++ Sick wächst weiter16_5_NEWS_sick_115.jpg

Der Sick-Konzern, Waldkirch, hat seine erfolgreiche Unternehmensentwicklung im 70. Jahr des Bestehens fortgesetzt. So ist der Umsatz um 15,3 Prozent auf 1267,6 Millionen Euro gestiegen, der Auftragseingang wuchs um 13,2 Prozent auf 1270,5 Millionen Euro.

„Ähnlich wie im Vorjahr ist Sick auch 2015 in allen Weltregionen gewachsen. Besonders bemerkenswert ist aber das Umsatzplus in der Region Amerika und im asiatisch-pazifischen Raum, wo wir jeweils über 20 Prozent zulegen konnten“, so Finanzvorstand Markus Vatter bei der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. In beiden Regionen war die Nachfrage besonders von Kunden aus der Logistik- und Prozessautomation hoch.

Das starke Umsatzwachstum des Unternehmens spiegelt sich im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wider: Das EBIT betrug 129,1 Millionen Euro und wuchs mit einem Plus von 25,1 Prozent stärker als der Umsatz. Hier machten sich Währungseinflüsse, aber auch ein verbesserter Materialeinsatz in der Produktion bemerkbar. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz erreichte folglich einen zweistelligen Wert und belief sich auf 10,2 Prozent (Vorjahr: 9,4 Prozent). Nach Abzug der Steuerbelastung bleibt ein Jahresergebnis in Höhe von 90,8 Millionen Euro. Dies kommt einem Plus von 30,1 Prozent gegenüber 2014 gleich. Die Netto-Umsatzrendite stieg auf 7,2 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent). Die Entwicklung innovativer Sensorlösungen ist untrennbar mit der Investition in die Kompetenz der Mitarbeiter verbunden. Sick hat deshalb im Geschäftsjahr zum einen die Belegschaft weltweit auf 7417 Mitarbeiter ausgebaut (+ 6,6 Prozent gegenüber 2014). Zum anderen wurden die Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung deutlich erhöht: Mit 9,3 Millionen Euro lagen diese um 16,3 Prozent über dem Vorjahr. Beleg für die hohe Innovationskraft von Sick ist zudem die intensive F&E-Tätigkeit, die sich in einem erneuten Anstieg des F&E-Aufwands widerspiegelt: Im vergangenen Geschäftsjahr wurden dafür 129,0 Millionen Euro aufgewendet. Dies sind 11,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Die F&E-Quote beläuft sich damit auf 10,2 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 10,6 Prozent). Insbesondere an den ausländischen F&E-Standorten wurden Entwicklungskapazitäten aufgebaut.

Im ersten Quartal 2016 zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab wie im vergangenen Geschäftsjahr: Umsatz und Auftragseingang haben sich über dem Vorjahresniveau entwickelt, allerdings noch zurückhaltend. Was die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis bis zum Jahresende anbelangt, zeigt sich Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer vorsichtig optimistisch: „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2016 ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen zu können – wenn auch mit bescheideneren Zuwachsraten als 2015.“

(Bild: Sick) www.sick.de

 

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