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wieder mit Kollegen, sodass auch große Projekte gestemmt werden können. Der zweite große Kundenkreis von Schwimmer sind Privatkunden, für die man zum Teil schon Jahrzehnte arbeitet. Dabei reicht die Kundschaft bis nach Belgien, Frankreich und Italien, wo etwa Ferienhäuser ausgebaut werden. Oft ist es im privaten Bereich auch so, dass die Schreinerei ein Objekt komplett übernimmt und als Generalunternehmer auftritt. „Nicht zuletzt haben wir viele Kunden, für die wir die CAD-Arbeiten, komplette Präsentationen oder die gesamte Arbeitsvorbereitung übernehmen“, so Schwimmer. Am Ende können die Kunden von einer großen Breite von Leistungen profitieren – und der Schnelligkeit, mit der sie ausgeführt werden. Ausgereift aufgestellt Maschinentechnisch ist die Schreinerei für dieses Leistungsspektrum komplett ausgestattet. Von der liegenden Säge und einseitigen Kantenanleimmaschine über zwei Bearbeitungszentren – ein vertikales, das hauptsächlich für das Korpusbohren eingesetzt wird, und ein horizontales Fünfachsbearbeitungszentrum, das unter anderem mit einem Kantenanleimaggregat für Rundkanten ausgerüstet ist – bis hin zu einer Korpuspresse, einer Presse für die Flächen- und Kantenschichtung sowie einer Folientiefziehanlage für die Fertigung ummantelter Möbelfronten. Indem Schwimmer auch eine Spritzkammer für Nitro- und PU-Lacke und eine Kammer für Dispersionslacke, Klebstoffe und Polyester betreibt sowie eine Breitbandschleifmaschine – unter anderem für den Lackschliff – nutzt, beherrscht man das komplette Spektrum im Korpusbau, sei es die Folie über Melamin- und HPL-Platten oder die hochglanzlackierte Oberfläche. Im Softwarebereich war man in Albaching lange Zeit auf OSD ausgerichtet. „1998 habe ich mit dem CAD-Zeichnen begonnen. Über viele Jahre habe ich erst mit Spirit gearbeitet, dann kurz mit Corpus+“, erinnert sich Schwimmer. „Das war dann aber nicht mehr das Richtige. Also habe ich 2006 nach einer Alternative gesucht. Damals war imos meiner Auffassung nach der einzige Anbieter, bei dem die CAD/CAMAnbindung funktionierte. Also habe ich mich dafür entschieden.“ Bis heute setzt Schwimmer die Branchensoftware OSD ein, in der Zeiten erfasst und Kunden verwaltet werden. Teilweise wird damit auch noch kalkuliert, was zugunsten von imos aber immer mehr abnimmt. So wird OSD zwar in Zukunft erhalten bleiben, immer mehr Arbeiten werden jedoch in imos ausgeführt. Schon längst wird in imos nicht nur gezeichnet, sondern es werden komplette Präsentationen erstellt. Ohnehin hatte Schwimmer 2006 sofort mit den imos-Modulen Zeichnen, Kalkulation und CAM-Übergabe angefangen. Heute reicht das Spektrum der mit imos ausgeführten Arbeiten von der Planung und Auftragserfassung über die Konstruktion bis zur Fertigung. „Neben dem Grundprogramm, für das wir drei Lizenzen haben, nutzen wir den Organizer und seit zwei Jahren CAM Max“, präzisiert Schwimmer die Module. Geplant ist zudem der Kauf der XML-Programmierung und – eventuell – des internetbasierten Präsentations- und Bestellsystems Net. „Letzteres ist nicht sicher, weil unsere Kunden keine PC-Freaks sind, sondern den persönlichen Kontakt schätzen. Die XML-Programmierung brauchen wir jedoch, um kurzfristige Aufträge noch besser abarbeiten zu können.“ Bereits heute ist Schwimmer mit imos also breit aufgestellt – XML und gegebenenfalls Net werden die Architektur abrunden. Stets ein offenes Ohr „Auch bei den Maschinen schaue ich immer, dass wir vorn dabei sind. Passt eine Maschine in unser Konzept, versuchen wir, diese in unseren Maschinenpark aufzunehmen“, sagt Schwimmer. Bei der Fünfachstechnik jedoch ließ er sich etwas mehr Zeit. „Weil die Maschinen empfindlich sind und viel Wartung sicher sauber effizient Entstauben SPÄNEX GmbH Luft-, Energie- und Umwelttechnik www.spaenex.de info@spaenex.de Filtern Brikettieren Lackieren SPÄNEX Produktprogramm


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