Foto: Bürkle
Innovative Lacktrocknung für außergewöhnliche Oberflächen

Ein außergewöhnlich zukunftweisendes Lackierverfahren namens „UV Lam-Inert“ verbirgt sich hinter der Inert Curing Technology von Bürkle, die Sie während der Xylexpo in Mailand sehen konnten.


Im Anschluss an eine konventionelle Walzenauftragmaschine glättet in einem neu entwickelten Aggregat ein synchron zum Vorschub umlaufender, transparenter Film die noch feuchte Lackoberfläche.

 

Die Härtung mittels UV-Strahler geschieht durch den Film hindurch und unter direktem Oberflächenkontakt – somit ein inerter Systemzustand, der durch Sauerstoffausschluss kratzfestere Oberflächen entstehen lässt sowie hohe Wirkungsgrade und geringere Energiekosten bei der Härtung bewirkt.


Die optimale Oberflächenausformung im Grundlackbereich ist eine ideale Basis für perfekte Hochglanzflächen. Letzteres ist bei einer reinen Walzenlackierung nur mit deutlich höherem Aufwand erzielbar. Glatter Grundlack heißt natürlich auch weniger Schleifaufwand – was unbestritten Ressourcen, Energieaufwand und Anlagenkosten schont. Die Pluspunkte reichen sogar bis hin zu geringen Bau- bzw. Gebäudebetriebskosten, da eine Lackstraße mit dieser Technik deutlich kürzer ausgelegt werden kann.


Damit nicht genug: Hohe Auftragsmengen bzw. hohe Lackgrammaturen in nur einem Prozessschritt stellen beim Walzenauftrag ebenfalls kein Problem mehr dar. Lag die Grenze eines strukturfreien Auftrags bisher klar unter 20 g/m², sind mit UV Lam-Inert durchaus 60 g/m² Lackmenge und mehr eben sowie homogen applizierbar. Was im Umkehrschluss bedeutet: Eine Anlage ersetzt mehrstufige Prozessschritte, das heißt – neben geringeren Investitionen – weniger Energieverbrauch bei höherem Wirkungsgrad.


Parallel dazu nutzt Bürkle eine weitere Einsatzmöglichkeit für UV Lam-Inert, die von Akzo Nobel entwickelt wurde: Die als „Spot Repair“ bezeichnete Spachtelung von Parkett oder Massivholz. Denn auch hier macht das Verfahren eine gute Figur. Die Produktivität ist hoch, der Abschluss an der Oberfläche dank des transparenten Films absolut homogen (was kaum eine Nachbereitung erfordert) und sogar sehr tiefe Fehlstellen sind reparabel. Insgesamt ist diese Technologie wohl ein wegweisendes Auftrags- und Härtungsverfahren, das zu Vorführ- und Versuchszwecken im Bürkle-Innovationszentrum in Freudenstadt interessierten Kunden zur Verfügung steht. 

www.buerkle-gmbh.de  

 

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