Bild: Hecht Electronic
Teile automatisch identifizieren

Im Interesse einer sicheren Prozessführung und akkuraten Qualitätssicherung müssen Bauteile beim Wareneingang oder nach der Lackierung eindeutig erkannt werden.

Dafür sorgen Messtische von Hecht Electronic – ohne Etikett, Barcode oder RFID – auf der Basis zahlreicher Geometrie- und Oberflächenmerkmale.

 

Die Hecht Electronic AG im süddeutschen Besigheim hat sich auf Messaufgaben spezialisiert. Im Werk bei Stuttgart werden dafür Messsysteme zur Qualitätskontrolle und Prozesssicherheit in der Möbelindustrie produziert. Als Stand-Alone-Messtische oder Durchlaufmaschinen direkt in der Produktionslinie ausgeführt, lassen sich damit Möbelteile per Kamerasystem und Bildverarbeitung mit einer Genauigkeit von 0,1 Millimeter vermessen. Hochgenau bestimmt werden dabei sämtliche Geometriemerkmale wie Winkel, Außenmaße, Bohrlochpositionen, Tiefe, Radien oder Aussparungen. Denn mehrere tausend Möbelteile pro Tag eindeutig zu erkennen und der richtigen Kommission zuzuordnen, ist eine Aufgabe, die das menschliche Auge nicht bewältigen kann. Erst recht, wenn Fehler durch ähnliche Weißtöne oder wenige Zehntel Maßunterschied hinzukommen, die die Kommission von Müller in Mayer verändern können.

 

Exakte Identifizierung


Mit dem Inline-Messtisch 3D Hawkeye Scanner dagegen lassen sich Möbelteile ohne Etikett, Barcode oder RFID exakt erkennen. Identifiziert werden die Teile anhand der Größe und Kontur. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn die Möbelteile zum Beispiel aus einer Lackieranlage kommen, dem richtigen Auftrag zugeordnet und Kommissionen auf Vollständigkeit geprüft werden müssen. Je nach Teilespektrum und Anforderung wird hier mit einer Genauigkeit von 0,2 bis 1 Millimeter vermessen, wofür die Teile mit hoher Geschwindigkeit durch eine 1,0 bis 1,5 Meter breite Kamera gefördert werden. Dabei können die Teile per Hand aufgelegt werden, alternativ steht die Maschine direkt in einer Linie, und die Vermessung erfolgt im Durchlauf. Erweitern lässt sich der Scanner um einen Farbsensor, der durch eine automatische Messung der Oberflächenfarben die eindeutige Bauteilidentifikation garantiert. So vermisst der Scanner zum Beispiel bei einem Küchenhersteller nach dem Lackierprozess mit 3D-Kameras die Profilierungen und gleicht diese mit den geteachten Konturen ab: eine eindeutige Identifikation des Werkstücks – kostensparend und umweltschonend. Bei einem Wechsel der Modelle lassen sich die neuen Werkstücke einfach und schnell selbst einlernen.


Zusätzlich kann in die Anlage eine exakte Vermessung der Möbelteile integriert werden, sodass neben der Modellerkennung auch die Maßhaltigkeit von Längen, Breiten und Winkeln in einem Arbeitsgang kontrolliert wird. Dabei lässt sich nicht nur eine Eingangskontrolle vornehmen, es können auch die Daten auf dem Etikett und die Kommission auf Vollständigkeit geprüft sowie neue Etiketten mit den erforderlichen Daten generiert werden.

www.hecht-electronic.de

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