Nägel mit Köpfen

Software-Systeme haben es in sich. Oft jedenfalls. Müssen damit doch reale, nicht selten hochkomplexe Prozesse adäquat in die Welt der Bits und Bytes transformiert werden. Ontologisch deckungsgleich, wer‘s schwieriger ausgedrückt mag. Dabei spielt die IT-Abteilung gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben oft eine untergeordnete Rolle.

 

Worauf hatte die Geschäftsführerin der Tischlerei Kaun also zu achten, als sie beim Kauf einer ERP-Software zur Optimierung geschäftskritischer Prozesse Nägel mit Köpfen machen wollte? Genauer: Was musste Ulli Reischl-Kaun berücksichtigen, um die innerbetriebliche Leistungsverrechnung in ihrem Betrieb effizient gestalten und ein durchgängiges Controlling der unternehmensinternen Arbeitsabläufe aufbauen zu können?


Die Transparenz und die Effizienz unternehmensinterner Prozesse werden im Mittelstand immer wichtiger. Ein probates Mittel ist häufig die funktionsübergreifende Vernetzung aller Arbeitsabläufe durch ein ERP-System – von der Beschaffung bis zum Vertrieb. Um hier zu einer effizienten Lösung zu kommen, muss ein Unternehmen seine speziellen Anforderungen und Besonderheiten akribisch, betriebsspezifisch und detailgetreu im System umsetzen lassen. Noch vor Einführung einer solchen Software ist die detaillierte Bestandsaufnahme der Geschäftsabläufe entscheidend. Klar und umfassend ist zu definieren, welche Prozesse oder Standorte im ERP-System abgebildet werden sollen. So wird bereits im Vorfeld die Zahl der Anbieter eingegrenzt. Insbesondere auf die, die einen direkten Branchenbezug aufweisen und ihre Klientel kennen. Anzustreben ist ein System mit möglichst einfacher Handhabung, das sich den Bedürfnissen des Nutzers leicht anpassen lässt und mit den Veränderungen des Unternehmens Schritt halten kann.


Dass der deutsche Mittelstand an erster Stelle eine professionelle Beratung wünscht, zeigt eine aktuelle Studie der Planat GmbH. Höchstmögliche Sicherheitsstandards – etwa bei der Datenverwaltung – gehören zu den wichtigsten Serviceaspekten rund um eine hinreichende ERP-Software: 61 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte der IT sind exakt dieser Meinung. Eine fundierte Beratungs- und Bedarfsanalyse benennen 51 Prozent der Befragten als relevanten Serviceaspekt. 43 Prozent der IT-Experten sehen es als unabdingbar an, den Support des Herstellers über zahlreiche Kanäle erreichen zu können. Und 38 Prozent der Befragten wollen die Aktualität der eingesetzten Software über regelmäßige Updates garantiert wissen. Das zeigt: Der deutsche Mittelstand wünscht sich von einem ERP-Anbieter professionelle Beratung und höchstmögliche Sicherheitsstandards. Dabei haben die Qualifikation und Disziplin des Anwenders selbst entscheidenden Anteil am Erfolg des ERP-Einsatzes. Schließlich kann ein System immer nur so gut sein, wie der Anwender und die Qualität der verwendeten Datenbasis. Reischl-Kaun jedenfalls ist mit der Einführung ihres ERP-Systems hochzufrieden, wie allein das Controlling zeigt: „Früher haben wir dafür eine Mannwoche benötigt. Heute reduzieren wir diesen Aufwand auf einen Manntag.“

Weitere Erfolge? Gibt‘s im vorliegenden Heft zu entdecken. 

Ihr

Michael Hobohm

 

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