Foto: Priess Horstmann
Frontenbearbeitung für die Losgröße 1 Fertigung

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An Möbelfronten gibt es kaum eine Bohr-, Fräs- und Vormontagebearbeitung für Beschläge, die mit der BAT-TAX-CNC-Bearbeitungstechnologie von Priess & Horstmann nicht vollautomatisch ausgeführt werden kann, so der Hersteller. 

In enger Abstimmung auf die Bedürfnisse der Anwender speziell bei der Bearbeitung von Möbelfronten hat Priess & Horstmann die BAT-TAX-CNC-Bearbeitungstechnologie konzipiert. Fast alle an Möbelfronten denkbaren Bohr-, Fräs- und Vormontagebearbeitungen für Beschläge sind damit vollautomatisch nach dem Pick-and- Place-Prinzip möglich. Aber nicht nur Fronten, auch andere Möbelteile lassen sich mit dieser Entwicklung aus Hille-Unterlübbe bearbeiten. Die flexible Ausstattung mit einem oder mehreren Bohr- und Montagesupporten ermöglicht die Abstimmung auf das jeweilige Werkstückspektrum und die gewünschte Leistung. Je nach Kundenwunsch lässt sich die periphere Teilezuführung handbeschickt oder wahlweise für unbearbeitete und/oder fertigbearbeitete Werkstücke über Igelpuffer oder Handling- Roboter organisieren.

 

Bearbeitung bis Stückzahl eins


Das bewährte Fertigungsprinzip des Frontenbearbeitungszentrums gestattet es, alle Arbeitsgänge auf einer Anlage ablaufen zu lassen und dabei die Fertigungsreihenfolge einzuhalten. Dadurch ist es bei einer Auslegung auf die Stückzahl eins möglich, dass die Maschine zunächst eine 30er Schubkastenblende und danach zum Beispiel ein Schranktürelement der Länge 2,20 m bearbeitet.


In einer Ausricht- und Messstation werden die Werkstücke vor der Bearbeitung in X- und Y-Richtung ausgemessen und Toleranzen entsprechend umgerechnet. Ein weiterer Vorteil ist: Die Hauptbearbeitung der Werkstücke findet an der Unterseite statt, wobei alle Achsverstellungen über geregelte NC-Servoachsen gesteuert werden. Das Werkstück wird über ein hochdynamisches Linearachsensystem in X-Richtung durch die Maschine transportiert (taktendes Werkstück). Die Linearbewegung erfolgt nicht über eine konventionelle Zahnspange oder Spindel, sondern über einen Linearantrieb. Dieser ermöglicht den Transport der Bauteile durch die Anlage mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 m/s. Durch die feste Einspannung der Werkstücke an allen vier Ecken wird gewährleistet, dass die Klemmung während der gesamten Bearbeitung sicher und ein Verrutschen nicht möglich ist. Alle Bearbeitungen wie Scharnier-, Griff- und Zusatzbohrungen sind von oben und von unten möglich. Aufgrund ihrer Eigenschaften ist diese Technologie hervorragend für die Fräsbearbeitung auf Ober- und Unterseiten geeignet.


Die Beschlagsetzstation ist mit einem Doppelschlitten ausgerüstet, durch den die Beschläge nacheinander eingepresst werden. Über das Pick-and-Place-Prinzip erfolgt die Zuführung der Beschläge an die Einpressaggregate kontinuierlich und störungsarm. Über Schwingförderer ist eine vollautomatische Zuführung der Beschläge oder eine halbautomatische über Stangenmagazine durchführbar. 

www.priess-horstmann.com

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