Bild: Grecon
Wegweisende Brandschutz- und Messtechnik

Neue Entwicklungen für die Funkenerkennung und -löschung sowie Messtechnik, die Anwendern hilft, ihre Produktionssicherheit und -qualität zu verbessern und die Produktionskosten zu senken, präsentierte Grecon auf der Ligna.


Aus dem Produktspektrum, das Grecon, Alfeld, auf der Ligna vorgestellt hat, ist ein neues Löschdüsenkonzept hervorzuheben, mit dem die Wassermenge genau auf die spezifischen Anforderungen des Anwenders eingestellt werden kann.

 

 

In Kombination mit dem bewährten Melderprogramm lassen sich jetzt Funkenlöschanlagen konzipieren, die hinsichtlich Funkenerkennung und Wasserdimensionierung noch exakter auf die jeweiligen Produktionsanforderungen zugeschnitten werden können. Neu im Bereich Brandschutz ist auch die Möglichkeit, die Funkenmeldezentrale vollständig in SPS-Steuerungen zu integrieren. Mit Hilfe des Sicherheitsinformationssystems BS 7 NET lassen sich Ereignisse auswerten und Risiken somit frühzeitig erkennen. Dabei helfen unterschiedliche Alarm-Level bei der Ansteuerung von zusätzlichen Maßnahmen wie etwa Abschaltungen von Anlagenteilen.

 

Messtechnik für die gesamte Prozesskette


Im Bereich Messanlagen, mit denen Grecon den gesamten Prozess zur Herstellung von Holzwerkstoffplatten begleitet, sind drei Innovationen herauszustellen. Erstmals kann mit der Hackschnitzelreinigung Grecon-Chipinspector auch Gummi – ein großer Störfaktor bei der MDF-Plattenfertigung – zuverlässig im Hackschnitzelstrom erkannt und eliminiert werden. Dieser zur Ligna als Weltneuheit präsentierte Chipinspector durchstrahlt mit einer Kombination aus nieder- und hochenergetischer Röntgenstrahlung den gesamten Rohmaterialstrom. Durch das materialspezifische Absorptionsverhalten organischer Stoffe lassen sich mit dieser Technik erstmals auch Materialien gleichen Flächengewichts wie Holz und Gummi zuverlässig unterscheiden.


Eine objektive Beurteilung der Faserqualität im Prozess ermöglicht als erste Anlage ihrer Art der Grecon-Fiberview. Die mit der Anlage gewonnenen Messwerte geben dem Refiner-Bediener ein Werkzeug zur Produktion einer gleichbleibenden Faserqualität an die Hand. Mit Hilfe des zum Patent angemeldeten Fiberview können Koch- und Refinerprozesse fein justiert sowie der Energieverbrauch und die Faserqualität gleichermaßen optimiert werden. Pro Tonne Holz, die für eine Tiefziehqualität zerfasert wird, kann laut Hersteller mit bis zu 10 kW/h Einsparpotenzial gerechnet werden.


Ein Highlight der Ligna-Präsentation von Grecon war schließlich auch der Formator, mit dem sich Materialschwankungen in der Matte automatisch auf ein Minimum reduzieren lassen. Damit erfüllt der Formator eine wichtige Voraussetzung für eine gleichbleibende Produktqualität. Durch Reduktion von Ausschuss und Materialeinsatz können die Herstellkosten signifikant gesenkt werden. Der Formator – eine effiziente Kombination aus Grecon- Dieffensor und segmentiertem Scalper – hat sich bereits in ersten Installationen bewährt. 

www.grecon.de

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