Bild: T&B electronic
Bestens schützen

Die VdS-konforme Installation von Funkenlöschanlagen ist die wichtigste Voraussetzung für den sicheren anlagentechnischen Brandschutz.

Die Funkenlöschanlagen von T&B electronic erfüllen die zugehörigen Standards. 

 

In einem Urteil des OVG Lüneburg vom 23. September 1976 ist zu lesen: „Der Umstand, daß in einem Industriebetrieb jahrzehntelang kein Brand ausgebrochen ist, beweist nicht, daß insofern keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muß.“ Damit sich Fertigungsunternehmen nicht auf ihr Glück verlassen müssen, konzipiert die T&B electronic GmbH seit über 30 Jahren Löschsysteme, Funkenmelder und innovative Brandschutzkonzepte ‚Made in Germany‘. Das Unternehmen setzt immer wieder Maßstäbe beim Brandschutz und entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sachversicherer (VdS) ein Schutzkonzept für Unternehmen der Holz- und Möbelindustrie. Hierbei wurden Erkenntnisse aus bekannten Schadenereignissen ebenso berücksichtigt wie der aktuelle Stand der Technik. Basis dieses Konzeptes ist das VdS-zugelassene Funkenlöschsystem von T&B electronic. Von den Komponenten dieses Brandschutzsystems werden die Risikobereiche in der Produktion zuverlässig gegen Funkenflug, Brand und Explosion geschützt.

 

Was bedeutet VdS-Zulassung?


Der VdS Schadenverhütung prüft im Rahmen der Systemanerkennung alle Komponenten eines Funkenlöschsystems in eigenen Laboratorien und stellt durch wiederkehrende Produktaudits beim Hersteller der Funkenlöschanlage sicher, dass die Brandschutzsysteme stets nach den gleichen hohen Anforderungen gefertigt und getestet werden. Durch VdS-zugelassene Systeme wird folglich sichergestellt, dass mit ihnen der Stand der Technik bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard installiert wird. Aufbauend auf den Komponenten des anerkannten Systems hat T&B electronic mit dem VdS ein Schutzkonzept erarbeitet, das alle potenziellen Quellen für Funken und Glutnester berücksichtigt und die sensiblen Schutzobjekte gegen diese Zündpotenziale schützt.

 

Funktionsprinzip einer Funkenlöschanlage


Die überwachten Anlagenbereiche werden jeweils mit mindestens zwei Meldern und einer Löschung ausgestattet. Neben der Maschinenabschaltung bei andauerndem Funkenflug wird jeder Alarm an einer ständig besetzten Stelle visualisiert. Das grundsätzliche Funktionsprinzip einer Funkenlöschanlage zeigt das nebenstehende Bild. Die Funkenerkennung (A) wird mit mindestens zwei Funkenmeldern realisiert, die den gesamten Rohrleitungsquerschnitt überwachen. Die Funkenlöscheinrichtung (B) besteht aus einem schnell öffnenden Magnetventil und mindestens einer Löschdüse. Gegen Verschmutzung sind die Löschdüsen mit einem Verschluss versehen. Die Löschung wird solange aufrechterhalten, bis der letzte erkannte Funken (C) die Löschstrecke passiert hat, dann schließt die Löschautomatik selbstständig. Die Funkenlöschanlage bleibt weiterhin einsatzbereit, sodass ein neu entstehender Funkenflug sofort wieder bekämpft werden kann. Die minimale Löschzeit beträgt fünf Sekunden und verlängert sich automatisch bei andauerndem Funkenflug. Durch eine einstellbare Funkenschwelle kann eine Maschinenabschaltung (D) vorgenommen werden. Die Anzahl der erkannten Funken und die Auslöseschwelle werden an der Funkenmeldezentrale angezeigt. Während die Funkenmelder über eingebaute Testeinrichtungen verfügen, besitzen die Funkenmeldezentralen BM 6 (H) eine automatische Meldertesteinrichtung. Die Funkenmeldezentralen können bis zu 2500 Feuermeldungen oder Störungen speichern und als Klartext anzeigen. Möglich ist die Anbindung an ein kundenseitiges Netzwerk über eine OPC-Schnittstelle. Ferner bietet die Anlage die Möglichkeit der Fernwartung über eine Internetschnittstelle. So erhält der Betreiber im Störungsfall schnelle Online-Unterstützung und kostenintensive Serviceeinsätze können eventuell ganz vermieden werden. Wichtig ist eine systematische Maschinenabschaltung im Fall eines andauernden Funkenfluges. Diese Maßnahme ist zwar explizite VdS-Forderung, wird aber bauseits gern ,vergessen‘. Nur durch eine Abschaltung kann sichergestellt werden, dass Brände sich nicht in andere Anlagenbereiche ausbreiten.

 

Regelmäßige Inspektion und Wartung


Das Schutzkonzept wurde beispielsweise in der Werkstatt der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) in Stuttgart vollumfänglich umgesetzt. Durch den Schutz aller Absaugleitungen mittels Funkendetektion und -löschung wurde Brandschutz auf hohem technischem Niveau realisiert. Die Durchführung der erforderlichen Inspektionen und Wartungen durch den zugelassenen Errichter stellt zusätzlich sicher, dass die installierten Brandschutzsysteme stets einsatzbereit sind – und zwar auch nach monatelanger stiller Bereitschaft.


Nur bei Einhaltung der in der DIN 0833 vorgesehenen Inspektions- und Wartungsintervalle kommt der Betreiber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nach. Die DIN 0833 fordert ausdrücklich regelmäßige Inspektion und Wartung von Brandschutzsystemen durch den anerkannten Errichter. Der Verzicht auf Inspektionen und Wartungen kann den Versicherungsschutz gefährden und im Falle von Personenschäden weitreichende juristische Folgen haben.

www.tbelectronic.eu

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