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22 Massivholzbearbeitung   5.2018 t (von oben) Das ,Innenleben‘ der LPP 305 von Homag Carsten Rosner hat sich nach Installation der LPP 305 intensiv mit der Hobelmaschine beschäftigt Kurze Kontrolle: Die Maße passen dienkomfort entwickelt: Mittels Gestensteuerung wird dem Bediener eine intuitive Handhabung der Maschine ermöglicht. Mit wenigen Handgriffen kann er Bearbeitungsprogramme am touchfähigen Bildschirm laden und auswählen. „Unsere Mitarbeiter sollen die beiden powerprofiler und auch den Hobel bedienen können. Mit der neuen Benutzeroberfläche ist das sehr einfach. Die Erstellung von Rezepturen oder der Werkzeugtausch sind deutlich einfacher zu erlernen, da wir alle das powertouch-System schon kennen. Man darf nicht vergessen, dass schon das Erlernen der Maschinenbedienung sehr einfach und intuitiv ist. Wir wollen, dass alle Mitarbeiter in der Produktion mit dem System klarkommen – und das ist gegeben“, so Rosner. Variabler Vorschub Neben der Bedienung hat sich Homag auch über die Maschinentechnik Gedanken gemacht. Das Ergebnis: variabler Vorschub, variable Spindeldrehzahl, transparentes Werkzeugmanagementsystem und eine Prolock-Spindelklemmung, die Rosner als „deutlich schneller und einfacher“ charakterisiert. Im Handumdrehen könne gerüstet werden. Außerdem verweist er auf den variablen Vorschub, der für seine Produktion sehr wichtig sei. Aktuell fährt er eine Vorschubgeschwindigkeit von 12 m/min – technisch wäre mehr möglich, wofür allerdings die Investition in eine Automatisierungslösung sinnvoll wäre. Vorschubgeschwindigkeit und Drehzahl der einzelnen Spindeln können auf das zu bearbeitende Material abgestimmt werden. Bei standardmäßiger Ausstattung sind eine variable Drehzahl von 4 000 bis 8 000 min-1 und eine Vorschubgeschwindigkeit von 4 bis 26 m/min möglich. Die optimale Lösung Unterm Strich ist Nestle mit seiner neuen Maschine sehr zufrieden: „Die Verbindung der Steuerung von der Hobelmaschine zu unserer CNC-Bearbeitung war uns sehr wichtig. Endlich haben wir einen einheitlichen Stand beim Programmieren und der Bedienung. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Homag war immer da. Mir gefällt, dass man stets nach Lösungen sucht, die beiden Seiten einen Vorteil bringen.“ Schaut man in die Zukunft, ist es für Nestle eine Option, den Fünfspindler durch eine sechsspindlige Maschine zu ersetzen. Diese verfügt über eine zweite obere Welle, durch die eine noch bessere Oberflächenqualität erzielt und die Werkzeugstandzeit verlängert werden kann. Über die Auswahl einer speziellen Fensterkonfiguration wäre es zusätzlich zu den Finishoberflächen oben und unten möglich, die Glasleisten schon im Hobel herauszutrennen. Die Leisten werden nach dem Hobel gesammelt und anschließend in einem Durchgang direkt auf der gleichen Anlage profiliert. Dies spart Zeit und schafft die Möglichkeit, die CNC zu entlasten. u www.homag.com u www.nestle-fenster.de Die Vorschubwalzen und Durchführung der Werkstücke durch die Maschine sind deutlich stabiler. Sie transportieren das Material auch viel leichter, und der Andruck der Maschine ist besser“, so der Produktionsleiter der Abteilung Holz. Hobelmaschinen mit powertouch Besonders positiv bewertet Rosner alles rund um die Bedienung der Maschine. Die Hobelmaschinen sind mit dem System powertouch ausgestattet, das Design und Funktion zu einer neuen Steuerungsgeneration vereint. Alles dreht sich dabei um einen 21,5“-Touchsreen im Breitbildformat. Speziell für die Hobelmaschinen wurde hier ein zusätzlicher Be


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