HOB im Gespräch mit ...

Marcel Brunner (li),

Geschäftsführer Vertrieb und Marketing


und Andreas Müller (re.),

Verkaufsberater für den deutschen Markt
bei Striebig

 

 

 

 

Zeitgemäß investieren

 

Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft klingen optimistisch und bieten Sicherheit, in neue Technik zu investieren.

HOB sprach deshalb mit Marcel Brunner (li), Striebig Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, und Andreas Müller (re), Verkaufsberater für den deutschen Markt, über die Situation in der vertikalen Sägetechnik.

Ihr Fazit: „Investieren – Wenn nicht jetzt, wann dann, aber sinnvoll.“

Anhaltende Eurokrise, Frankenfreigabe durch die Schweizer Nationalbank, sicher kein Jahresauftakt nach Wunsch. Wie schätzen Sie die Situation ein?


Marcel Brunner: Die Kursfreigabe des Schweizer Frankens kam für alle so überraschend, dass wir verständlicherweise noch kein Patentrezept dazu gefunden haben. Wir müssen damit umgehen und sehen, dass wir weiter erfolgreich arbeiten. Der Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Regierung stimmt mich aber durchaus optimistisch. Das Konsumklima ist auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren. Die Anschaffungsneigung auf einem Acht- Jahreshoch. Die privaten Verbraucher geben mehr Geld aus. Ich denke, das sind alles gute Aussichten für die Umsätze in Industrie und Handwerk.

 

Ihr Unternehmen sieht sich als Markt- und Technologieführer. ‚Die Striebig‘ sei das Synonym für die vertikale Sägetechnik überhaupt, wird betont. Wo liegen die Schwerpunkte für den deutschen Markt in diesem Jahr?


Marcel Brunner: Mit unserem umfassenden Programm haben wir Lösungen für alle Problemstellungen im Bereich vertikales Sägen. Unsere Handelspartner bieten mit ihrer breit aufgestellten Mannschaft die notwendige Expertise. Sie realisieren mit uns gemeinsam für Handwerks- und Industriebetriebe maßgeschneiderte Problemlösungen. Ein wenig Sorge bereitet mir die ‚Überalterung‘ der Maschinen in den Werkstätten. Hier wollen wir stärker ansetzen.


Andreas Müller: Wir sehen immer wieder Modelle aus den frühen Sechziger-Jahren des 20. Jahrhunderts, die noch im Einsatz sind. Bei diesen ‚Oldtimern‘ stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Der ein oder andere sieht seine ‚Striebig‘ beinahe emotional. Die bekannte Langlebigkeit unserer Sägen bringt das wohl mit sich. Eine nüchternere Betrachtung ist in vielen Fällen dennoch sinnvoll. Bei seinem Auto will man ja auch nicht auf zeitgemäße Ausstattungs- und Sicherheitsdetails verzichten. Diese Rationalität sollten unsere Anwender auch bei der Beurteilung des Maschinenparks an den Tag legen.


Marcel Brunner: Der Markt wandelt sich immer schneller, Flexibilität wird immer wichtiger. Neue Materialien kommen auf den Markt. Auch dies sind Anlässe, um in einen Maschinenaustausch zu investieren. Dabei stellt sich natürlich die Frage: neue oder gebrauchte Säge?

 

Bei den Marktanteilen Ihres Hauses sind vermutlich sehr viele gebrauchte Maschinen auf dem Markt. Ist das nicht eher eine Behinderung für den Verkauf neuer Anlagen?


Andreas Müller: Wie gesagt, Langlebigkeit und Präzision einer Striebig sind fast schon legendär. Und auch die Wertbeständigkeit ist bekannt. Die Folge davon: Gebrauchte Striebig Maschinen sind eher rar. Die angebotenen Sägen sind oft zu teuer oder für den gewünschten Einsatzzweck nicht richtig ausgestattet. In den vielen Gesprächen mit unseren Handelspartnern erleben wir dies immer wieder.

 

Klares Plädoyer demnach für den Kauf einer neuen Maschine?


Andreas Müller: Pauschale Antworten sind immer schwierig. Daher empfehle ich zunächst eine Kosten- Nutzenorientierung für den Vergleich ‚Gebraucht oder Neu‘. Eine gebrauchte Striebig erfordert immer noch ca. 80 % der Investition gegenüber einer neuen Säge. Sie bietet aber nur 55 % Leistung und erreicht damit zirka 68 % Effizienz. Bei einer Säge aus unserem aktuellen Programm werden mit 100 % Investitionssumme natürlich 100 % Leistung und damit auch 100 % Effizienz erreicht. Der Kunde hat also mit einer 25 % höheren Investition eine Effizienzsteigerung um 47 %.


Marcel Brunner: Dieses Zahlengerüst ist immer ganz individuell zu bewerten. Auf jeden Fall sollten im Vorfeld eines Austausches, egal ob ‚Alt gegen Alt‘ oder ‚Alt gegen Neu‘ unbedingt drei Fragen beantwortet werden. Erstens: Sind Steuerung und Bedienungskomfort zeitgemäß? Zweitens: Lassen sich Energieverbrauch und Absaugung optimieren? Drittens: Kann über eine bessere Serienausstattung bzw. Ausstattungsoptionen eine höhere Effizienz erreicht werden? Mit der dann gefundenen Lösung gibt es, wie auch unsere Beispiele hier zeigen, für alle Beteiligten eine Zufriedenheitsgarantie. 

www.striebig.ch  

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