Schöner Döner

Theater, Klaviaturen und – ja – Döner haben es gemeinsam. Auch Hilton- Hotels, Caravans und Treppen sind darüber verbunden: Technologie, wie die aktuelle HOB zeigt. Dabei es stimmt wirklich: In Berlin, in der Deutschen Oper, wird derzeit das ,1. Tischlereikonzert‘ gegeben – Kammermusik, eine Hommage an Aribert Reimann.

 

Verantwortlich für den Dekorationsbau bis zur Kostümherstellung ist der Bühnenservice Berlin, der als größter Theaterdienstleister Deutschlands handwerkliche Qualität mit künstlerischer Fantasie verbindet. Eine fünfachsige Biesse Rover B 2267, kürzlich von Kuper geliefert, setzt die Fantasien jetzt kurvenreich um. In Remscheid dagegen werden Tasten für Flügel, Klaviere oder Orgeln mit Bearbeitungszentren von SCM gefertigt. Fast zwanzig Prozent der Klaviere weltweit stattet die Firma Kluge mit ihren Klaviaturen aus. Hardware der Musik. Und Caravans? Hier ist LMC mit Fünfachstechnik von Maka am Start. Seit drei Jahrzehnten bereits verlässt sich der Premiumhersteller bei der Bearbeitung von Sandwichelementen auf Nersinger Know-how. Gerade erst wurden wieder zwei neue Maschinen geordert, um ,Häuser auf Rädern‘ zu bauen.


Augenscheinlich fühlen sich Bearbeitungszentren in all diesen Anwendungen pudelwohl. Dass sie fünfachsig zu Höchstform auflaufen, verdanken sie CAD/CAM-Systemen, die interpolierendes Fräsen oder 3-D-Projektionen waagerechter auf Freiformflächen ebenso ermöglichen wie die spielerische Abarbeitung von Polygonflächen. Maschinenunabhängig forcieren sie die Automatisierung von Fertigungsprozessen und bieten dem Holzbearbeiter – mit offenen Schnittstellen und leistungsstarken Makros ausgerüstet sowie modular aufgebaut – genau die Flexibilität, die er für die Umsetzung neuer Anforderungen braucht. So wird CAD/CAM – um im Bild zu bleiben – zum Pudels Kern nie ruhender Geister. Die Maschinen selbst legen bei all dem eine solide Entwicklung hin. Das zeigt die neue IfW-Studie zu Bearbeitungszentren im Allgemeinen, das zeigt aber auch die anwendungsorientierte Ausdifferenzierung konkreter Baureihen im Speziellen. Evolution einer Schlüsseltechnologie eben.


Fehlt der Döner. Zugegeben, diese Geschichte gibt es noch nicht. Doch sie ist in der Feder: Als ich neulich wieder bei meinem Döner-Mann stand, wartete vor mir ein Handwerker. Ein Schreiner, wie sich herausstellte. Was er so fertige, wie er maschinentechnisch aufgestellt sei, war Zeit zu fragen. Komplett modern, bis auf eine liegende Säge, die noch fehle, so die Antwort. Natürlich habe er ein Fünfachs-BAZ. Eine Morbidelli. Möbel, Türen, Innenausbau seien das Fertigungsspektrum. Eigentlich alles, bis auf Fenster. Ein typischer Handwerksbetrieb in Bayern also, den Sie bald in der HOB kennenlernen können. Nun aber wünsche ich Ihnen eine kurzweilige Lektüre der schon fertigen Geschichten rund um Bearbeitungszentren, Möbel, Innenausbau & Co.

 

Ihr

Michael Hobohm

 

 

Editorial aus HOB 10.2017:

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