Bild: Reinhold Beck Maschinenbau
Ergonomisch arbeiten im Bankraum

Eine neue Hobelbank von Beck lässt sich verschiedenen Bearbeitungssituationen flexibel anpassen.

Mit ihrer variablen Höhe kann auf die unterschiedliche Größe von Tischlern ebenso reagiert werden wie auf verschieden große Werkstücke.

 

Die Hobelbank, klassischer Arbeitsplatz des Schreiners, war schon immer mit dem Problem behaftet, dass sie eine feste Arbeitshöhe vorgab. Den grundsätzlich unterschiedlichen Körpergrößen und der Tatsache, dass das Durchschnittsmaß der Menschen in den letzten 20 Jahren erheblich gestiegen ist, wurde nie Rechnung getragen. Hinzu kommt, dass auch Werkstücke zahlreiche Dimensionen aufweisen. Wer gesund und rückenschonend arbeiten will, stößt daher bei einer fixen Tischhöhe schnell an Grenzen. Grund genug, dass sich Lehrer der Berufsschule Nagold zu diesem Thema Gedanken gemacht haben. Zusammen mit der Reinhold Beck Maschinenbau GmbH, die sich seit mehreren Jahren mit der ergonomischen Optimierung von Handarbeitsplätzen in Holz verarbeitenden Betrieben befasst, wurde der höhenverstellbare Hobeltisch Ergoplan entwickelt. Ein renommierter Werkbankhersteller wurde mit ins Boot geholt und hat sich um die Hobelbankplatte gekümmert.

 

Durchdachte Details


Das Oberteil des Ergoplan erinnert auf den ersten Blick an das Modell 4 der Marke Ulmia. Der Tisch verfügt über eine Vorderzange aus massiver Guss-Stahl-Konstruktion und eine Hinterzange mit Alu-Kastenführung. Nachstellbare Führungsprismen mit Kunststoffgleitführung bewirken einen leichten Lauf. Die neue flächen- und kantenbündige Hinterzangenlösung verhindert ein Hängenbleiben beim Versetzen des Ergoplan und beim Aufstellen im freien Raum. Auf der Tischfläche und an der Stirnseite wurden Bohrungen platziert, mit denen sich weitere Spannmittel zur Fixierung von Werkstücken einsetzen lassen. Alternativ dazu können Vakuum-Pressvorrichtungen verwendet werden. Kleinere Verleimarbeiten sind hiermit jederzeit möglich. Auf Schubladen und eine Beilagenmulde im hinteren Bereich wurde bei dem neuen Hobeltisch gänzlich verzichtet. Werkzeuge und Verbrauchsmaterial lassen sich durch die Säulenkonstruktion problemlos unter der Arbeitsplatte in Systainern oder Schränken unterbringen. Die Arbeitsfläche ist durchgängig und glatt und kann somit auch zur Bearbeitung größerer Werkstücke genutzt werden, besonders wenn zwei oder mehrere Ergoplans zusammengestellt werden. Sicherheitsplatten an der Rückseite sorgen dabei dafür, dass keine Scherwirkungen und dadurch resultierende Verletzungen auftreten.

 

Leicht höhenverstellbar


Die Höhenverstellung des Tisches ist denkbar einfach: Ein zentral angebrachter Fußhebel ermöglicht das Heben und Senken. Externe Energie ist dafür nicht erforderlich, was die Mobilität in der Werkstatt sicherstellt. Der Tisch lässt sich im Bereich zwischen 780 und fast 1 100 mm stufenlos in der Höhe bewegen. Hobel-, Montage-, Mess- und Anreißarbeiten sind somit ergonomisch möglich – und das für Personen unterschiedlicher Körpergröße. Zudem kann die Tischhöhe an Verarbeitungsmaschinen angeglichen werden, um Werkstücke leicht zu versetzen oder als zusätzliche Ablage beziehungsweise Tischverlängerung zu dienen.


Die Technik für die Höhenverstellung verbirgt sich in den zwei Seitenteilen der Unterkonstruktion. Hier arbeiten hydraulische Hubzylinder, die parallel zueinander den Tisch absolut waagerecht vertikal bewegen. Die Tragkraft beträgt dabei 500 kg. Vier große Tellerfüße garantieren einen sicheren Stand. Vier Lenkrollen unter der unteren Ablagefläche werden bei Bedarf einfach mit einem Hebel aktiviert, um Ergoplan schnell an einen neuen Standort zu bewegen.


Wer eine noch gut erhaltene Hobelbank besitzt, kann ihre Arbeitsplatte auch weiterhin verwenden. Beck liefert die komplette Unterkonstruktion auf Wunsch auch separat. Enthalten sind dann alle wichtigen Funktionsteile, die ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen. Damit verbunden ist auch eine höhere Mobilität, da es möglich, ist die Hobelbank schnell an einen anderen Standort zu versetzen.

www.beck-maschinenbau.de

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