Foto: Schuko
Eine saubere, energiesparende Lösung

Die Umstellung einer vollautomatischen Holzheizungsanlage auf die gemischte Brikett- und Hackschnitzelbeschickung vollzog die Schreinerei Fuder GmbH erfolgreich mit Absaug- und Fördertechnik von Schuko. 


Mit der Zeit zu gehen – das hat die Schreinerei Fuder aus dem pfälzischen Weidenthal schon früh verstanden.

 

Mit fortschrittlichen Technologien bei der Herstellung von Holzfenstern für denkmalgeschützte Gebäude sowie von energieeffizienten Neubauten und hochwertigen Inneneinrichtungen zählt das Familienunternehmen in dritter Generation zu den modern ausgestatteten, leistungsfähigen Schreinereien der Region. Zur Firmenphilosophie zählt neben der innovativen Holzbearbeitungstechnik auch das vorausschauende Energiemanagement einer optimierten Produktion. Wer täglich mit dem Naturstoff Holz arbeitet, hat für Natur und Umwelt einen besonderen Blick und setzt sich für einen schonenden Umgang ein.

 

Früher Holzbriketts, heute auch Hackschnitzel


Seit einigen Jahren betreibt Fuder eine moderne, vollautomatische 500-kWHolzheizungsanlage zur Erwärmung der Werkstatträume und einiger angrenzender Gebäude. Bestückt wurde die Heizungsanlage ursprünglich nur mit selbst hergestellten Holzbriketts aus Produktionsabfällen. Weil die Fertigung durch computergesteuerte Technologien aber effektiver geworden ist, fallen heute immer weniger Späne an. Die erzeugten Briketts reichen daher als Brennstoff für die Heizungsanlage nicht mehr aus. Dadurch wurde es notwendig, Brennmaterial in Form von Hackschnitzeln zuzukaufen. Doch wie sollte eine dauerhafte Beschickung der Heizungsanlage mit Briketts und Hackschnitzeln gewährleistet werden?


Um dieses Problem zu lösen, nahm Herbert Fuder, Sohn des Firmengründers und heute Berater seiner drei geschäftsführenden Söhne, Anfang des Jahres Kontakt zu Schuko im nahegelegenen Kirchberg/Hunsrück auf. Die Schuko-Gruppe ist mit ihren sechs deutschlandweiten Standorten ein renommierter Hersteller von Absaug- und Filteranlagen und ein Spezialist für die effiziente Förderung und Entsorgung von Staub- und Späneabfällen. „Wenn die das messen und berechnen, passt es. Darauf können wir uns verlassen“, so Fuder, Jahrgang 1937, der schon vor zehn Jahren bei einem Absaugprojekt für die neue Fensteranlage auf Schuko-Produkte vertraute. Und auch eine im Haus vorhandene Brikettierpresse, die mit über 200 kg/h Pressleistung zuverlässig ihren Dienst tut, stammt aus dem Hause Schuko.

 

Anlage mit überzeugenden Argumenten


Das Ziel der Anfrage war klar: Zu realisieren war ein vollautomatischer, energiesparender Transport von Briketts und Hackschnitzeln in ein Lager, um von dort aus die Beschickung der Holzheizung zu gewährleisten. Für die energiesparende Anlagenfunktion einigte man sich zunächst auf den Austausch der alten Absackanlage, die bisher zur Beschickung der Brikettierpresse genutzt worden war. Eine Schuko-Filteranlage vom Typ Vacomat N-1000, die problemlos an die vorhandenen Rohrleitungen angeschlossen werden konnte, übernimmt heute diese Aufgabe. Das entstehende Staub- und Spänematerial wird an den Holzbearbeitungsmaschinen abgesaugt und zunächst in einem großen Schuko Zwischenfilter, Typ Centro 3000, gesammelt. Ein leistungsstarker Transportventilator fördert das Spänegemisch weiter in den Vacomat N-1000, wo es schließlich durch die Brikettierpresse zu Briketts verdichtet wird.


Für den Transport von 50 m³ Hackschnitzeln pro Woche und von weiteren Holzabfällen, die über einen Hacker zerkleinert werden, wurde eine zweite Filteranlage vom Typ Vacomat N-1000 installiert. Dieser saugt zum einen das Hackgut des Restholzzerkleinerers ab und zum anderen die mit einem Lkw gelieferten Hackschnitzel. Die Austragung des Hackgutes in das Brikett- und Hackschnitzellager erfolgt über zwei aufeinanderfolgende Querschnecken und eine explosionsgeschützte Zellenradschleuse. Über ein Sichelrührwerk wird das Hackgut in die erste Schnecke mit vier Meter Länge geführt. Sie steigt in einem Winkel von 40 ° an und übergibt das Gut über eine Atex-Zellenradschleuse an eine zweite Querschnecke. Diese endet nach sechs Metern im Lagerraum der Heizungsanlage. Das Brennmaterial wird drucklos und nahezu staubfrei in den Lagerraum transportiert – eine saubere und energiesparende Lösung.


Die Besonderheiten der Schuko-Anlage überzeugen die Firma Fuder immer wieder im täglichen Betrieb. Zu diesen Besonderheiten gehört, dass alle Schneckenantriebe mit einer stufenlosen Drehzahlregelung über Frequenzumformer angesteuert werden. Außerdem lassen sich alle Antriebe mit je einem Potentiometer exakt auf die erforderliche Drehzahl einstellen. Die große Austragleistung von 4,5 m³/h ist so dauerhaft sichergestellt. Mit dieser Lösung ist es der Schreinerei Fuder einmal mehr gelungen, Arbeitszeit, Energie und somit Betriebskosten einzusparen. 

www.schuko.de

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