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54 Handhabungstechnik Unerschütterlich mit Active Stability Control Das hochreaktive Assistenzsystem Active Stability Control (ASC) von Linde Material Handling macht Schmalganggeräte fast unempfindlich gegen Bodenunebenheiten. Die innovative Technologie erlaubt nicht nur das schnelle und sichere Fahren im Hochregal, auch kostenintensive   5.2018 Bodensanierungen können vermieden werden. Die Bodenbeschaffenheit spielt in der Intralogistik eine entscheidende Rolle – insbesondere im Hochregallager, wo Schmalganggeräte mit Hubhöhen von bis zu 18 m arbeiten und die Abstände zwischen Fahrzeug und Regal konzeptbedingt sehr gering sind. Hier können selbst Bodenunebenheiten im Millimeterbereich gefährliche Schwankungen des Fahrzeugs auslösen. Für Anwender war das seit Jahren ein Ärgernis: Hatte der Boden nicht die geforderte VDMA-Qualität, musste er aus Sicherheitsgründen für Tausende Euro auf Ebenheit geschliffen werden. Alternativ hatte man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren, was sich für den Kunden in einer geringeren Umschlagsleistung des Gerätes niederschlug und am Ende dem ursprünglichen Ziel entgegenwirkte: einer Produktivitätssteigerung. Die neue Technologie von Linde Material Handling macht solche Einsätze im Hochregallager jetzt deutlich effizienter. Active Stability Control erlaubt durch ein intelligentes Zusammenspiel von mechanischen und elektronischen Sensoren das permanente Abtasten der Bodenstruktur. Erkennt das System Bodenunebenheiten quer zur Fahrspur, sorgen die Lasträder umgehend für einen Ausgleich und verhindern ein seitliches Schwanken des Fahrzeugs. Dadurch bleibt es permanent im sicheren, stabilen Bereich. Hohe Performance gewährleistet Die Vorteile des Assistenzsystems sind markant: Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 14 km/h und Hubhöhen von bis zu 18 m sind nicht mehr nur auf glatten Böden möglich, wie sie die entsprechenden VDMA-Richtlinien vorschreiben. Mit ASC können bei ausreichenden Sicherheitsabständen Bodenunebenheiten zwischen der linken und rechten Fahrspur von bis zu


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