Foto: Homag Group
Türen in trendiger Optik

Das Direktpostforming-Verfahren aus dem Hause Homag eröffnet neue Möglichkeiten in der Herstellung von Türblättern und Futterbrettern.

Damit lassen sich eine trendige und kantige Optik, hervorragende Gebrauchseigenschaften und eine wirtschaftliche Herstellung optimal miteinander verbinden.

 

Das Direktpostforming-Verfahren ist nicht ganz neu – bereits seit vielen Jahren lassen sich damit in einem Arbeitsschritt Bauteile aus vorbeschichteten Platten mit einheitlicher Oberfläche auf Fläche, Schmalseite und im Kantenübergang erzeugen. Bisher wurden damit in der Türenfertigung vor allem Bauteile mit klassischen großen Radien hergestellt. Der aktuelle Trend, weg von großen Radien hin zu einer kantigen Optik, eröffnet dem Verfahren weitere Einsatzmöglichkeiten.

 

Modifiziertes Verfahren


Dabei wird nicht, wie bei klassischen Verfahren, das Deckmaterial um den angefrästen Radius gelegt, sondern eine mit Schmelzkleber gefüllte „Faltecke“ aus Deckmaterial und Deckschichtlage des Trägermaterials erzeugt. Das Ergebnis: Bauteile mit optimalen Gebrauchseigenschaften, wie beispielsweise eine hohe Kratzfestigkeit, eine hohe Festigkeit gegen Druckstellen und Stöße und eine Beständigkeit gegen Chemikalien und Flüssigkeiten. Durch durchgehende Decklage in Fläche, Schmalfläche und Übergang haben die Elemente an allen sichtbaren Flächen die gleiche Optik und Gebrauchsbeständigkeit. Durch das Umfalten der Deckschichtlage des Trägers wird die Qualität der Schmalfläche verbessert. Das Deckmaterial wird nicht mehr durch die teilweise grobe Mittellage getragen, sondern durch das feine und druckfeste Decklagematerial, auf dem die Beschichtungen optimal haften. Das macht sich z. B. in einem deutlich geringeren Risiko von Ausbrüchen bei der Demontage der Zierbekleidung am Futterbrett bemerkbar.


Das Verfahren wird auf der Direktpostforming- Maschine VFL 610 eingesetzt und eignet sich praktisch universell: Es können alle gängigen Oberflächenmaterialien, wie z. B. Furnier längs, CPL, Melamin, Folien und vieles mehr, verarbeitet werden. Die Maschinentechnik bleibt dabei breit einsetzbar. Es können sowohl die klassischen Radien als auch die kleine Biegekante parallel auf der gleichen Maschine hergestellt werden.

www.homag-group.com

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