Bild: Lenze
Zuverlässig und leistungsstark

Die AC/DC-Allspannungssensoren SR 49C mit Relais- und MOSFET-Ausgängen für hohe Schaltleistungen wurden von Leuze auf den flexiblen Einsatz getrimmt.

Aufgrund hoher Funktionsreserven sind sie für den Außeneinsatz und für Reichweiten bis 120 m ohne Einschränkung der Betriebssicherheit geeignet. 

 

In automatisierten Anlagen ist durch die hohe Integration von Steuerungstechnik eine Spannungsversorgung von 24 V DC heute sehr verbreitet, wobei je nach Region unterschiedliche Schnittstellen und Schaltausgänge üblich sind. Zusätzlich müssen optische Sensoren auch bei großen Leitungslängen eine zuverlässige Signalübertragung gewährleisten und eine hohe Unempfindlichkeit gegen Schwankungen der Versorgungsspannung aufweisen. Diese beiden Aspekte haben besonders dann Bedeutung, wenn in weitläufigen Anlagen – also bei großen Leitungslängen – die Signalgabe nur mit einem Schaltkontakt sichergestellt werden kann. Das tritt häufig an Randbereichen von Anlagen auf, zum Beispiel am Ende einer hochautomatisieren Hochregal- und Kommissionieranlage, im Verteil- und Lkw-Ladebereich. An solchen Strangenden sind die Spannungsversorgungwerte in der Regel niedrig.


Ein weiteres Beispiel für die typischen Anforderungen einzelner Branchen zeigt sich in der Verpackungstechnik und Holzverarbeitung, wo häufig mit geringerer Steuerungsdichte gearbeitet wird. Auch hier sind die vorhandenen Leitungslängen ein beherrschendes Thema, allerdings hat man es öfter mit einfachen Schaltsignalen zu tun – meistens mit Wechselspannung aufgrund der großen Antriebe. Gefordert sind dann Sensoren mit Relais-Schaltausgängen und für einen möglichst großen Spannungsbereich. Diese werden als UC- (Universal Current) oder AC/DC-Sensoren bezeichnet. Die genannten Bedingungen bringen nicht zu unterschätzende Anforderungen an die Sensortechnologie mit sich: einerseits eine hohe Toleranz für Schwankungen in der Versorgungsspannung, andererseits eine einfache Anschlusstechnik und Störfestigkeit mit Blick auf die oftmals rauen Umgebungsbedingungen.

 

Große Reichweiten


Basierend auf einer langjährigen Industrieerfahrung und einem umfangreichen Applikations-Know-how hat Leuze Electronic für diese Anforderungen eine adäquate Lösung entwickelt. Die besonders robuste AC/DC-Baureihe SR 49C überzeugt durch hohe Reichweiten (Grenzreichweite bis 150 m, Betriebsreichweite bis 120 m) und Features, die den Einsatz sicher und zugleich einfach machen. Die Baureihe umfasst Einweg- und Reflexions-Lichtschranken sowie Lichttaster – es gibt sowohl Rotlicht- als auch Infrarot-Ausführungen. Alle Sensoren sind befestigungskompatibel zu vielen marktüblichen Sensoren und zu den Baureihen 96 und 46B. Die Ausrichtung geht einfach und schnell durch den hellen Lichtfleck der Rotlicht-Variante und eine Ausrichthilfe bei den Infrarot-Geräten.


Sofort auffällig an den Sensoren ist vorn der leicht zugängliche Klemmenraum, der die Montage vereinfacht und die Einsatzmöglichkeiten erweitert, denn er erlaubt die Installation in beengten Einbauräumen oder Ecken. Das Anschließen ist ganz einfach: Gehäusedeckel aufklappen, Drähte einfach einstecken, fertig. Das Kabel selbst wird von unten beziehungsweise hinten in einem Winkel von 45 ° in den Sensor geführt. Dies spart jede Menge Platz und dem Elektriker bleiben beim Montieren und Demontieren dank der Federklemmen Verrenkungen und nerviges Herumschrauben erspart. Rundum gut sichtbare Status-LEDs erleichtern die Ausrichtung und Diagnose.

 

Empfindlichkeit nachgeregelt


Moderne Sensorfunktionen wie die per Teach einstellbare Hell-Dunkel-Umschaltung und die einstellbare Zeitstufe für das Schaltverhalten am Ausgang (0,5 s) zeichnen die SR 49C aus. Die Empfindlichkeit des Sensors wird über ein Potenziometer an die jeweilige Applikation angepasst. Bemerkenswert ist hier die automatische Empfindlichkeitsnachregelung ALC. Sie verhindert weitestgehend die Totalreflektion bei kurzen Abständen zum Reflektor. Bei beginnender Verschmutzung der Optik hält sie die Empfindlichkeit, den Schaltpunkt und die Funktionsreserve konstant.


Eine optional integrierte Optikheizung sichert die zuverlässige Erkennung von Objekten speziell im Materialfluss in den Übergangsbereichen von innen nach außen oder in unterschiedlichen Temperaturzonen, an denen Beschlag oder Betauung auftreten kann. Hohe Schutzarten bis IP 69K, die das neue Gehäusedesign mit sich bringt, sind in solchen Anwendungen besonders wertvoll. Die fest eingegossene Sensorplatine hält spürbaren Vibrationen stand. SR 49C punktet durch Langlebigkeit im Außeneinsatz und in Umgebungen mit leichter Verschmutzung. Daher ist die Baureihe besonders für Anlagen in der Holzverarbeitung, für Pkw-Parksysteme, Verpackungsanlagen und Anwendungen im Materialfluss wie Krananlagen geeignet.

www.leuze.com

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