Page 20

HOB_518

20 Massivholzbearbeitung t Eine LPP 305 (heute Mouldteq-M-300-Serie) versorgt bei Nestle Fenster künftig zwei powerprofiler (heute Centateq S-800) mit gehobeltem Material (Bilder: Homag Group) p Die Hobelmaschine lässt sich intuitiv per powertouch bedienen Nestle Fenster setzt auf neuartige Hobelmaschinen Homag präsentierte auf der Ligna 2017 erstmals in der Unternehmensgeschichte Hobelmaschinen und bietet seither die Möglichkeit, die Massivholzbearbeitung gesamtheitlich mit Maschinen aus einer Hand abzudecken. Der Anwender erhält die Hobelmaschinen inklusive der Bedienoberfläche powertouch, was bedeutet: Möglich sind jetzt Zellenlösungen mit aufeinander abgestimmter Steuerung für die Massivholz- wie auch die Holzwerkstoffbearbeitung. Mut und Weitsicht lohnen sich Das Unternehmen Nestle Fenster aus dem Waldachtal im Schwarzwald war eines der ersten, das sich für eine der neuen Hobelmaschinen entschieden hat. Seit Januar setzt das Unternehmen eine Homag LPP 305 (heute Mouldteq M-300-Serie) mit fünf Spindeln ein. Was im letzten Jahr als Prototyp auf der Ligna vorgestellt worden war, soll nun zwei Fenstermaschinen   5.2018 des Typs powerprofiler (heute Centateq S-800) mit Material versorgen. Bisher arbeitete das Unternehmen mit einem Fünfspindler eines anderen Herstellers. Ausschlaggebend für die Neuinvestition waren für Geschäftsführer Jürgen Nestle vor allem zwei „Endlich haben wir einen einheitlichen Gründe: „Zum einen die Steuerung der Maschine, wo wir das Prinzip der powertouch-Bedienung schon von unserem powerprofiler kennen. So ist die Maschine einfach zu bedienen und die Mitarbeiter können Stand beim Programmieren und der Bedienung“ leichter an beiden Maschinen eingesetzt werden. Zum anderen wollten wir im Pfosten-Riegel-Bereich größere Dimensionen aushobeln, was für unser Produktspektrum nötig war.“ Dass Jürgen Nestle ein Vorreiter im Fensterbau ist, weiß man in der Region seit Jahrzehnten. Historie und Entwicklung des Unternehmens sind gleichermaßen beeindruckend. Nestle leitet das Unternehmen, das heute rund 70 Mitarbeiter zählt, in der elften Generation und setzt das, was Ulrich Nestle 1622 begann, erfolgreich fort. Wo früher klassisches Handwerk, Bleiverglasung und Kirchenfenster eine große Rolle spielten, sind heute pfiffige Produktideen, hohe Qualität und moderne handwerkliche Produktionstechnik entscheidend. Früher Schritt in die CNC-Welt Um sich von anderen Fensterbaubetrieben abzuheben, traf Nestle in den letzten Jahren verschiedene – wie sich im Nachhinein zeigte – richtige Entscheidungen. So setzte das Unternehmen im Jahr 2000 den Schritt in die Fensterfertigung mit CNC-Technik. „Dieser Schritt war für uns entscheidend. Hier waren wir regional einer der ersten Betriebe. Die Bearbeitungsqualität hat uns schon damals überzeugt. Wir sind den Schritt mit Homag gegangen, weil es aus unserer Sicht zu diesem Zeitpunkt keinen anderen gab, der uns eine adäquate Lösung bieten konnte. Ein positiver Nebeneffekt war zudem die räumliche Nähe zu den Ansprechpartnern.“ 2011 investierte Nestle in eine dritte Homag- CNC und holte sich den ersten powerprofiler ins Haus, dem bald


HOB_518
To see the actual publication please follow the link above