Josef Mezger (li), Bernhard Schmid (re)
Plädoyers für vertikale Sägen

Ob ein Hersteller von Holzverpackungen, ein kreativer Innenausbauer oder ein Aluminiumverarbeiter – alle drei haben eins gemeinsam.

Sie vertrauen auf das Know-how des schweizerischen Maschinenherstellers Striebig.

 


„Vor 15 Jahren haben wir uns als Zimmerei über 2 Paletten gefreut, die wir für die Automobilindustrie liefern durften. Inzwischen fertigen wir zehntausende, manchmal über hunderttausend maßgleiche Paletten pro Jahr für unsere Kunden“, verdeutlicht Ralf Sinning den industriellen Maßstab der Fertigung. Das Baunataler Unternehmen ist Spezialist für Paletten, Kisten, Verschläge und Industrieverpackungen aus Massivholz und Holzwerkstoffen. Für den Plattenzuschnitt setzt Sinning seit einem guten Vierteljahr eine „Striebig Evolution“ ein. Vorher war mehr als 10 Jahre ein Wettbewerbsprodukt mit automatischem Sägeablauf im Einsatz. „Den Markt für vertikale Sägen haben wir uns intensiv angeschaut. Das Ergebnis war schnell klar: Der Striebig Maschinenbau ist mit anderen Sägen nicht vergleichbar. Die Schweizer marschieren weit vor ihren Wettbewerbern“, so Sinning zur Littauer Präzision. Angetan ist er besonders vom hochwertigen Digitalen-Mess- System DMS und als „Ingenieur, der auch innen rein schaut“ von der SPS-Steuerung und der Verdrahtung im Schaltschrank. Lob erfahren sein Handelspartner Kuper, der für die Sägemontage und Einweisung der Maschinenbediener zuständig war, und Andreas Müller als immer erreichbarer „Schweizer Telefonjoker“ für die besonderen Fragen.

 

Türenspezialist und kreativer Innenausbauer


Auch Schreinermeister Josef Mezger aus Augsburg ist zufrieden. Zufrieden mit der guten Auslastung seiner Schreinerei, die sich auf hochwertigen Innenausbau, Hausund Zimmertüren und Möbelbau konzentriert. Zufrieden mit seiner Entscheidung für eine Striebig Control, die eine Wettbewerbssäge ersetzt. „Vor der Anschaffung der neuen Säge habe ich mir bei Kollegen mindestens 10 Plattensägen angeschaut. Die, die rundum zufrieden waren, hatten alle eine Striebig“, sagt er und lacht. Eine vertikale Säge braucht er, die Platzverhältnisse in der Schreinerei sind eng. Die neue Striebig bietet eine deutlich größere Schnittgenauigkeit als die Säge, die vorher im Einsatz war. „Wir machen inzwischen fast jeden Zuschnitt auf der vertikalen Säge, die Formatkreissäge setzen wir nur noch für Ausklinkungen in den Ecken oder Gehrungsschnitte ein. Viel zu tun hat sie jetzt nicht mehr“, beschreibt er den Ablauf in seinem Betrieb. Bei aller Zufriedenheit, Josef Mezger hat noch zwei Wünsche: Schnittoptimierung und Etikettendruck direkt an der Säge, bessere Beratungsqualität durch die Verkäufer vom Handel. Im Falle seines Händlers Grupp relativiert er das aber, er kennt seinen Fachberater seit über 20 Jahren und ist zufrieden.

 

Herausforderung Aluminiumbearbeitung


„Der zweite Sieger ist der erste Verlierer, und wir wollen vorne bleiben“, sagt ein selbstbewusster Unternehmer Manfred Schneble. Zusammen mit seinem Sohn Daniel führt er die von ihm gegründete Altec. Sein Produktprogramm umfasst Verladeschienen, Überladebrücken und verschiedenste Rampen.


Mit einer Striebig Control 7301 (Schnittbereich 6 300 x 3 010 x 80 mm) ist der Zuschnitt bei ihm auf einen effizienten Materialfluss ausgelegt. „Wir haben uns für eine überformatige Säge entschieden, mit der wir auch größerformatige Alu-Werkstücke zuschneiden. Das hat zwar seinen Preis, hilft uns aber unseren Vorsprung auf ein paar Jahre zu halten“, ist Schneble überzeugt. Einer seiner Mitarbeiter sägt seit über 30 Jahren mit Striebig. Dieser Erfahrungsschatz und die hohe Flexibilität der Luzerner und ihres Handelspartners Dr. Keller bei der sehr individuellen Sägenkonfiguration bestärken Schnebles Investitionsentscheidung. Wiederholung nicht ausgeschlossen, hört man ihn sagen.


www.sinning-holz.de  
www.kuper.de  
www.schreinerei-mezger.de  
www.dr-keller.de  
www.altec.de  
www.grupp.de  

 

 

 

Zeitgemäß investieren 15_1_TT_striebig_IV_188.jpg

Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft klingen optimistisch und bieten Sicherheit, in neue Technik zu investieren.

HOB sprach deshalb mit Marcel Brunner (li), Striebig Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, und Andreas Müller (re), Verkaufsberater für den deutschen Markt, über die Situation in der vertikalen Sägetechnik.

Ihr Fazit: „Investieren – Wenn nicht jetzt, wann dann, aber sinnvoll.“

Anhaltende Eurokrise, Frankenfreigabe durch die Schweizer Nationalbank, sicher kein Jahresauftakt nach Wunsch. Wie schätzen Sie die Situation ein?


Marcel Brunner: Die Kursfreigabe des Schweizer Frankens kam für alle so überraschend, dass wir verständlicherweise noch kein Patentrezept dazu gefunden haben. Wir müssen damit umgehen und sehen, dass wir weiter erfolgreich arbeiten. Der Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Regierung stimmt mich aber durchaus optimistisch. Das Konsumklima ist auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren. Die Anschaffungsneigung auf einem Acht- Jahreshoch. Die privaten Verbraucher geben mehr Geld aus. Ich denke, das sind alles gute Aussichten für die Umsätze in Industrie und Handwerk.

 

Ihr Unternehmen sieht sich als Markt- und Technologieführer. ‚Die Striebig‘ sei das Synonym für die vertikale Sägetechnik überhaupt, wird betont. Wo liegen die Schwerpunkte für den deutschen Markt in diesem Jahr?


Marcel Brunner: Mit unserem umfassenden Programm haben wir Lösungen für alle Problemstellungen im Bereich vertikales Sägen. Unsere Handelspartner bieten mit ihrer breit aufgestellten Mannschaft die notwendige Expertise. Sie realisieren mit uns gemeinsam für Handwerks- und Industriebetriebe maßgeschneiderte Problemlösungen. Ein wenig Sorge bereitet mir die ‚Überalterung‘ der Maschinen in den Werkstätten. Hier wollen wir stärker ansetzen.


Andreas Müller: Wir sehen immer wieder Modelle aus den frühen Sechziger-Jahren des 20. Jahrhunderts, die noch im Einsatz sind. Bei diesen ‚Oldtimern‘ stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Der ein oder andere sieht seine ‚Striebig‘ beinahe emotional. Die bekannte Langlebigkeit unserer Sägen bringt das wohl mit sich. Eine nüchternere Betrachtung ist in vielen Fällen dennoch sinnvoll. Bei seinem Auto will man ja auch nicht auf zeitgemäße Ausstattungs- und Sicherheitsdetails verzichten. Diese Rationalität sollten unsere Anwender auch bei der Beurteilung des Maschinenparks an den Tag legen.


Marcel Brunner: Der Markt wandelt sich immer schneller, Flexibilität wird immer wichtiger. Neue Materialien kommen auf den Markt. Auch dies sind Anlässe, um in einen Maschinenaustausch zu investieren. Dabei stellt sich natürlich die Frage: neue oder gebrauchte Säge?

 

Bei den Marktanteilen Ihres Hauses sind vermutlich sehr viele gebrauchte Maschinen auf dem Markt. Ist das nicht eher eine Behinderung für den Verkauf neuer Anlagen?


Andreas Müller: Wie gesagt, Langlebigkeit und Präzision einer Striebig sind fast schon legendär. Und auch die Wertbeständigkeit ist bekannt. Die Folge davon: Gebrauchte Striebig Maschinen sind eher rar. Die angebotenen Sägen sind oft zu teuer oder für den gewünschten Einsatzzweck nicht richtig ausgestattet. In den vielen Gesprächen mit unseren Handelspartnern erleben wir dies immer wieder.

 

Klares Plädoyer demnach für den Kauf einer neuen Maschine?


Andreas Müller: Pauschale Antworten sind immer schwierig. Daher empfehle ich zunächst eine Kosten- Nutzenorientierung für den Vergleich ‚Gebraucht oder Neu‘. Eine gebrauchte Striebig erfordert immer noch ca. 80 % der Investition gegenüber einer neuen Säge. Sie bietet aber nur 55 % Leistung und erreicht damit zirka 68 % Effizienz. Bei einer Säge aus unserem aktuellen Programm werden mit 100 % Investitionssumme natürlich 100 % Leistung und damit auch 100 % Effizienz erreicht. Der Kunde hat also mit einer 25 % höheren Investition eine Effizienzsteigerung um 47 %.


Marcel Brunner: Dieses Zahlengerüst ist immer ganz individuell zu bewerten. Auf jeden Fall sollten im Vorfeld eines Austausches, egal ob ‚Alt gegen Alt‘ oder ‚Alt gegen Neu‘ unbedingt drei Fragen beantwortet werden. Erstens: Sind Steuerung und Bedienungskomfort zeitgemäß? Zweitens: Lassen sich Energieverbrauch und Absaugung optimieren? Drittens: Kann über eine bessere Serienausstattung bzw. Ausstattungsoptionen eine höhere Effizienz erreicht werden? Mit der dann gefundenen Lösung gibt es, wie auch unsere Beispiele hier zeigen, für alle Beteiligten eine Zufriedenheitsgarantie. 

www.striebig.ch

 

15_1_TT_striebig_SEI.jpg 

Diesen Beitrag und weitere interessante Beiträge finden Sie in HOB 1-2.2015:

15_1_TITEL_188.jpg

Gerne können Sie HOB 1-2.2015 bestellen:

E-Mail:  cedra@agt-verlag.de      
oder:      Kontaktformular

AGT Verlag Thum GmbH
Teinacher Straße 34
71634 Ludwigsburg

Vertrieb, Frau Beate Cedra
Tel.: 07141/22 31-56

spacer
Marktübersicht Plattenaufteilsägen 2017
12_1_Tabellenausschnitt.jpg
spacer
Online Werbung @ HOB