HOB im Gespräch mit ...

Armin Bührer und Matthias Kropf,

Vorstände der
Atemag Aggregatetechnologie und Manufaktur AG

 

 

 

„Wir wollen die Erwartungen der Kunden übertreffen“

Nachgefragt bei Armin Bührer und Matthias Kropf, Vorstände der Atemag Aggregatetechnologie und Manufaktur AG, zu den heutigen Marktanforderungen an moderne Aggregate-Technologie für CNC-Maschinen.

 


Die Atemag Aggregatetechnologie und Manufaktur AG feiert jetzt ihr 10jähriges Jubiläum. Was waren die Hintergründe für die Unternehmensgründung? Wie stellt sich das Unternehmen heute dar?


Die Nachfrage beziehungsweise das Potenzial im Marktsegment der Aggregatetechnologie ist, wie zur Zeit der Unternehmensgründung, aus unserer Sicht ungebrochen. Dies bezieht sich in erster Linie auf Produkte in guter Qualität zu vernünftigem Preis und wird ja an unserer eigenen Unternehmensentwicklung deutlich. Wir mussten bereits drei Jahre nach dem Kauf des Firmenanwesens Produktions- und Verwaltungsfläche anbauen und die Kapazität um 50 Prozent erhöhen. Wir stehen auf wirtschaftlich gesunden Füßen und besitzen eine starke Innovationskraft, wie man sich in den letzten Jahren auf den Leitmessen wie der Ligna immer wieder überzeugen konnte.


Auch sind wir mittlerweile weltweit mit unseren Systemen und Angeboten unterwegs, haben erst kürzlich eine eigene Niederlassung in Moskau gegründet. Zu den Meilensteinen gehört sicherlich der Gewinn des Challenger Awards 2012.

 

Sie heben hervor, dass Sie sich bei der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Aggregaten und Zubehör für CNC-Maschinen an den Erfordernissen des Marktes und den Kundenwünschen orientieren. In welchen wesentlichen Anwendungsbereichen sind Sie unterwegs?


Atemag sieht sich als Partner der Kunden. Deren Problemstellungen sind eine Herausforderung für eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung. Hierzu gibt es viele Beispiele. Auch die HOB hat in der Vergangenheit darüber berichtet. Die klassischen Lösungsansätze sind nach wie vor im Holz oder Holzwerkstoff verarbeitenden Bereich. Da jedoch der Wunsch der Konsumenten nach Individualität und Höchstqualität bei Einrichtungsgegenständen zunimmt, müssen auch die Aggregate höheren Anforderungen genügen. Aufgrund der Robustheit der Aggregate sind sie oftmals im Massivholzbereich zu finden, aber verstärkt bei der Bearbeitung anspruchsvoller Materialien wie Verbundwerkstoffen oder Aluminium.

 

Was sind die Markenzeichen eines Atemag-Aggregates? Worauf können sich die Kunden verlassen?


Der Markenname Atemag beinhaltet das Wort Manufaktur. Und tatsächlich, die Montage wird von ausgebildeten Feinmechanikern in Handarbeit durchgeführt. Zudem achten wir bei der Auswahl von Komponenten auf strengste Qualitätsvorgaben. Atemag hat trotz der wenigen Jahre Benchmark-Positionen besetzt und immer wieder gute Lösungen präsentiert, die vom Wettbewerb kopiert werden. Darüber hinaus steht der Begriff Qualität an erster Stelle. Die Qualität des Produktes wird am Markt erwartet, aber darüber hinaus legen wir Wert auf Qualität der Beratung, der Kommunikation mit dem Kunden, der Abwicklung und im Servicefall der Unterstützung des Kunden. Wir wollen die Erwartungen der Kunden übertreffen, und bei den meisten gelingt uns das. Das alles kostet seinen Preis, deswegen werden sich Atemag-Produkte nie über den Preis am Markt verkauft lassen, weil dies zu Lasten der Qualität ginge.

 

Mit welchen Anforderungen müssen sich Ihrer Meinung nach Aggregate- Hersteller künftig auseinandersetzen?


Die Welt ist sehr schnelllebig geworden. Was der Kunde bestellt, soll morgen schon geliefert werden, auch komplexe Produkte. Deswegen wird Flexibilität neben Qualität im Stellenwert steigen. Auch müssen die Aggregatehersteller Antworten auf die weitere Verbreitung von Fünfachs-Maschinen finden. Auch diese Bearbeitungszentren benötigen Aggregate, um produktiv und schnell zu sein, aber andere als diejenigen, die auf konventionellen Maschinen zum Einsatz kommen.

 

www.atemag.de

 

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