Foto: Homag Automation
Konsequent aus einer Hand

Vom leistungsstarken Einzelprodukt bis zur komplexen Prozessverkettung, von der Serienfertigung bis zur Losgröße 1: Homag Automation schafft für jede Leistungsklasse den bestmöglichen Materialfluss und bietet so die Voraussetzung für eine kosteneffiziente Fertigung.


Die fünf Geschäftsfelder Lagertechnik, Automation und Robotik, Sortieren und Kommissionieren, Montagetechnik sowie Verpackungstechnik spielen in allen Unternehmen, egal welcher Größe, eine zunehmende Rolle.

 

 

Ob handwerklich oder industriell ausgerichtete Fertigung: Nicht die Qualität der Produkte ist die Herausforderung, sondern vielmehr Bearbeitungsmaschinen durch intelligente Logistik-Konzepte mit der optimalen Leistung zu nutzen. Für die Möbel- und Bauelemente-Industrie sind insbesondere unter dem Trend der Individualisierung schlüssige Materialfluss- Konzepte gefordert, um die Flexibilität eines Produktionsprozesses entscheidend optimieren zu können. Hier kommt die Firma Homag Automation als Logistik-Experte der Homag Group ins Spiel. Ihr Ansatz: Statt die Bearbeitungsmaschinen vom Materialfluss abhängig zu machen, muss das Material abhängig von der Geschwindigkeit der Bearbeitungsmaschinen fließen.

 

Vom Wareneingang zur Bearbeitung


Homag Automation bietet mit der Produktreihe Flächenlager ideale Lösungen zur Materialflussoptimierung rund um die Säge an. Schnell, vollautomatisch und präzise werden Platten im Flächenlager ein- und ausgelagert, kommissioniert oder an die angeschlossene Säge gefördert. Über standardisierte Schnittstellen lassen sich Plattensägen leicht integrieren. Zudem ermöglichen die Flächenlager die Zusammenführung verschiedener Transportsysteme, über die weitere Bearbeitungsmaschinen eingebunden werden können oder der Rücktransport von Schnittresten ins Lager ermöglicht wird. Das Lager entscheidet und organisiert die Logistik, damit die Bearbeitungsmaschinen optimal arbeiten können. Wartezeiten werden durch einen kontinuierlichen Materialfluss vermieden. Die Lagersoftware woodStore ermöglicht zudem datentechnisch die vollautomatische Materialverwaltung – vom Neuteil bis zum kleinen Plattenrest. Softwaremodule wie OffCutPro sorgen beispielsweise dafür, dass alle gelagerten Reste als verplanbarer Bestand mit eindeutiger Bezeichnung im System erfasst sind. Für die manuell gelagerten Reste bietet die Lagerverwaltung dem Bediener eine übersichtliche Darstellung. Materiallisten können einfach erzeugt, angezeigt und ausgedruckt werden. Anhand der vorgegebenen Bearbeitungsart reagiert das Lager automatisch und beschickt die Bearbeitungsmaschine.

 

Angleichen der Taktleistung


Von der Säge geht es weiter in Richtung Format- und Kantenbearbeitung. Säge und Kantenbearbeitung arbeiten mit unterschiedlicher Taktleistung. Wie diese in Einklang gebracht werden, wird mit der Baureihe TLB gezeigt. Die Abkürzung steht für Transport-Lager-Bedieneinheit und bezeichnet ein voll automatisiertes Hochregallager, das als Puffer zwischen zwei Bearbeitungsmaschinen eingesetzt wird, um einerseits verschiedene Taktleistungen abzufangen, und andererseits garantiert, dass die Format- und Kantenbearbeitung mit einem auf ihre Taktleistung abgestimmten Materialstrom versorgt wird. Die Kapazität des Teilepuffers wird je nach Teiledurchfluss bereits in der Projektierung berechnet und entsprechend auf die Kundenanforderungen ausgelegt. So werden die logistischen Voraussetzungen geschaffen, die neben den Bearbeitungen wie Aufteilen, Bekanten oder Bohren einen entscheidenden Faktor für eine optimale Auslastung bilden.

 

In der richtigen Reihenfolge


Nach produktbezogenen Durchgängen durch die Format- und Kantenbearbeitung gelangen die Teile über Transportbahnen in die Kommissionieranlage, wo sie vor dem Einlauf in die Bohrmaschine gesammelt und sortiert werden. Bereits bei der Entnahme der Teile vom Transportband wird das Material genau positioniert, um die Regalfächer platzsparend zu füllen. Ankommende Teileströme werden entkoppelt, sortiert und in idealer Reihenfolge dem nächsten Prozess bereitgestellt. Verschiedene, frei wählbare Auslagerstrategien passen die Sortierreihenfolge automatisch den Kundenanforderungen an. So kann der Anwender entscheiden, ob die Kommissionen nach Faktoren wie Rüstzeiten, Montagereihenfolge und Tourenplan oder Farbe, Form und Material gebildet werden sollen. Zudem erlaubt die eindeutige Bezeichnung jedes Bauteils transparent abrufbare Informationen über Bearbeitungsstand und Position in der Anlage.

 

Intralogistik bis zur Übergabe an den Versand


Ein Lager kann viele Funktionen haben: als Flächenlager für Rohplatten, als Sortierspeicher zwischen zwei Prozessschritten, als Pufferspeicher bei unterschiedlichen Fertigungsgeschwindigkeiten. Auch nach der Montage der fertigen Möbelteile greifen die logistischen Lösungen von Homag und dienen als Schnittstelle zur Auslieferung. So werden fertig montierte Korpusteile nach Endmontage und Verpackung über Transportstrecken in eine Kommissionieranlage befördert, dort für die Auslieferung zwischengelagert und zur Verladung auf LKW kommissionsweise sortiert. Selbst hier am Ende der Produktionskette wird, nach dem Prinzip der vollautomatischen Sortierung, nach frei definierbaren Faktoren verfahren und so die Gesamtanlageneffektivität positiv bestimmt. Begrenzungen im Handling gibt es kaum. Was die logistischen Möglichkeiten betrifft, stehen dem Möbeldesigner nahezu alle Freiheiten in der Gestaltung der Oberflächen bzw. Geometrien der Werkstücke offen. So wird für jede Anforderung die passende Systemlösung angeboten und damit verbunden viele Vorteile: Freiformteile, in Folie verpackte Werkstücke, Kartonagen, Türen mit oder ohne Lichtausschnitte, Türzargen, Arbeitsplatten inklusive Spüle und vieles mehr können sicher transportiert, montiert und verpackt werden.

www.homag-automation.de

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