Bild: Grotefeld
Bearbeitungseinheiten aus einer Hand

Bearbeitungseinheiten für Maschinen und CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren stehen im Fokus der in Espelkamp ansässigen Grotefeld GmbH. Dazu gehören auch Bohreinheiten, von denen der erste Teil einer dreiteiligen Beitragsreihe berichtet.

 

Das Geheimnis des Markterfolgs mit Bearbeitungseinheiten und deren Zubehör liegt für Grotefeld in zwei Dingen begründet. Zum ersten sind es die kompromisslose Produktqualität, hohe Präzision, verlässliche Konstruktion und lange Standzeit. Zum zweiten ist es ein Aspekt, der mindestens ebenso schwierig zu meistern ist: die Optimierung der Produkte in der Art, dass sie in nahezu jeder Situation und jeder noch so außergewöhnlichen Aufgabenstellung ein dauerhaft hochwertiges Ergebnis effizient erreichen.


Bei dem inhabergeführten Maschinenbauzulieferer Grotefeld fertigen rund 30 Mitarbeiter direkt angetriebene Bohr-, Säge- und Fräseinheiten, einzeln abrufbare Bohrgetriebe mit Vorlegespindeln und CNC-Bearbeitungseinheiten für Maschinen und Bearbeitungszentren. Die Erzeugnisse werden kundenspezifisch entwickelt und danach in Serie im Baukastensystem gefertigt – seit Gründung getreu der Philosophie „Das Beste ist gerade gut genug“. In jüngster Zeit wurden verschiedene Einheiten unter diesem Anspruch neu- beziehungsweise weiterentwickelt. Teil eins der Berichtsreihe befasst sich mit Bohreinheiten.

 

Verschiedene Leistungsklassen für individuelle Ansprüche


Alle Bohreinheiten von Grotefeld sind mit Direktantrieb ausgestattet. Die maximale Antriebsleistung beträgt 1,1 Kilowatt für die mittlere Leistungsklasse, beziehungsweise bis 2,2 Kilowatt für die Oberklasse. Beiden Leistungsklassen gleich ist die Spindeldrehzahl von 1350 bis 5600 Umdrehungen pro Minute und die rechts-/linksdrehende Ausführung. Optional sind Reduziergetriebe (RZG) erhältlich, um bei gleicher Antriebsleistung die Bohrdrehzahl zu mindern beziehungsweise das Drehmoment an der Bohrspindel zu erhöhen. In beiden Leistungsklassen ist durch den Einsatz eines Zahnriemenantriebs eine Drehzahlerhöhung bis zu 8400 Umdrehungen pro Minute möglich – dann gekennzeichnet mit dem nachgestellten Buchstaben A bei der Typbezeichnung. Das breite Einsatzspektrum der Bohreinheiten reicht von Holz über Kunststoffe und Aluminium bis hin zu Stahl.

 

Anwendungsspezifisch ausgeführt


Der Bohrspindelvorschub erfolgt bei beiden Leistungsklassen grundsätzlich pneumatisch. In der mittleren Baureihe B050 ist ein Vorschub von 80 bis 125 Millimeter möglich, die Vorschubkraft beträgt 980 Newton bei 6 bar Vorschubdruck. Die leistungsstärkere obere Baureihe B100 wartet mit 2565 Newton Vorschubkraft (6 bar Druck) auf und hat mit 200 Millimeter einen erheblich größeren Hub als die B050. Speziell für die Metallbearbeitung können die 100er Bohreinheiten um eine hydraulische Vorschubregulierung ergänzt werden. Alle Zylinder sind mit Magnetkolben ausgestattet, was die Steuerung mit Zylinderschaltern erlaubt. Neben der Bestückung mit unterschiedlichen Werkzeugaufnahmen sind beide Bohreinheiten-Klassen auch zum Antrieb von Mehrspindel-Bohrgetrieben geeignet.

www.grotefeld.com

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