Es geht los 

Endlich öffnet das Branchenevent des Jahres seine Tore. Endlich geht die Ligna los. Mit mehr Internationalität, Innovationen und Vernetzung rief die Weltleitmesse nach Hannover, und alles, was Rang und Namen in der Holz be- und -verarbeitenden Industrie hat, folgte der Aufforderung.

 

Die Riege der Weltmarktführer ist damit in Hannover ebenso vertreten wie der eher regional ausgerichtete Betrieb – und alle werben sie mit (r)evolutionären Technologien um die Gunst der Besucher. Denn die wollen eines auf jeden Fall mit nach Hause nehmen: Impulse entlang der Wertschöpfungskette für die Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle. Dabei kommt ihnen eine Internationalität der Ligna zupass, die weltweit einzigartig ist. Schließlich zählen Deutschland, Italien, Österreich, China, Schweden, Taiwan, Schweiz, Türkei, Frankreich und Spanien nicht nur zu den Top Ten der Ausstellernationen, sondern eben auch zu den Technologieführern in der Holzbe- und -verarbeitung.


Die Rahmenbedingungen für die Weltleitmesse sind gut, trifft sie doch auf eine Branche, die – so heterogen sie auch ist – weitgehend mit Optimismus auf das laufende Geschäftsjahr blickt. So erwarten etwa die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen für 2015 ein Umsatzplus von drei Prozent, mit denen die Produktion stationärer Holzbearbeitungsmaschinen – bei Eintreffen der Prognose – auf 2,6 Milliarden Euro steigen wird. Und auch die Küchenindustrie sieht für das laufende Jahr eine positive Entwicklung. Dabei ist nicht nur die Perspektive für den deutschen Markt vielversprechend, auch die Erholung in Europa schreitet voran und Asien wie Nordamerika nehmen eine freundliche Entwicklung.


Dass der Endkunde die Holzbranche durch den zunehmenden Wunsch nach Individualisierung bewegt, wird die Ligna widerspiegeln. Die effiziente Fertigung in Losgröße eins wird immer mehr zum bestimmenden Erfolgsfaktor. Mit Lösungen trägt dem die Branche Rechnung. Die Vernetzung der Produktion nimmt hier stetig zu, sei es innerhalb der Maschinen und Anlagen oder auch mit dem Handel und den Lieferanten: Die vierte industrielle Revolution hat Fuß gefasst in der Holz- und Möbelindustrie und schreitet ganzheitlich voran. Am Ende sollen kommunizierende Maschinen mit geregelt angetriebenen Präzisionswerkzeugen das wissende Bauteil bearbeiten. Dafür wird auch der Anteil der Automation und der Robotik bei Zellen und Anlagen weiter steigen. Schon jetzt kann der Besucher in Hannover ganze Fertigungslinien begutachten, was für ihn die vernetzte Produktion und die Evolution hin zur Industrie 4.0 spürbar macht. All diese Themen werden die Ligna 2015 bestimmen, wie es die Effizienzsteigerung in der Fertigung seit Jahren tut. Die vorliegende Ausgabe der HOB gibt Ihnen einen Vorgeschmack auf die Vielfalt, die Sie auf dem weltweit wichtigsten Treffpunkt der Holz be- und verarbeitenden Industrie erwartet. Dafür haben wir sie prall gefüllt mit dem, was vom Nabel der Branche an Innovation und Evolution zu berichten ist. Vielfältig und überraschend.

 

Ihr

Michael Hobohm

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Editorial aus:

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