Foto: IMA Klessmann
Gemacht für die Zukunft 

Industrie 4.0 und die vollautomatische, prozesssichere Losgröße-1-Fertigung waren die zentralen Themen von IMA-Network auf der Ligna. 

Verschiedene Neuheiten im Rahmen eines vollautomatischen, geschlossenen Losgröße-1-Kantenkreislaufs zeigte IMA Klessmann auf der Ligna – darunter die überarbeitete Zuschnittanlage Performance. cut, die Sortieranlage Performance. sort sowie eine Novimat-Kantenanleimmaschine mit Lasersystem.

 

Darüber hinaus präsentierte IMA das neue Bearbeitungszentrum Bima Gx50/E/L mit Kombi- Laser-Aggregat zum manuellen Wechsel zwischen konventioneller Schmelzkleberund moderner Laser-Edging-Technik. Eigens für IMA wurde hier eine besondere Innovation entwickelt: Die Prozesskontrolle des Laservorgangs erfolgt mit einer fest installierten Wärmebildkamera. Für die Kantennachbearbeitung auf der Bima Gx50/E/L sowie auf allen anderen Anlagen der Bima- Baureihe ab Baugröße Cx40 konzipierte IMA mit dem AEK Multiple Tool ein neues Nachbearbeitungsaggregat. Es kann die drei Bearbeitungsarten Bündigfräsen, Radiusziehen und Flachziehen mit nur einem Werkzeugwechsel und bei bis zu drei unterschiedlichen Radien durchführen. Zudem ist es automatisch einstellbar: Die Parameter für das AEK Multiple Tool lassen sich mit dem Bauteilprogramm speichern oder mit einer optionalen Kantendickenmessung automatisch an die gemessenen Werte anpassen. Das neue Aggregat erweitert das bestehende Produktportfolio.

 

Weltneuheit für das Handwerk


Mit dem Imalux, einem Direkt-Lasersystem für die Nullfugen-Kantenbearbeitung, präsentierte IMA in Hannover eine Weltneuheit. Das geräuscharme, energieeffiziente System soll um den Faktor vier effizienter und qualitativ besser sein als vergleichbare Heißluftsysteme für die Nullfugen-Kantenbearbeitung. Entwickelt wurde Imalux in Zusammenarbeit mit Philips Photonics speziell für Einsätze in Handwerks- und Mittelstandsbetrieben. Es ist einfach zu handhaben und überzeugt mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.


Ebenfalls speziell für das Handwerk – aber auch den Ladenbau – hat IMA die Kantenanleimmaschinen der Provimat-Serie konzipiert. Die Serie überzeugt durch die Vielzahl möglicher Anwendungen und eine hohe Wiederholgenauigkeit. Speziell die Baureihe Provimat 125/Provimat 150 besticht durch eine Vorschubgeschwindigkeit von 30 m/min bei der Längsbearbeitung. Das Verleimteil der Provimat 125 kann Rollen und Leisten verarbeiten. Die Provimat 150 verfügt über ein Laser-Rolle-Verleimteil. Zudem gestattet der Freiplatz am Ende jeder Maschine den Einsatz eines Nutaggregats ohne Beeinträchtigung der Bearbeitungsqualität. Die Baureihe Provimat 425/Provimat 450 besitzt den gleichen Leistungsumfang, bietet darüber hinaus aber die Wahlmöglichkeit zwischen vier Profilen und nutzt das IMA-Konturfräsaggregat KFA für die Multiprofilbearbeitung bei der Kopierbearbeitung. Ein optionales Kantenmagazin mit bis zu zwölf Plätzen macht die Provimat 425/Provimat 450 ausgesprochen flexibel. Egal, ob Losgröße- 1- oder Serienfertigung – das Umrüsten ist mit einem Knopfdruck erledigt. Dabei kann der Maschinenbediener jede erforderliche Bearbeitung mithilfe der ICOS-Expert-Oberfläche und des 21-Zoll-Touchscreen- Monitors in wenigen Sekunden am Werkstück umsetzen.

 

Leistungsfähige Bohr- und Montageanlage


Priess & Horstmann, im IMA-Network für Bohrtechnik und Montage zuständig, präsentierte auf der Ligna die jüngsten Bohr-Montagemaschinen einschließlich der zugehörigen Korpusmontagetechnik. Erstmals vorgestellt wurde die elektronisch gesteuerte Bohr- und Montageanlage BAT-SAX-CNC für die kommissionsweise Stückzahl-1-Fertigung von Möbelteilen. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit lässt sich diese Anlage in fast allen Bereichen der Möbelproduktion einsetzen. Das patentierte System ermöglicht die 6-Seiten-Bearbeitung von Werkstücken in einem Durchlauf ohne Umspannen und ohne Rüstzeiten. Die Werkstücke werden in X-Richtung durch die Maschine getaktet, wobei sich hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten ergeben. Wahlweise kann die Maschine für die Zuführung und den Abtransport der Werkstücke im Quer- und/oder Längsverfahren ausgelegt werden. Möglich sind nahezu alle Bohr-, Säge- und Fräsbearbeitungen, letztere auch mit Werkzeugwechselsystemen. Dabei ist eine stirnseitige sowie horizontale Bohr-, Leim- und Dübelbearbeitung in einem Durchlauf ebenso möglich wie eine gleichzeitige Bearbeitung von zwei Werkstücken: Bearbeitung der Vorderkante von Werkstück eins und der Hinterkante von Werkstück zwei. Alle Achs-Verstellungen wie auch das hochpräzise Ausmessen der Werkstücke erfolgen über Servo-Achsen. Die gemessenen Teiletoleranzen werden automatisch verrechnet. 

www.ima.de

www.ima-network.de

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