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Mehr Flexibilität und Produktivität für den Mittelstand

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Mit der neuen Novimat-Compact-Baureihe bietet IMA Klessmann Lösungen für zunehmende Materialvielfalt, steigende Qualitätsansprüche und hohe Produktivitätsforderungen in Mittelstandsbetrieben.

 

Kundenwünsche nach besonderen Möbelformen, einer hochwertigen Optik und einer angenehmen haptischen Wahrnehmung führen zur steigenden Materialvielfalt im Kantenbereich. Dies stellt kleinere Industriebetriebe vor neue Herausforderungen. War früher die (Holz)leiste das bevorzugte Bekantungsmaterial, nimmt inzwischen Rollenware aus Kunststoff oder Papier ein größeres Volumen ein – Tendenz steigend. Zugleich wächst die Produktvielfalt bei sinkenden Losgrößen. Damit ändern sich auch die Anforderungen an die Bekantungsmaschinen sowie die verwendeten Technologien und Funktionalitäten. Außerdem steigen die Qualitätsansprüche. Dabei kommt nicht nur der Nachbearbeitung eine wesentliche Bedeutung zu, sondern auch der Fügetechnik selbst. So wollen kleinere Betriebe immer häufiger den Qualitätsvorteil der Nullfuge für sich nutzen.


Gefragt sind damit hochproduktive Bekantungseinheiten, die flexibel mit verschiedenen Materialien umgehen sowie schnell und möglichst ohne Zeitverlust von einer Bekantungstechnologie zur anderen wechseln können. Gleichzeitig sollen sie hohe Produktqualitäten liefern. Mit den Kantenanleimmaschinen der neuen Novimat-Compact-Baureihe gibt IMA Klessmann eine Antwort auf diese Herausforderungen und bietet kleineren Betrieben den Einstieg in die Industrieklasse. Die leistungsstarke Maschine mit einer maximalen Vorschubgeschwindigkeit von 20 Meter/Minute überzeugt durch die Vielzahl möglicher Anwendungen, eine hervorragende Wiederholgenauigkeit und hohe Wirtschaftlichkeit.

 

Industriestandards für das Handwerk


Für den Einsatz auf der Novimat Compact hat IMA mit in Lübbecke einige Bearbeitungsaggregate überarbeitet oder neu entwickelt. Dazu zählen das Verleimaggregat und die Profilziehklinge. Außerdem sind die Maschinen mit einem Schwenkarmkopierfräser SKF (L12) beziehungsweise mit einem Kopierfräsaggregat KFA (R3) ausgestattet. Darüber hinaus können Grundmaschinen mit zahlreichen Optionen, wie manuellen Einschubtischen, Nut- oder Glättaggregaten und einer automatischen Granulatzuführung, für die jeweilige Anwendung optimiert werden.


Die Maschine vom Typ R3 verfügt über ein Kopierfräsaggregat (KFA) für die Multiprofilbearbeitung von bis zu vier programmierbaren Profilen. Bei dieser für Industriemaschinen patentierten IMA-Technologie bearbeitet das KFA die vorgegebene Werkstückkontur mittels Bahnprogramm. Für ein optimales Fräsergebnis am Profil und an der Werkstückkante sorgt eine spezielle Anordnung der Tasteinrichtung. Sie stellt sicher, dass die Tastkräfte immer senkrecht zur Werkstückoberfläche wirken. Dazu drehen sich Fräskopf und Fräsmotor um 360 Grad um das zu kopierende Profil. Die besonders große Tastrolle mit einem Durchmesser von 140 Millimeter sorgt für einen geringen Flächendruck und damit für ruhiges Abrollen und ein hochwertiges Oberflächenbild. Alle Abstimmungen zwischen den vier Profilen im Fräswerkzeug und der Tastrolle werden über NC-Achsen vorgenommen.


Die Maschinenausführung L12 zur Bearbeitung von Rollen- und Leistenmaterial verfügt über ein viermotoriges flexibles Schwenkarmkopieraggregat (SKF). Dank seiner speziellen Geometrie und der optimalen Drehrichtung der Werkzeuge kann das SKF jede Art von Kantenmaterial verarbeiten. Es eignet sich besonders für die Verarbeitung von Furnieren. Der manuelle Wechsel von einem Bearbeitungsradius auf den anderen dauert nur wenige Sekunden.

 

Verleimaggregate für fast jede Anwendung


Ob Betriebe abwechselnd Holzleisten und Rollenware oder ausschließlich Rollenware mit Mehrfachmagazin-Technik und Multiprofil verarbeiten – die neue Maschinenserie bietet für nahezu jede Anwendung das optimale Verleimaggregat. Dabei werden die Kanten serienmäßig durch den Servokanteneinzug oberflächenschonend und -optimiert an das Plattenmaterial herangeführt. Die serienmäßige, extralange Andruckzone mit sieben Nachpressrollen maximiert dabei die Verleimung bei Leisten und verbessert die Fugenqualität bei Rollenware.


Für Anwender, die ihren Kunden auch die Vorteile der Nullfugentechnik bieten wollen, können die Maschinen der Baureihe zusätzlich zur Vorschmelzeinheit für EVA und PU-Leim mit einem Imalux-Direkt-Lasersystem zur Nullfugenbekantung ausgestattet werden. Das robuste, geräuschlos und energieeffizient arbeitende Imalux-Verfahren garantiert hohe Prozesssicherheit, liefert exzellente Fugenqualitäten und überzeugt durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist ähnlich kostengünstig wie marktübliche Heißluftverfahren, verfügt jedoch über eine dynamischere, verzögerungsfreiere Leistungssteuerung als diese. Imalux verbraucht nur dann Energie, wenn es im Einsatz ist. Es muss nicht aufgeheizt werden und gibt auch keine Wärme an die Umgebung ab. Damit ist das neue Verfahren um den Faktor vier effizienter und qualitativ besser als vergleichbare Heißluftsysteme. Mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 20 Meter/Minute ist das System zudem schneller als marktübliche NIR-Nullfugenverfahren (Near Infrared Radiation). Gleichzeitig sind Zuführwinkel und Mindeststreifenlänge geringer. Dadurch steigen Produktivität und Qualität. Ist Imalux installiert, kann der Anwender über das Bedienterminal zwischen Laser-Nullfuge und Kantenanleimen mit EVA/PU wechseln. Das Umschalten erfolgt auf Knopfdruck ohne jede Rüsttätigkeit und damit ohne jeden Zeitverlust. Der problemlose Wechsel zwischen den Fügetechnologien ist ideal für kleinere Betriebe mit kleinen Losgrößen und wechselnden Nullfugenaufkommen, die flexibel auf Kundenwünsche reagieren müssen.


Novimat-Compact-Kantenanleimmaschinen, die für die Verarbeitung von Rollenware und Leisten vorgesehen sind, verfügen zudem über einen Freiplatz zur Integration eines individuellen Nachbearbeitungsaggregates zum Nuten, Schleifen oder Glätten. Mit den Maschinen der neuen Baureihe erweitert IMA das Produktprogramm an Kantenbearbeitungsmaschinen für kleinere Industriebetriebe.

www.ima.de

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