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44 LIGNA 95 Jahre Otto Martin Maschinenbau Der Ottobeurer Maschinenbauer hat in diesem Jahr allen Grund zu feiern: Seit über 95 Jahren steht der Name Martin für Holzbearbeitungsmaschinen der Premiumklasse. Richtungsweisende Innovationen und Patente gehen auf das Allgäuer Traditionsunternehmen zurück. Martin hat damit die Produktionsbedingungen holzbearbeitender Handwerks- und Industriebetriebe weltweit geprägt. „Wir bei Martin sind stolz auf den Beitrag,   5.2017 den wir in den vergangenen fast 100 Jahren zur Maschinentechnik für die Holzbearbeitung geleistet haben“, betont Marketingleiter Michael Mühldorfer. Viele kleine, aber auch einige wesentliche Erfindungen aus der Entwicklungsabteilung des bayerischen Herstellers hätten die Maschinentechnik nach vorn gebracht. „Man denke nur an die erste einseitig schwenkbare Formatkreissäge im Jahr 1959, gefolgt von der ersten beidseitig schwenkbaren Säge im Jahr 2006. Oder an die erste beidseitig schwenkbare Tischfräse im Jahr 1999, oder die erste Formatsäge mit 204 mm Schnitthöhe und 92°-Schwenkwinkel im Jahr 2010.“ Die Liste ließe sich fortsetzen, denn Martin sei schon p Effiziente Kombination: Abricht-/Dickenhobel T45 T54 immer innovativ gewesen. Ein wesentlicher Faktor der Erfolgsgeschichte sei dabei die tiefe Verwurzelung der Familie Martin im Unternehmen. Die Familie, die noch heute alle Eigentumsanteile besitzt, prägte von Anfang an die Geschicke des Unternehmens – in tiefer Verbundenheit mit dem Standort Ottobeuren und den Menschen, die im Unternehmen tätig sind. Aus dieser Verbundenheit sowie der Liebe zum Holz und zum soliden Maschinenbau entstehe eine Kreativität, die zu herausragenden Lösungen führt. Denn was eine Martin-Maschine von anderen unterscheidet, sei die Liebe zum Detail. Dabei verbänden sich praxisorientierte Funktionalität und einfache Bedienbarkeit mit ansprechendem Design und Langlebigkeit.  12–E30 Zwischenschliff entfällt „Diese Begeisterung für unsere Produkte möchten wir gerne auf unsere Kunden übertragen. Auf der Ligna 2017 stellen wir daher alle Highlights des aktuellen Maschinenparks vor“, so Mühldorfer. „Unsere Formatkreissägen stehen für Holzverarbeitung der Extraklasse, wobei alle Modelle von der Einstiegsklasse bis zu den Topmodellen verschiedene hilfreiche Funktionen umfassen. Zum Beispiel das Radiocompens-System, mit dem sich Längenausgleich, Doppelgehrung und Sägeblattstärkenausgleich berechnen lassen. Ein Besuch auf unserem Stand lohnt sich, denn wir möchten unsere Gäste auch mit einer Sondermaschine überraschen.“ Beim Thema Hobeln weist Mühldorfer insbesondere auf die Spiralhobelwelle Xplane hin. Ein wichtiger Punkt ist ihm zudem die T45, mit der sich Holz und Kunststoffe auf die Dicke von Starkfurnier abhobeln lassen. „Wenn man es schlank mag, empfehlen wir, ein Auge auf unsere Neuerungen zu werfen und die Oberflächengüte unserer Dickenhobel- und Abrichthobelmaschinen zu testen“, so der Marketingleiter. „Wir setzen aber auch unsere Fräsen in Szene, wobei zu erleben ist, wie selbst komplexe Rüstvorgänge in Sekunden erledigt sind.“ Für Fensterbauer habe man zudem mit dem Quality-Finishing-Verfahren eine neue Ära eingeläutet. Schließlich gehöre der Zwischenschliff im Fensterbau zu den unbeliebtesten und teuersten Arbeitsgängen. Auch müssten Rahmen zeitraubend, beschädigungsträchtig und teuer transportiert, gelegt und gewendet werden. Hier setze das Quality Finishing an. An Flächen, die mit Q-Fin vorbereitet wurden, entfielen der Zwischenschliff und das damit verbundene Handling nahezu vollständig. u www.martin.info t Formatkreissäge T75 mit beidseitig schwenkbarem Sägeblatt (Bilder: Otto Martin Maschinenbau)


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