++ Tischlerhandwerk in NRW hat Konjunktur 16_6_BR_NWS_tischler_nrw_11.jpg

Hauptgeschäftsführer Dieter Roxlau: „Die Schere zwischen den kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 20 Mitarbeitern klafft nicht sehr weit auseinander (Bild: Tischler NRW)

Die aktuelle wirtschaftliche Lage im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk ist überaus positiv. Das ist das Ergebnis der Frühjahrs-Konjunkturbefragung des Fachverbandes Tischler NRW. Mit 132,1 Punkten erreicht demnach der Geschäftsklima-Index einen neuen Spitzenwert. Allerdings ist dieser nicht direkt mit den Werten früherer Befragungen vergleichbar, da der Fachverband die aktuelle Umfrage unter den Betrieben in NRW erstmals online unter veränderten Bedingungen durchgeführt hat.

„Die Antworten aus rund 480 Betrieben liefern uns ein repräsentatives Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk“, resümiert Dieter Roxlau, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Tischler NRW. Besonders positiv schätzen die Betriebe die derzeitige Geschäftslage ein: 94,1 Prozent beurteilen ihre momentane Situation als gut und befriedigend, nur 5,9 Prozent sehen sie als schlecht an. Ein ähnlich positives Bild zeigt sich bei der Erwartung der Geschäftslage: Während 65,4 Prozent der Betriebe davon ausgehen, dass die derzeitige Konjunktur sich nicht verändert, erwarten 29,2 Prozent sogar eine weitere Verbesserung. Nur 5,4 Prozent der Betriebe sehen eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation auf sich zukommen. Die Auftragsreichweite liegt über die unterschiedlichen Betriebsgrößen hinweg im Durchschnitt bei 6,9 Wochen und erreicht damit einen soliden Wert. „Erfreulich ist dabei, dass die Schere zwischen den kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 20 Mitarbeitern nicht sehr weit auseinanderklafft“, sagt Dieter Roxlau. Lediglich die großen Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern erreichen mit durchschnittlich 10,4 Wochen eine deutliche höhere Auftragsreichweite. Trotz der insgesamt sehr positiven Ergebnisse bestätigt die aktuelle Konjunkturumfrage ein Manko, das bereits in den vergangenen Befragungen immer wieder deutlich wurde. Roxlau: „Den wenigsten Betrieben gelingt es, die gestiegenen Einkaufspreise für Rohstoffe und Materialien auch in höheren Verkaufspreisen auszudrücken.“ Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, dass Betriebe ihre besonderen Leistungen bewusst herausstellen und kommunizieren.

www.tischler-nrw.de  

 

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