Page 15

HOB_518

15 Titelthema www.hob-magazin.com t Eine individuelle Losgröße-1-Anlage der IMA Schelling Group ist das neue Herzstück der maschinellen Vorfertigung bei Reinhold Keller (Bilder: IMA Klessmann) u Im Restelager handelt ein Roboter die Werkstücke über Einzelzugriff q Drei Schelling-Plattenaufteilanlagen – im Bild eine ls 1 – sorgen dafür, dass die Rohplatten auf die benötigten Maße zugeschnitten werden Grundlage für den Innenausbau Die maschinelle Vorbearbeitung von Holzteilen ist für Reinhold Keller von entscheidender Bedeutung. Schließlich entstehen hier die Grundlagen für den individuellen Innenausbau: Für Tische, Schränke, Theken, Verkleidungen & Co. werden individuell zugeschnittene und bekantete Teile benötigt. Die Basis hierfür sind unter anderem Span- oder Tischlerplatten, die Reinhold Keller in Vielzahl auf Lager halten muss – woraus sich zunehmend Platzprobleme ergaben. „Die vorhandene Anlage für die Vorfertigung von Holzteilen konnte den Anforderungen unseres wachsenden Unternehmens nicht mehr genügen“, schildert Genzler. „Wir waren ganz klar an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen.“ Schließlich fiel die Entscheidung, die alte Anlage gegen eine neue auszutauschen – mit dem Ziel, über eine zugehörige Leittechnik eine Teileverfolgung zu implementieren und darauf aufbauend die einzelnen Prozessschritte so weit wie möglich zu automatisieren. In Kombination mit einer optimierten Lagerhaltung sollte sich so eine merkliche Steigerung der Fertigungskapazität ergeben. Lösungskompetenz für die holzbearbeitende Industrie Als Partner für die Umsetzung dieses Projekts fiel die Wahl auf die IMA Schelling Group, die sich auf die Realisierung anspruchsvoller Anlagenlösungen im Bereich der Holzbearbeitung spezialisiert hat. Im Falle von Reinhold Keller gab es dabei klare Vorgaben: Außer der verstärkten Automatisierung sollte die neue Anlage vor allem ein großes Teilespektrum unterstützen. „Wir müssen rund 5 000 unterschiedliche Teile in Losgröße 1 fertigen können – und zwar in den Maßen 250 mm x 100 mm bis 3 000 mm x 1 300 mm“, berichtet Genzler. Zudem existierten räumliche Grenzen; schließlich sollte die Anlage in die bestehende Produktionshalle integriert werden – inklusive der Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten.


HOB_518
To see the actual publication please follow the link above