Foto: Barbaric
Auf Automatisierung gesetzt

Im Mühlviertel, in der Nähe von Linz, befindet sich die Tischlerei Mayrhofer GmbH.

Ein Mittelstandsbetrieb mit 55 Mitarbeitern, der sich zu einer fixen Größe im Linzer Wirtschaftsraum entwickelt hat. 


Mit ansprechenden Ausstellungsflächen in Traun und Wels hat Mayrhofer den Grundstein gelegt für eine moderne Präsentation und einen erfolgreichen Verkauf der eigenen Produkte. Um die Kundenaufträge auch entsprechend zeitgerecht produzieren zu können, wollte der Familienbetrieb mehr auf Automatisierung und Optimierung der Arbeitsabläufe setzen. Im Zuge der Optimierung bestehender Werkstattflächen hat sich Geschäftsführer Josef Mayrhofer entschieden, die bestehende Halle zu vergrößern. Im weiteren Schritt war die Umstellung der Produktionsmaschinen von höchster Bedeutung. Mayrhofer entschied sich für eine Schelling Säge, da schon lange mit einer Panhans Aufteilsäge gearbeitet wurde, und man mit der Säge sehr zufrieden war. Somit war die Basis für den optimalen Zuschnitt gelegt.

 

Wie soll das Handling funktionieren?


Nun jedoch stellte sich eine weitere wichtige Frage: Wie kommen die Platten auf die Säge? Man nahm dazu mit dem Handlingspezialisten Barbaric Kontakt auf. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, wie man platzsparend die Plattenvielfalt in einem chaotischen Lager unterbringen konnte. Da die Plattensäge mit einer Rollbahn ausgestattet ist und somit nicht vollständig im Lager steht, konnte der Großteil der Lagerfläche von 12 x 8 m her vorragend zum Stapeln genutzt werden. Mit 10 chaotischen beziehungsweise zum Teil auch sortenreinen Stapeln im Halbformat kann nun das gesamte Plattenspektrum im Barbaric-Lager verwaltet werden. Zwei Plätze sind dabei für Restplatten reserviert. Aufgrund der neuen Zusammenarbeit zwischen Barbaric und dem Säge- und Anlagenbauer Schelling war auch die effiziente Anbindung der Säge kein Problem. In nur zwei Wochen wurden die Säge und das Plattenlager installiert und in Betrieb genommen. Die Bewertung von Josef Mayrhofer ist eindeutig: „Die Montage und Installation der gesamten Anlage ist zu meiner höchsten Zufriedenheit erledigt worden. Eventuell auftretende Probleme wurden schnell und unproblematisch gelöst. Es musste kein Programmierer kommen; die kompetenten Montagetechniker von Schelling und Barbaric konnten alles perfekt installieren.“

 

Keine Insellösung in der Werkstatt


Die Automatisierung bei Mayrhofer kann sich sehen lassen. Zuerst werden die Platten ins Lager transportiert, anschließend die benötigten Materialien kommissionsweise auf die Rollbahn geliefert. Großreste ab einer Größe von 2 000 x 600 mm werden über einen Barcodescanner ermittelt und wieder eingelagert. Kleine Handreste verwaltet die Schelling Software XBoB. Die gelieferten Maschinen bilden keine Insellösung in der Werkstätte, denn alle Programme sind miteinander vernetzt. Alle Daten des Lagersystems stehen auch anderen Branchenprogrammen zur Verfügung. Somit war auch die Anbindung an das kundenseitige Tischlerprogramm BORM problemlos möglich. Mit dieser Lösung stellt Barbaric alle Möglichkeiten ohne Aufpreis bereits in der Standardmaschine zur Verfügung. Die Vorteile sind offensichtlich: Eine optimale Ausnutzung der Platten und eine Transparenz des Lagerstandes zu einem angemessenen Preis.

 

Die Zukunft im Blick


Bei der Ausstattung der Anlage entschied man sich bei Mayrhofer dafür, alle Optionen zu wählen, die notwendig sind, damit man mit der Maschine auch in 10 bis 15 Jahren noch effizient auf Marktanforderungen reagieren kann. Der bewährte Barbaric-Manipulator ist mit Dreheinheit, automatischer Verstellung der Saugtraverse, Plattenvermessung, Winkelkorrektur und Gewichtserfassung ausgestattet. Und auch das futuristische Design überzeugte von Beginn an – ein echter Blickfang in der Produktionshalle. Auch auf eine spätere Erweiterung der Anlage wurde Rücksicht genommen. Unkompliziert könnte bei Bedarf das Plattenlager entsprechend verlängert werden.


Das Fazit von Mayrhofer: „Die Anforderungen von uns wurden perfekt umgesetzt. Die professionelle und kompetente Beratung und Umsetzung von Projektbeginn bis zum Abschluss der Montage überzeugte. Das Ergebnis ist optimal auf meinen Betrieb zugeschnitten.“ Aufgrund der hochwertigen Maschine und der sehr guten Zusammenarbeit plant das Unternehmen, auch weiter in Handlingprodukte von Barbaric zu investieren. In einem nächsten Schritt sollen ein manueller Heber für die Korpusfertigung und ein Returnsystem bei der Kantenanleimmaschine angeschafft werden.

www.barbaric.at

 

 

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