Bild: Biesse
Automatisierte Handwerkskunst

Mit der Opera R hat die Biesse Gruppe eine neue automatische Schleifmaschine auf den Markt gebracht.

Hohe Produktivität, Qualität und Präzision, etwa bei der Bearbeitung von Paneelen, das sind die versprochenen Vorteile für den Anwender. 

 

Auch beim Schleifen und bei der Endbearbeitung von Paneelen werden heute automatisierte Prozesse gefordert, die zugleich hohe Leistung und Qualität bieten müssen. Als Teil der Biesse Gruppe widmet der italienische Schleifspezialist Viet der technologischen Entwicklung größte Aufmerksamkeit, um eine flexible und präzise Bearbeitung zu gewährleisten. Die wichtigste Entwicklung in dieser Hinsicht wurde mit dem patentierten System High Performance bereitgestellt. Dank elektronisch getrennter Puffer kann dabei mit hoher Präzision gearbeitet werden. Außerdem ist diese Lösung in der Lage, bei der mechanischen Bearbeitung sehr weiche Abrasionen mit niedrigen Druckwerten (bis 0,1 bar) auszuführen, was das hochwertige Schleifen auch bei einem niedrigen Trockenrest zulässt.

 

Kratzer? Problem gelöst


Auf der diesjährigen Ligna hat Viet nun eine Neuentwicklung im Bereich Schleifen und Endbearbeitung auf dem Markt gebracht: die automatische Schleifmaschine Opera R. Dank der gründlichen Kenntnis des Marktes und der Anforderungen der Kunden, hat das Unternehmen nach eigenen Aussagen eine Maschine entwickelt, die in Bezug auf Bearbeitungslevel, Präzision und Qualität neu in dieser Sparte ist. Mit der Opera R ermöglicht es Viet, das Paneel in jeder Richtung zu bearbeiten, wodurch das Limit der Kontaktgruppen (mit Rolle oder Puffer) überschritten wird. Da die Rotation der Schleifbänder nur in eine Richtung arbeitet, werden störende Kratzer vermieden. Die Bearbeitung mit den Kontaktgruppen setzt eine Toleranz in Bezug auf die eingestellte Dicke fest, die bei den getrennten elektronischen Puffern bei circa zwei Millimetern liegt. Die Opera R löst das Problem mit Kratzern, die bei der Bearbeitung des Holzes gegen die Maserung entstehen können. Die Maschine kann Oberflächen auf mehreren Ebenen bearbeiten und interne kleine Winkel erreichen. Darüber hinaus ist sie in der Lage, die Ränder zu schleifen und dabei dem Profil jedes Paneels zu folgen – auch bei komplexen Formen. Die automatische Schleifmaschine nutzt das neue, patentierte System Control, das Schleifmaterialien auf intelligente Weise auf dem Paneel einsetzen und so ein Ergebnis erreichen kann, das sonst nur manuell möglich ist. Die Steuerung der neuen Opera R erfolgt mittels elektronischer Kontrolle IPC, wobei der Anwender die Art der auszuführenden Arbeiten und die Art der Werkzeuge für die Bearbeitung speichern kann. Opera R sucht das im Programm eingegebene Werkzeug, um die speziell angeforderte Bearbeitung auszuführen. Wählt man ein neues Programm, wechselt die Gruppe das Werkzeug, speichert die neuen Parameter der Geschwindigkeit und des Drucks und startet den neuen Arbeitszyklus. 

www.biesse.de

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