Bild: Murrplastik
Laserkennzeichnung auch für kleinere Geldbeutel

Ein neues Laserbeschriftungssystem stellt der Beschriftungsspezialist Murrplastik Systemtechnik mit dem LM1 vor.

Das System ermöglicht auch für mittelständische Unternehmen eine automatisierte und wirtschaftliche Eigenproduktion.

 

Laserbeschriftete Kennzeichnungsschilder aus Metall oder Kunststoff sind in der Industrie weitverbreitet, zum Beispiel für das Beschriften von Adern, Leitungen, Klemmen, Bedien- und Meldegeräten oder Schalt- und Mediengeräten. Mittelständler scheuten bisher oft die Eigenfertigung mit einem Premium-Lasersystem, weil die Anschaffung und der Betrieb im Vergleich zum Outsourcing deutlich teurer waren. Murrplastik stellt mit dem LM1 nun ein Premium-Laserbeschriftungssystem vor, das nicht nur mit einem günstigen Anschaffungspreis punktet, sondern durch die überschaubaren Betriebs- und Wartungskosten die automatisierte Laserbeschriftung auch für Unternehmen ohne hohes Beschriftungsvolumen erschwinglich macht.

 

Hohe Kennzeichnungsqualität


Mit dem System LM1 lassen sich abriebfeste Qualitätsbeschriftungen auf einer Vielzahl von Grundmaterialien realisieren. Die hohe Qualität der Laserbeschriftung von Kunststoff resultiert aus einer chemischen Reaktion im Beschriftungsmaterial selbst, der sogenannten Karbonisierung. Dabei handelt es sich um einen Farbumschlag, der durch das Auftreffen des über Spiegel bewegten Laserstrahls erzeugt wird; die Lasermarkierung erfolgt damit kontaktfrei. Im Ergebnis ist die Beschriftung selbst bei kleinen Schrifttypen und Grafiken gestochen scharf. Aufgrund der Karbonisierung ist die Beschriftung beständig gegenüber UV-Licht, Säure, Öl, mechanischen Belastungen und anderen Umwelteinflüssen. Beschriften lassen sich Schilder aus Polycarbonat (PC) und Polypropylen (PP), eloxiertem Aluminium, Edelstahl oder Laserfolien mit einer maximalen Fläche von 120 x 120 Quadratmillimeter.

 

Von der Produktionshalle ins Büro


Das LM1-Lasersystem kann optional um Zubehör wie eine Absaug- und Filtereinheit erweitert werden. Der luftgekühlte Lasermarkierer ist mit Abmessungen von 475 x 795 x 300 Millimeter für seine Leistungsklasse recht kompakt. Auch die Betriebslautstärke des Gerätes von maximal 60 dB(A) lockert die Grenze zwischen Büro und Produktion weiter auf. Mit dem LM1 lassen sich Kennzeichnungsschilder automatisiert beschriften. Hierzu werden Schilder aus PC oder PP direkt im Einlegeschacht gestapelt. Für Laseraufträge aus Aluminium, Edelstahl oder Laserfolie werden die Kennzeichnungsschilder zunächst auf einer variablen Grundplatte platziert und dann in den Einlegeschacht eingeführt. Sind in einem Druckjob verschiedene Druckmaterialen enthalten, wird die jeweilige Anzahl durch Trennmatten beim Typwechsel sichergestellt. Das Umrüsten von einem Druckjob auf einen anderen erfolgt mit wenigen Handgriffen. Die fertig beschrifteten Kennzeichnungsschilder werden lose gestapelt in einem abnehmbaren Auffangbehälter ausgegeben. Dieser Auffangbehälter kann auf Wunsch durch firmenspezifische Lagersystemboxen ausgetauscht werden.

 

Intuitives Software-Handling


Das Handling der Laserstation ist denkbar einfach. So lässt sich das LM1-System via USB-Port oder Ethernet über einen PC und die bewährte Kennzeichnungssoftware ACS bedienen. Der Anwender bestimmt über die ACS-Software den Schwärzungsgrad der Beschriftung und hat alle Zahlen, Symbole, Logos und Schriften im Griff. Die intuitiv zu bedienende Software macht den Umstieg von einem Druckersystem auf den LM1-Lasermarkierer sehr leicht. Bestehende Projekte können in kurzer Zeit importiert werden.


Gerade beim Einsatz eines Laserdruckers offenbaren sich die versteckten Kosten erst in der Praxis. Denn neben dem Anschaffungspreis müssen die laufenden Kosten berücksichtigt werden. Hier kann das LM1-Laserbeschriftungssystem mit seinen geringen Betriebskosten überzeugen. Zum einen benötigt der Lasermarkierer kein Verbrauchsmaterial, zum anderen arbeitet das System nahezu servicefrei, der Wartungsaufwand ist also minimal. Auch der Energieverbrauch ist vorbildlich. Die Leistungsaufnahme des LM1 beträgt gerade mal 0,5 Kilowatt.

www.murrplastik.de

 

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