Bild: Weinig

++ Thementage bei Weinig Dimter

Am 15. und 16. Juni fanden in Illertissen die Weinig-Dimter-Thementage statt. 500 Holzfachleute aus der ganzen Welt folgten der Einladung zu der Veranstaltung, die in diesem Jahr unter dem Motto ,Massivholzbearbeitung auf der Überholspur‘ stand.

Maßgeblichen Anteil an der großen Resonanz auf den Thementagen von Weinig Dimter hatten zwei Highlights: Zum einen feierte die Verleimpresse Profipress T Next Generation ihre Weltpremiere, zum anderen erwies sich eine komplexe Highspeed-Kappanlage als Besuchermagnet, wie sie in dieser Größenordnung immer öfter in Illertissen zu sehen ist. Bei seiner Begrüßung richtete Dr. Mario Kordt, Geschäftsführer von Weinig Dimter, den Blick der Gäste auf diese Highlights der Thementage. Die automatische Verleimpresse Profipress T Next Generation sei eine Maschine, die von Grund auf neu entwickelt wurde, bemerkte er stolz. Die Anstrengungen schlagen sich in einem Leistungszuwachs von 25 Prozent mehr Output nieder, die der Kunde mit der neuen Technologie erzielen kann. Dabei sind die Verbesserungen maßgeblich der schnelleren Paketierung und dem gesteigerten Hochfrequenzeintrag geschuldet. Viel Beachtung fand in diesem Zusammenhang die sogenannte selektive Erwärmung, bei der die Fuge nur von innen erwärmt wird, woraus kürzere Presszeiten resultieren.


Mit dem zweiten Highlight der Thementage, der komplexen High-Speed-Kappanlage, zeigte Weinig Dimter, was aktuell im Bereich vernetzter Zuschnittlösungen möglich ist. Das Herzstück der Kundenanlage, die für die Produktion von Profilleisten vorgesehen ist, bilden drei Opticut 450 Quantum. Seit ihrer Markteinführung im Jahr 2003 ist dieses Modell Herstellerangaben zufolge die schnellste Kappsäge der Welt. Die nun präsentierte Version ist das jüngste Resultat der kontinuierlichen Weiterentwicklung. In der kundenspezifischen Anlage arbeiten die drei Kappsägen mit einer hohen Schnittleistung bis zu 500 Schnitten pro Minute. Integriert in die Anlage sind eine Station zur Feuchtigkeitsmessung sowie ein Scanner Combiscan+ C 600 mit Röntgenmodul für die Fehlerdetektion, die Optimierung der Zuschnittliste und die Qualitätssortierung. Erstmals vorgestellt und als Komponente der Opticut gezeigt wurde das in Zukunft optional erhältliche, zum Patent angemeldete Variostroke-System mit neuer Sägehubtechnologie. Die Ausführung ermöglicht eine bis zu 30 Prozent höhere Schnittleistung im Vergleich zur Vorgängergeneration der Kappsäge. In ihrer endgültigen Konfiguration beim Kunden wird die Anlage auch einen Weinig Hydromat 3500 zum Vorhobeln sowie eine Weinig-Keilzinkenanlage umfassen. Durch den Einsatz der neuen Zuschnittanlage erzielt der Kunde, der bisher mit hohem Personaleinsatz und älterer Fertigungstechnologie gearbeitet hatte, eine Ersparnis von mehreren Hunderttausend Euro pro Jahr, so Kordt. Resultat ist eine kurze Amortisationszeit.

 

Projektgeschäft als Hauptumsatzträger


Fachvorträge zu den Weinig-Kompetenzthemen Scannen, Kappen und Verleimen rundeten das Veranstaltungsprogramm in Illertissen ebenso ab wie Gastbeiträge des Systempartners Henkel und renommierter Referenzkunden. Stets präsent war an beiden Tagen das Thema Industrie 4.0. Weinig Dimter gab hier mit durchgängigem Datenfluss, Vollautomation und modularer Architektur überzeugende Antworten auf aktuelle und kommende Anforderungen der Produktion.


Am Rande der Thementage informierte Kordt, dass Weinig Dimter für das letzte Geschäftsjahr sehr gute Zahlen vorweisen kann: Erzielt wurde ein Umsatz von über 42 Millionen Euro, was einer Steigerung von fast zehn Prozent gegenüber 2014 entspricht. Hauptumsatzträger ist dabei immer mehr das Projektgeschäft. Hier kommen die verschiedenen Anlagenkomponenten häufig auch von anderen Mitgliedern der Weinig Gruppe, die als Komplettanbieter die gesamte Wertschöpfungskette bedienen können. Im Rahmen der neuen Vertriebs- und Marketingstrategie Think Weinig trägt Weinig verstärkt die umfassende Kompetenz in der Massivholz- und Holzwerkstoffbearbeitung in den Markt.

www.weinig.com

 

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