Bild: Grotefeld
Staubfreie Bohrungen bis zum Grund

In Bohrungen zurückbleibende Staub- oder Spanreste sind eines der größten Übel bei der Bearbeitung von Holz, Holzwerk- oder Kunststoffen.

Dank der ADU-Getriebe mit Luftdurchführung sowie der Bohrer mit zentriertem Innen-Luftkanal von Grotefeld gehört dieser qualitätsbeschränkende Stör- und Kostenfaktor in der Möbelindustrie der Vergangenheit an. 

 

 

Für die Grotefeld GmbH aus Espelkamp steht hochwertige Aggregate- und Spindeltechnik im Fokus der Entwicklungsarbeit. Mit dem Anspruch ,Für jede Bearbeitung immer das richtige Aggregat‘ präsentierte das Technologieunternehmen zur Ligna 2015 erstmals das ADU-Getriebe mit Luftdurchführungen und feststehenden Spindeln im Abstand ab 30 mm. Hintergrund ist der neuartige Einsatz von Bohrern mit zentriert innenliegendem Luftkanal (Air Drills) für das Ausblasen der Bohrungen während des Bohrvorgangs.

 

Kompromisslose Sauberkeit


Wie oft waren im Bohrloch verbliebene Spanreste oder verdichtete Stäube in der Vergangenheit Anlass für Qualitäts- oder gar Betriebsablaufstörungen während der Folgebearbeitung oder der Montage. Wie oft fielen Bohrreste beim Wenden von Holzteilen im genau falschen Moment heraus, wie oft hatten maschinell eingetriebene Dübel durch Schmutz am Bohrgrund zu viel Überstand. Ebenso kostentreibend und störend ist der im Bohrloch verbliebene Holzstaub beim Bohrvorgang durch den zunehmenden Reibungswiderstand, die erhöhte Werkzeug- beziehungsweise Aggregatbelastung und den schnelleren Verschleiß. Versuche, Bohrlöcher mit Druckluft durch externe Düsen unmittelbar neben Spindeln oder den eingesetzten Werkzeugen zu reinigen, gab es in der Vergangenheit mehrere. Jedoch fiel das Ergebnis stets unbefriedigend oder ungleichmäßig aus. Das ist nun Vergangenheit.

 

Druckluft bis in die Spitze


Die Aggregate-Entwicklung von Grotefeld setzt an beim Abrufen von Druckluft an einer zentralen Stelle, zum Beispiel an der Hauptspindel. Danach erfolgt die Luftverteilung im ADU-Getriebe auf die einzelnen Spindeln und schließlich das Eindrücken des Reinigungsmediums durch die Mittelachse der Bohrer jeweils direkt bis zu deren Spitze und folglich zum Bohrgrund. Jeder Span, jeder Holzrest, der komplette Staub wird so bei bis zu 6 bar Luftdruck – dem üblicherweise werkseitig anliegenden Kompressordruck – aus dem Bohrloch ausgeblasen.


Bei den neuen ADU-Getrieben – das Kürzel steht für Air Drill Unit – ist die Spindeldrehrichtung im Regelfall rechts. Im Drehzahlbereich von 1000 bis 6000 min⁻¹ beträgt das Drehmoment 30,5 bis 5,1 Nm. Die Spindelleistung liegt bei 3,2 kW. Die Spindeln sind mit Schaftaufnahmen im Durchmesser 10H7 und seitlichen Klemmschrauben für die bereits genannten Luftkanal-Bohrer ausgestattet.

 

Getriebe mit Luftdurchführung für Air Drills


Das neue ADU-Getriebe mit feststehenden Spindeln ergänzt das bekannte steuerbare Getriebe CADU mit einzeln vorlegbaren Spindeln. CADU ist ebenfalls mit Luftdurchführung ausgestattet, daher für Air Drills geeignet, und wird mit Spindelabständen ab 32 mm angeboten. Mit der Neuheit ist Grotefeld erneut bestrebt, dem Anspruch gerecht zu werden, Technologieführer bei Aggregate- und Spindeltechnik zu sein sowie hohe Qualität und umfassenden Service zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten.

www.grotefeld.com

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