Foto: SCM Group
Für alle Fälle gerüstet

Kaum eine Branche ist derzeit so sehr in Bewegung wie der Fensterbau. Eine immer noch neuere Richtlinie jagt die andere – und mittendrin die Fensterhersteller, die, mal vom Preis abgesehen, stets EnEV-konform und „reklamationssicher“ liefern müssen.


Gut, wenn sie sich auf Maschinenausstattungen verlassen können, die in der Lage sind, alle gültigen EnEVs – auch die bereits für die Zukunft angekündigten Vorschriften – heute schon zu erfüllen.

 

So, wie die Maschinen und Anlagen der SCM Group – seit Jahrzehnten immer wieder mit funktionellen Bearbeitungstechniken wegweisend.

 

Auswahl fast grenzenlos


Die Auswahlmöglichkeiten bei SCM sind beachtlich. Zu finden sind für den Einsatz im Fensterbau u.a. die kleinste Winkelanlage Dogma mit HSK 85-Wechselspindeln, die Portal-Bearbeitungszentren der Baureihe Accord mit automatischem Tisch zum Umspannen für Teile bis 6 300 mm Länge sowie 5-Achs-Bearbeitungsspindeln. Optional ist auch ein mitfahrendes, 4-achsiges BRC-Zusatzaggregat zum Sägen, Fräsen und Bohren erhältlich. Die Bearbeitungszelle Accord WD glänzt mit automatischer Beschickung und Pendelbearbeitung, die Portalanlage Integra ist mit zwei Frässpindeln, 4- und 5-Achs-gesteuert sowie mitfahrendem BRC-Zusatzaggregat für die Komplettbearbeitung von verschiedensten Fensterausführungen ausgestattet.


Die Winkelkombinationen Windor 60 ist mit 620 mm-Spindeln und automatischem Werkzeugwechsel für Fertigungskapazitäten von ca. 40 Fenstern/Tag geeignet, die Windor 100 bearbeitet pro Tag ca. 80 Fenster und mehr komplett im Durchlauf. Der Einsatz ist sowohl für Holz- und Holz/ Alufenster als auch für Fassadenelemente ohne Werkzeugwechsel möglich. Und für die Industrie und Großserienbetriebe bietet SCM die Fertigungsstraßen System 5 für die universelle Komplettbearbeitung von bis zu vier Teilen pro Minute mit allen Bohrungen und Fräsungen ohne jegliche Nachbearbeitung an sowie die System 8 für noch höhere Kapazitäten mit bis zu acht Teilen pro Minute pro Schicht.

 

Power auf kleinem Raum


Wer keinen ausreichenden Platz für eine große Winkelanlage hat und trotzdem mit hoher Effizienz Fensterteile bearbeiten möchte, ist mit dem CNC-Bearbeitungszentrum Dogma auf der sicheren Seite. Hier gilt: Power auf kleinsten Raum getrimmt. Die Anlage ist für eine wirtschaftliche Bearbeitung von energieeffizienten Holz- sowie Holz/Alu-Fenstern sowie Türenteilen prädestiniert. Auf einem Raum von rund 12 m2 werden die Werkstücke umseitig an allen sechs Seiten des Werkstücks komplett bearbeitet: gezapft, geschlitzt, gebohrt, gefräst, längsprofiliert sowie die fertigen Flügel noch umfälzt. Die Schrägfensterfertigung erfolgt automatisch ohne Anhalten der Maschine und ohne Schrägstellen des Schlitztisches. Das alles macht ein Mitarbeiter alleine. Entweder hat er die gewünschten Arbeitsschritte am PC-Bildschirm der Maschine selbst programmiert oder sich die Bearbeitungsdaten von der Arbeitsvorbereitung auf die Maschine übertragen lassen. Danach geht‘s los – lärmgeschützt und sicher.


Und zum leidigen Thema Werkzeugwechsel: Dass aufgrund der enormen Profilvielfalt und durch die verschiedenen Holzstärken bei den Rahmenteilen immer neue Werkzeuge beziehungsweise andere Werkzeugsätze benötigt werden, löst diese Maschine auf eigene Weise. Und zwar mit der auf Wunsch eingebauten HSK 85-Schnellwechseltechnik der 320 mm langen Spindel im Zapfen- und Schlitzbereich sowie auch für die beiden 320 mm Spindeln im Längsprofilierbereich. Hier können dann alle erforderlichen Werkzeugkombinationen fertig gerüstet vorgehalten und bei Bedarf, weil frei programmierbar, einfach eingesetzt werden. Eine einfache Lösung für höchste Flexibilität und Leistung.

 

Ideen muss man haben


Mit der modernen, als integrierte Bearbeitungszelle funktionierenden Accord WD ist man sowohl in puncto Flexibilität als auch Produktivität gut aufgestellt. Die findige Idee hier ist der vollautomatische Tisch des CNC-gesteuerten Bearbeitungszentrums. Dieser ist in zwei Arbeitsfelder aufgeteilt, hat selbsttätig positionierende Werkstückauflagen sowie „mitdenkende“ Spanner. Automatisches Positionieren und Spannen ist innerhalb von wenigen Sekunden erledigt. Während auf der einen Tischseite beschickt wird, werden auf der anderen Seite die Werkstücke bearbeitet – auch Schrägfensterteile. Und das im Wechsel. Beschicken sowie Beladen des Arbeitstisches und Entnehmen der bereits bearbeiteten Teile erfolgt ohne jegliche Unterbrechung des Produktionsablaufs über ein ausgeklügeltes automatisches Transportsystem auf zwei Ebenen. Somit gibt es keine Unterbrechung der Produktionsabläufe. Der Bediener muss nur noch die Kanteln im Einlauf auflegen und – nachdem sie fertig bearbeitet wieder zurück sind – zur nächsten Bearbeitungsstufe weiterbringen.

Das neue Pro Speed-Sicherheitssystem ermöglicht den ungehinderten Zugang zum Arbeitstisch sowie zum Auf- und Ausgabesystem. Der automatische Werkzeugwechsler Mach 5 greift auf das 48-fach-Werkzeugmagazin zu und wechselt innerhalb von nur fünf Sekunden „von Span zu Span“. Das Bearbeitungsaggregat erlaubt schnelle Fräsgeschwindigkeiten bei gleichbleibend hoher Qualität. Im Pendelverkehr werden Werkstücke bis zu einer Länge von 2 500 mm bearbeitet, bei einer Einzelteilbearbeitung können die Teile sogar bis zu 6 300 mm lang sein. Selbstverständlich sind auch Sonderausführungen wie Rund- und Stichbogenfenster oder geschlossen runde Fensterteile möglich. Die Kapazität dieser Anlage liegt bei maximal 30 kompletten Fenstereinheiten pro 8-Stunden-Schicht. Selbstverständlich kann das Bearbeitungszentrum auch als ganz normales BAZ zum Bearbeiten von Rundbogenfenstern mit automatischem Umspannen sowie von Massivholz und allen üblichen Plattenwerkstoffen eingesetzt werden.

www.scmgroup.com

 

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