Bild: Ceratizit
Neue Hartmetallsorten für die Holzbearbeitung

Für die Fertigung von Messern, Blanketts und Sägezähnen, die sich bei der Bearbeitung von MDF und HDF, Composites und anspruchsvollen Hölzern einsetzen lassen, hat Ceratizit neue verschleißfeste KCR-Hartmetallsorten vorgelegt. 

Der Hartmetall-Hersteller Ceratizit, Mamer/Luxemburg, hat sein Standard- Produktportfolio der Kompetenzmarke Toolmaker Solutions by Ceratizit um drei korrosionsbeständige Sorten erweitert.

 

Neu im Sortiment ist die Sorte KCR02+ für die Bearbeitung hoch abrasiver Holzwerkstoffe wie MDF und HDF. Die Nanosorte vereint mechanische Eigenschaften der Ultrafeinstkornsorte SMG02 mit den Vorteilen eines legierten Binders. Dies optimiert die Zähigkeit und macht das Hartmetall korrosionsbeständig. KCR02+ ist hoch verschleißfest, einfach zu löten und sehr gut schleifbar. Die Chromsorte ist in Standard- und individuellen Sägezahn- und Messergeometrien erhältlich. Ebenfalls neu ist die Sorte KCR32 für hohe Schnittleistungen unter extremen Bearbeitungsbedingungen, etwa beim Sägen von gefrorenem Holz und Harthölzern mit Astlöchern oder Nägeln. KCR32 bietet Kunden eine um 15 Prozent verbesserte Bruchzähigkeit im Vergleich zur aktuellen Sorte GC32. Die Grobkornsorte verlängert dadurch Standzeiten und ist zudem korrosionsbeständig.

 

Universale Standard-Schneidsorte


Bereits in der Vergangenheit verfügbar war die Universalsorte KCR08 für Messer und Blanketts, die nun als Standardartikel erhältlich ist. Damit ersetzt die chromhaltige Feinstkornsorte die Vorgänger-Sorte HC05. Mit der KCR08 lassen sich zum Beispiel melaminbeschichtete Span-, HDF- und MDF-Platten sowie Hart- und Weichhölzer bearbeiten oder Verbundwerkstoffe schneiden. Dabei erweist sie sich als beständig gegen Korrosion und Oxidation sowie sehr verschleißfest. Die erhöhte Leistungsfähigkeit des Hartmetalls gestaltet Produktionsprozesse wirtschaftlicher und erfordert weniger Werkzeugwechsel.


„Unsere KCR-Sorten sind sehr korrosionsbeständig, optimal zäh, hoch verschleißfest und verlängern dadurch Standzeiten von Werkzeugen teilweise um bis zu 20 Prozent. Damit verschaffen wir Werkzeugherstellern entscheidende Wettbewerbsvorteile“, sagt Michael Magin, Entwicklungsleiter Holz- und Gesteinsbearbeitung.

www.ceratizit.com

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