit. Deshalb verfügt sie über Spezialfunktionen, mit denen SCM-Kunden ihre Maschine bei spezifischen Anforderungen bestmöglich nutzen können. Besondere Nesting-Erfordernisse, die Bearbeitung von Fensterkomponenten, die Kantenverleimung von Formteilen, die Bohrungsoptimierung oder die Simulation einzelner Bearbeitungen sind nur einige der Programme, die Bedienern Hilfe dabei leisten, die Maschinen noch produktiver zu nutzen.


Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Software-Suite ist ihre Offenheit gegenüber Branchenlösungen von Drittanbietern im Bereich Software. Ziel ist es dabei, Kunden eine möglichst breite Auswahl zu garantieren – ein unabdingbarer Faktor in der Türen- und Fensterfertigung, wo das Endprodukt seit jeher vom jeweiligen geographischen Standort geprägt wird. Die von SCM entwickelte Schnittstelle MSL Connector ist eine für Inhouse-Software verwendete Programmiersprache, mit der Software von Drittanbietern auf einfache Weise mit Maestro und den Maschinen der SCM Group zusammengeschaltet werden kann.

 

Jeder Technologie ihre eigene Software


Die Kantenverleimung ist ein komplexer Prozess. Ob und wie hier die richtigen Maschineneinstellungen vorgenommen werden, hängt von der Kompetenz des Bedieners ab. Die Software E-Touch von SCM bündelt das vollständige Know-how des Verfahrens, sodass Bediener das gewünschte Resultat nur noch in Gestalt einfacher Parameter eingeben müssen. Mit der Software lassen sich sämtliche Einstellungen der Maschine festlegen, die im Prozess benötigt werden, um hohe Qualität und Produktivität erzielen zu können.


Die Zuschnittoptimierung für Plattenaufteilsägen ist der Schlüssel, um das beste Ergebnis bei dieser Bearbeitung zu erzielen: kurze Berechnungszeiten, wenige Schnittschemen und Abfallminimierung sind die Lösungen, die von SCM für Wincut und Ottimocut im Bereich der Plattenaufteilsägen entwickelt wurden.


Eine 3D-Produktionssoftware für den konstruktiven Holzbau ist Quicklink: Dabei handelt es sich um eine intuitive Schnittstelle, die dank unterschiedlicher Bearbeitungsstrategien eine einfache Dateneingabe, schnelle Verarbeitung und Simulation sowie hohe Flexibilität vereint. Integriert sind darüber hinaus neue Nesting-Funktionen für X-Lam-Platten.


Die ausgefeiltesten und komplexesten Lösungen in Betrieben mittlerer Größe sind automatische Anlagen und Produktionszellen, die neben einer hohen Produktivität auch Hilfestellungen beim Handling und der Materiallogistik bieten. SCM stellt dem Anwender hier die Softwareanwendungen Watch und Watchstore zur Verfügung, die den Bediener mit speziellen Überwachungsprogrammen für die Produktionslinie so anleiten, dass er Wettbewerbsvorteile durch das dynamische Tracking der Werkstücke, bei den Produktionsberichten sowie beim Alarm- und Wartungshandling verbuchen kann. Wird die Produktionszelle zudem mit einem automatischen, waagerechten Flexstore-Magazin am Eingang der Fertigungslinie ausgerüstet, ermöglicht eine spezielle Funktion des Überwachungsprogramms die Optimierung des Magazins, indem es die Stapel in Bezug auf die Lagerumschlaghäufigkeit der Platten und auf den Mix der Produktionsreihenfolgen dynamisch managt.

www.scmgroup.com

 

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