Bild: Bluhm Systeme
Kunden stehen auf nachprüfbar hohe Qualität

Lösungen von Bluhm Systeme unterstützen die Produktion von Bodenbelägen bei Laminatepark.

Wie? Mit Kennzeichnungslösungen für Bodenbeläge, Laminatverpackungen und Versandpaletten. 

 

An den Produktkennzeichnungen, die mit der Technologie von Bluhm Systeme vorgenommen werden, können Kunden von Laminatepark im wahrsten Sinne des Wortes nicht vorbeilaufen. Denn sie stehen drauf: Jede Diele, die der Produzent des trendigen Bodenbelags aus dem saarländischen Heusweiler-Eiweiler fertigt, wird mit einem Linx-Continuous-Inkjet-Drucker des Kennzeichnungsspezialisten aus Rheinbreitbach markiert. Und auch die Kennzeichnung von Laminatverpackungen und Versandpaletten erfolgt mit Produkten aus dem Rheinischen.


Laminatepark ist ein Joint Venture zwischen dem Bodenbelagshersteller Tarkett und dem Holzwerkstoff-Spezialisten Sonae Industria. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen im Unternehmen, das in der Nähe von Saarbrücken angesiedelt ist, Bodenbeläge mit über 200 Dekoren in unterschiedlichen Ausführungen her. Die vollstufige Produktion von der Rohholzverarbeitung bis zur fertigen Diele ist dabei nach den einschlägigen ISO-Normen zertifiziert.

 

Zuverlässig rückverfolgen


Eingesetzt werden in diesem Kontext auch Continuous- Inkjet-Drucker vom Typ Linx von Bluhm Systeme. Für die zuverlässige Nachverfolgbarkeit erhält jedes Laminat-Paneel in der Profilierungsanlage auf der Unterseite eine eindeutige Kennzeichnung, bestehend aus Chargennummer, Uhrzeit und Maschinennummer. Dabei geht es rasant zu. „Die Laminat- Dielen fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 m/min am Druckkopf des Linx-Druckers vorbei“, so Einkaufsleiter Michael Hahn. “Mit der Kennzeichnung können wir jede Diele im Produktionsprozess rückverfolgen und wissen genau, wann und mit welchen Produktionsparametern sie produziert wurde, um so eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten.“


Der bewährte Linx-Drucker überzeugt die Paneel-Produzenten nicht nur wegen seiner Zuverlässigkeit, er informiert die Bediener auch rechtzeitig darüber, dass Verbrauchsmaterialien ersetzt werden müssen. So sorgt er für hohe Produktionssicherheit. Eine Meldung an den Maschinenführer gibt es bereits, wenn der Tintentank noch halb voll ist. Eines wird der Produktkennzeichner aber nicht tun: den Betrieb einstellen, weil der Service-Intervall überschritten wurde. Stattdessen wird die Service-Anzeige ins Minus laufen – untermauert von einem eindringlich leuchtenden Warnlicht. Kontinuierlich überwacht werden auch die wichtigsten Betriebseigenschaften wie Temperatur, Viskosität und Beschaffenheit der Tinte sowie der Zustand des Druckers direkt am Druckkopf.

 

Druck spart Etiketten


Nach der Fertigung wird das Laminat in Kartons mit bis zu elf Paneelen verpackt. Die Produktinformation zum Kartoninhalt wird bei Laminatepark direkt auf die weiße Oberfläche der Kartons gedruckt – mit einem Drop-on- Demand-Inkjet-Steuersystem Markoprint Compactline 3.0 tMK2 von Bluhm Systeme. Die damit erzeugten Texte, Logos und Barcodes sind gut lesbar, denn gedruckt wird mit je vier kaskadierten HP- oder Lexmark- Tintenkartuschen. Diese sogenannten Quad-Köpfe ermöglichen Zeilenhöhen von 50 mm. Die Druckauflösung von 600 dpi liefert Ergebnisse, die denen teurer, separat gedruckter Etiketten nicht nachstehen. Mit acht HP- oder Lexmark-Druckköpfen ließen sich sogar 100 mm hohe Druckbereiche realisieren. Die Stärke des Markoprint Compactline 3.0 MK2 ist seine Flexibilität. Die nach dem thermischen Druckprinzip arbeitenden Druckköpfe können zum Beispiel unabhängig voneinander unterschiedliche Informationen zeitgleich verarbeiten und auf die Produkte aufbringen – mit Druckgeschwindigkeiten von bis zu 400 m/min. Bluhm Systeme bietet das Markoprint-Steuergerät aber auch mit den Trident-Druckköpfen für Großschriftdrucke bis 800 mm Druckhöhe an, die nach dem piezoelektrischen Prinzip arbeiten.

Ein weiteres Plus dieser Drucklösung ist die Netzwerkfähigkeit. Das Laminatepark-Marketing erstellt individuelle Drucklayouts für die Kartonvorder- und -rückseiten mit der Bluhm- Software I-Design. Die aktuellen Layouts werden auf einem zentralen Server gespeichert. „Über das große Touch-Display des Bedienterminals müssen unsere Bediener nur die Artikelnummer eingeben und schon werden die gewünschten Drucklayouts geladen“, sagt Pascal Zucaro, Leiter der elektrischen Instandhaltung Laminat in Heusweiler- Eiweiler. „So ist gewährleistet, dass wir immer die richtigen Daten drucken.“ Der netzwerkfähige Markoprint Compactline 3.0 MK2 bietet somit größere Prozesssicherheit als Geräte, auf denen die Layouts im internen Speicher abgelegt werden müssen. Auch das Hinzufügen variabler Informationen aus einer Datenbank zur Laufzeit ist leicht möglich.

 

Etiketten ,fliegen‘ auf Paletten


Ihr nächstes Einsatzfeld haben die Bluhm-Lösungen in der Laminatepark-Fertigung beim Palettieren: Die zuvor mit Schrumpffolie umwickelten Laminate-Kartons werden von Robotern auf Paletten gestapelt. Auf jeder fertig gepackten Palette gibt ein großes, gelbes Klebeetikett Auskunft über Artikelnummer, Auftragsnummer, Bestimmungsort und Spedition. Die Etiketten werden von einem Bluhm-Palettenetikettierer zuverlässig bedruckt und berührungslos aufgeblasen – während die Paletten am Etikettenspender vorbeibewegt werden. Die Daten, mit denen das 108 x 145 mm große Etikett bedruckt wird, erhält das Zebra-Druckmodul des Etikettierers vom übergeordneten SAP-System. Innerhalb des Kennzeichnungssystems wird der Informationsaufkleber bedruckt und dann an einen Saugstempel übergeben. Ein Maschinensignal setzt einen Pneumatikzylinder in Gang, der das Etikett bis auf 10 bis 15 mm an die Palette heranfährt. Der Spendestempel schaltet dann seine Betriebsart um. Das bislang per Unterdruck fixierte Etikett wird nun per Blasluft-Stoß auf die Verpackungsfolie der Palette geblasen.


Die Bodenbeläge von Laminatepark werden in die gesamte Welt exportiert. Das topmoderne Werk ist für ein Volumen von über 20 Millionen Quadratmetern pro Jahr ausgelegt. Zu einer weiterhin hohen Auslastung dieser Kapazitäten trägt die Bluhm-Technologie zuverlässig bei.

www.bluhmsysteme.com

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