Foto: Vecoplan
150 000 Tonnen Altholz jährlich

 ligna_40_39.jpg  Halle 27, Stand E51 

 

Biomasse gehört zu den attraktivsten Ressourcen der nachhaltigen Energienutzung. Für Anlagenbetreiber ist eine solche Strom- und Wärmeerzeugung ausgesprochen wirtschaftlich. Das zeigt ein Altholz-Recycling-System im britischen Hazlehead. 


Ein komplettes Altholzaufbereitungssystem hat Vecoplan, Bad Marienberg, für R Plevin & Sons Ltd, ein Unternehmen der Holz verarbeitenden Industrie und Recyclingtechnik, in Hazlehead/Großbritannien geplant, gebaut und binnen kurzer Zeit in Betrieb genommen. Die Anlage verarbeitet 150 000 Tonnen Altholz im Jahr und ist eines der größten und produktivsten Altholz- Recycling-Systeme in England. Vecoplan lieferte neben der kompletten Aufbereitungslinie – bestehend aus Eisen- und Nichteisenabscheidung, Scheibensieb, Schwingsichtersieben und Handsortierkabine – auch die Fördertechnik und die Lkw- Verladestation für die Altholzaufbereitungsanlage. Damit setzte R Plevin & Sons auf die Systemkompetenz des Unternehmens aus dem Westerwald, und partnerschaftlich führte man das Großprojekt zum Erfolg: Der produzierte Biomasse-Brennstoff wird in einem nahe gelegenen, neu errichteten Biomasseheizkraftwerk von E.ON thermisch verwertet und versorgt zahlreiche englische Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien.

 

Langsam laufende Nachzerkleinerung


Neben der Erfahrung mit zukunftssicheren, technologisch anspruchsvollen Lösungen für die Holzindustrie ist eine der Stärken von Vecoplan die Kernkompetenz in der Zerkleinerungstechnologie. Wenn der energetische Nutzen im Vordergrund steht, ist die effiziente Zerkleinerung der Ausgangsmaterialien ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg der Aufbereitung und Verwertung. Gezielte Anforderungen an die Reinheit und den Zerkleinerungsgrad müssen dabei erfüllt werden. Vecoplan verfügt über die technische Möglichkeit der langsam laufenden Nachzerkleinerung. Mit dem Einsatz des Vecoplan- Nachzerkleinerers (VNZ 250 XLT) wird ein wesentlich geringerer Feinanteil produziert als mit herkömmlichen Hackern.


Für Biomasseheizkraftwerke ist der maximale Anteil an Feingut in den Brennspänen definiert und darf nicht überschritten werden. Bei der langsam laufenden Zerkleinerung wird das Material nicht wie in einer herkömmlichen Hammermühle zerschmettert, sondern über einen Schneidprozess auf die gewünschte Größe gebracht. Wie die langsame Zerkleinerungsgeschwindigkeit, die Energiebilanzen des patentierten HiTorc-Antriebs und die geringe Feinproduktion überzeugte R Plevin & Sons auch die Möglichkeit, den VNZ 250 XLT im Notfall auch direkt mit nicht vorzerkleinertem Material beschicken zu können. Dean Ashton, Plevin Group Engineering Manager, bestätigt nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Anlage im Juni 2014: „Die Vecoplan- Lösung ist durch den HiTorc-Antrieb sehr effizient. Die gesamte Anlage ist vollautomatisch und kann mehr als die angegebenen 60 Tonnen pro Stunde kontinuierlich leisten.“

www.vecoplan.de

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