Foto: Untha shredding technology
Wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne

 ligna_40_39.jpg  Halle 13, Stand D75 

 

Im Holz be- und verarbeitenden Gewerbe ist der Gedanke der Kreislaufwirtschaft einschließlich Wiederverwertung schon lange im Produktionsprozess verankert. Aktuell zeigt sich das an einer Tischlerei, die Werkstoffreste zur Sicherung ihrer Energieversorgung verwertet.

 

Die Tischlerei Alfred Feuerstein in Bludenz ist einer der wenigen Vorarlberger Betriebe, die das Tischlerhandwerk vom Fenster- und Türenbau bis über den Küchen- und Möbelbau komplett bedienen. In allen Sparten wird individuell und bedürfnisgerecht produziert. Bei so viel Kreativität und Leistung fällt natürlich auch allerhand ‚Abfall‘ an. Die Entsorgung von Massivholz, Spanplatten, Furnieren, MDF-Platten, Paletten und Hartholzbestandteilen ruft maschinelle Lösungen auf den Plan, die von ökonomischem und ökologischem Nutzen sind. Auf Empfehlung der Hopfner Maschinen GmbH, spezialisiert auf die Inbetriebnahme und Betreuung von Holzbearbeitungsmaschinen, kam in diesem Fall nur eine Holzzerkleinerungslösung der Firma Untha shredding technology in Frage. Das Einsatzprofil dafür war klar umrissen: Zu zerkleinern waren Hart- und Weichhölzer, Spanplatten und MDF bis zu einem Feuchtegehalt von 15 Prozent und einer Größe von 30 mm bei geringen Überlängen. Die Abmessungen des Inputmaterials sollten bei ≤ 500 x 300 x 300 mm (L x B x H) liegen und die Beschickung mit einem bauseitigen Radlader (Schaufelbreite circa 2 000 mm) erfolgen.

 

Zuverlässig, leistungsstark, sicher


„Wir verlassen uns schon seit Jahrzehnten auf die Empfehlungen der Firma Hopfner, wenn es um die Auswahl unserer Maschinen geht. Damit sind wir immer gut gefahren“, antwortet Thomas Feuerstein, Mitglied der Geschäftsleitung, auf die Frage, warum die Wahl schließlich auf den Zerkleinerer LR1000 von Untha gefallen ist. Zuverlässigkeit, Leistungsstärke und hohe Sicherheitsstandards seien die Grundvoraussetzungen einer solchen Lösung. „Ein einfacher Messerwechsel, ein rascher Austausch der Messerhalter im Fall einer Beschädigung durch Störstoffe und die effiziente Zerkleinerung verschiedenster Hölzer sprechen für den LR1000“, sagt Feuerstein. Inzwischen ist der Zerkleinerer täglich zwischen sechs und acht Stunden im Einsatz. Ein spezieller Sondertrichter ermöglicht dabei die Beschickung durch den Radlader. Der Abtransport des Materials erfolgt mittels Förderschnecke und Magnetabscheideband. So werden Nägel, Schrauben und andere metallische Teile wirkungsvoll abgeschieden, und erhält die Firma Feuerstein ein metallfreies Endgranulat. Feuerstein: „Mit diesem homogenen Granulat, das sich hervorragend zum Heizen eignet, decken wir sicher unseren Energiebedarf.“ 

www.untha.com

  

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