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88 LIGNA Neue Zeitrechnung bei imos Die neue imos-Version folgt nicht länger der Tradition: Anstelle der zu erwartenden Version imos 13.0 kommt imos ix 2017. Das Herforder Softwarehaus ändert mit dieser Version aber nicht nur die Nomenklatur, es zeigt seine neue Ausrichtung. Imos entwickelt die Softwareprodukte getreu dem Motto ,inspire & produce‘ konsequent weiter. Speziell geht es darum, den gesamten Prozess vom Endkunden bis an die Maschine für Industrie und Handwerk durchgängig zu gestalten. Die Entwickler und Produktmanager lassen sich dabei von aktuellen Trends und Technologien inspirieren und bauen diese in ihre Systemlösungen   5.2017 ein. Diese Entwicklung spiegelt sich in der Namensgebung der neuen Softwareversion und dem Standkonzept auf der Ligna wider. Durchgängige Gesamtlösung „Mit imos ix brechen wir mit der Tradition und machen deutlich, dass sich unsere Lösungen weiterentwickeln“, sagt Winfried Dell, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, technologische Innovationen zu finden, zu prüfen und für die Branche nutzbar zu machen. Dabei steht das i für Innovation und Integration, das x leitet sich von englischen Begriffen wie Exchange und Connexion ab und steht für den Austausch der Daten über unterschiedliche Anwendungen im gesamten Verkaufs- und Herstellungsprozess. Imos ix ist weit mehr als ein CAD/CAM-System. Imos ix ist eine komplette Lösung für den Verkauf und die Herstellung von Möbeln und Einrichtungen im Umfeld der vernetzten Produktion und von Industrie 4.0.“ Verkaufslösung entlang der Customer Journey Ursprünglich aus dem Bereich CAD/CAM kommend, entwickelt imos ergänzende Verkaufslösungen für Industrie und Handwerk. Dabei werden die im Konstruktionsprozess erzeugten 3-D-Produktdatenmodelle inklusive Parametrik mit ihren Merkmalen direkt in den Verkaufskatalog überführt und somit den angebotenen Desktop oder Online-Planungslösungen zugänglich gemacht. Die Module sind je nach Konfiguration für B2B- oder B2CGeschäftsmodelle geeignet. Mit der Version imos ix geht der Hersteller noch einen Schritt weiter und bietet Lösungen entlang der Customer Journey an. Endkunde und Planer arbeiten gemeinsam an Ideen, die online ausgetauscht werden können und so sukzessiv zur Lösungsfindung führen. Dabei kommunizieren unterschiedliche Applikationen mit demselben Planungsergebnis, erlauben aber unterschiedliche Editiermöglichkeiten. Der Schwerpunkt der Online-Anwendungen liegt auf der 3-D-Konfiguration und Planung. Die Applikationen wurden technologisch so erweitert, dass sich jegliche Art von Einrichtungselementen verarbeiten lässt. So können jetzt auch Sitz- und Polstermöbel oder Zukaufteile konfiguriert und geplant werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, Bewegungen wie die Sitzmechanik eines Sessels oder das Öffnen und Schließen einer Schiebetür zu simulieren. Fotorealistische Bilder und VR-ready Die konfigurierten Möbel lassen sich nun zu einer Raumplanung zusammenstellen. Dekorationselemente werden hinzugefügt und bei Bedarf globale Änderungen der gesamten Planung vorgenommen. Im Anschluss können Wandansichten inklusive Bemaßungen automatisiert erstellt oder ein hochwertiges, nahezu fotorealistisches Bild errechnet werden. Letzteres erfolgt mithil


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