Bild: Grecon
Gewichtsschwankungen auf ein Mindestmaß reduzieren

Mit dem Formator stellt Grecon einen automatischen Regelkreis zur Optimierung der Flächengewichtsverteilung in der MDF-Platte zur Verfügung. Das Messsystem ermöglicht eine deutliche Minimierung von Materialschwankungen in der Formung.

 

Der Formator von Grecon, Alfeld, reduziert Streuvarianzen automatisch auf ein Minimum und erfüllt damit eine Grundvoraussetzung für Produktion hochwertiger Holzwerkstoffplatten. Unter Einsatz des Formators produzierte Holzwerkstoffplatten lassen sich auch in den nachfolgenden Veredlungsprozessen besser verarbeiten. Aufgrund der homogeneren Materialverteilung kann der Sollwert der Flächenmasse bei der Produktion ohne Qualitätsbeeinträchtigungen reduziert werden. Daraus resultiert ein geringerer Materialeinsatz, durch den sich die Herstellkosten signifikant senken lassen. Die Materialquerverteilung – und hier insbesondere die Variationen in den Randbereichen – wird durch den Einsatz des Formators nicht nur automatisch kontrolliert und geregelt, sie kann auch produktspezifisch eingestellt werden. In mittlerweile fünf Produktionslinien stellt das Gerät seine Leistungsfähigkeit in beeindruckender Weise unter Beweis. Die Genauigkeit des Messsystems wurde in umfangreichen Testreihen belegt. Die inline im Formstrang gemessenen Flächengewichtswerte lassen sich jederzeit überprüfen. Hierzu werden die Messdaten des Dieffensors automatisch auf den Probenstreifen referenziert, welcher in der täglichen Routine zur Bestimmung der Laborwerte herangezogen wird.


Gewichtsschwankungen werden mit dem Formator nicht nur innerhalb einer Kommission, sondern auch innerhalb der einzelnen Platte über einen automatischen Regelprozess auf ein Minimum reduziert. Dieser Regelprozess basiert auf einer Detektion der Flächenmasse über die Fasermattenbreite. Diese Messdaten werden automatisch über einen entsprechenden Regelkreis an das vorgelagerte Formgebungswerkzeug, in diesem Fall den segmentierten Scalper, rückgeführt. Der segmentierte Scalper regelt die Materialverteilung kontinuierlich durch gezieltes Ansteuern der Segmente. Durch Heben und Senken des jeweiligen Werkzeugs wird das vorgegebene Sollprofil gehalten.

 

Gelungene Kombination


Der Formator hat sich mittlerweile an verschiedenen Standorten nachweisbar bewährt. Er stellt eine gelungene Kombination aus Grecon-Dieffensor und segmentiertem Scalper dar, zwei bereits erfolgreich im Markt eingeführte Anlagen. Die Detektion der Flächengewichtsschwankungen erfolgt über den Grecon-Dieffensor, einen Röntgenscanner, der die Schwankungen vor der Presse über die gesamte Breite der Matte detektiert. Bei einer Auflösung von 2,5 mm² je Messpunkt werden pro Quadratmeter 400000 Messwerte erfasst. So werden nicht nur die Gewichtsschwankungen, sondern auch organische und anorganische Fremdkörper wie Leimklumpen oder Metalle erkannt. Das Stahlband der Presse wird durch Ausschleusung der Fremdkörper geschützt und die Lebensdauer signifikant verlängert.


Der segmentierte Scalper ist ein System zur Optimierung der Querverteilung in der Formstraße. Durch segmentweises Abkämmen der gestreuten Fasermatte hält der Scalper die vorgegebenen Sollwerte. Das Überschussmaterial wird per Absaugung in den Dosierbunker zurückgeführt. Die Eintauchtiefe der einzelnen Segmente wird über den automatischen Regelkreis direkt durch die Messwerte des Dieffensors beeinflusst. Durch die Kombination von Grecon-Dieffensor und segmentiertem Scalper lassen sich Synergieeffekte im Bereich Qualitätsoptimierung und Kostensenkung sofort realisieren.

www.grecon.de

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