Bild: Raimann
Erfolg mit flexiblem Zuschnittkonzept

Mit einer neuen Zuschnittlösung, einer Flexirip-Jrionline-Längskreissäge von Raimann, sichert sich das Unternehmen Scierie de Cornaux die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit, die ein Sägewerk in der Schweiz heute zum Überleben braucht.

Scierie de Cornaux ist am Lac de Neuchatel unweit des legendären Ski- Orts La-Chaux-de-Fonds in der Schweiz zu Hause.

 

Der Betrieb von Daniel Schläpfer, der sieben Mitarbeiter beschäftigt, schneidet überwiegend Fichte und Tanne aus der Region ein. Das Sägewerk mit integriertem Zuschnitt verdient sein Geld hauptsächlich mit der Produktion von Profilware, aber auch Parkett, Kisten und Holz für den Außenbereich gehören zum Sortiment. Der Kundenkreis umfasst Wiederverkäufer, Weiterverarbeiter und Privatleute.

 

Harte Wettbewerbssituation


Geschäftsführer Daniel Schläpfer hat das Sägewerk 1995 von seinem Vater übernommen. Wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung zum heutigen Betrieb hatte die Krise in der Bauindustrie vor 10 bis 15 Jahren. Der damalige Umsatzeinbruch wurde durch hohe Flexibilität und eine Erweiterung der Fertigungstiefe, die Trocknung, Aushobeln, Schleifen oder auch Verleimen umfasst, kompensiert. Seitdem machen Aufträge von Privatkunden einen wichtigen Anteil am Geschäft aus. Mittlerweile ist die Auftragslage wieder stabil. Ein gesunder Mix aus Spezialaufträgen wie Treppenstufen, aber auch einigen Großaufträgen sorgt für eine ordentliche Grundauslastung. Allerdings ist die Wettbewerbssituation unter den Schweizer Sägewerken hart. Von ehemals 1500 aktiven Betrieben vor rund 15 Jahren sind gerade einmal 300 übrig geblieben. Wer überleben will, muss flexibel sein und wirtschaftlich produzieren.


Um auch in Zukunft gut im Geschäft zu sein, hat sich Schläpfer entschieden, seine Produktion zu modernisieren. Als zufriedener Raimann-Kunde, der fast 30 Jahre erfolgreich mit einer Jrion-Längskreissäge produziert hatte, wählte er auch dieses Mal ein Produkt der Weinig-Tochter aus Freiburg. Vor einem Jahr investierte der Betrieb in eine Flexirip-Jrionline-Längskreissäge der neuesten Generation. In Verbindung mit einem kompakten Mechanisierungskonzept läuft die Maschine täglich in einer 9-Stunden-Schicht.

 

Universell einsetzbar


Gerade für den Handwerksbetrieb ist es von größter Wichtigkeit, dass die Maschine universell eingesetzt werden kann – ohne mühevolle, umständliche und zeitaufwendige Voreinstellung beim Wechsel von einer Anwendung zur anderen. Diese Voraussetzungen erfüllt die Flexirip in hohem Maße. Die Längskreissäge zeichnet sich durch einfache Handhabung und wirtschaftliche Ein-Mann-Bedienung aus. Das Zuschnittkonzept ist effizient und ausgereift: Anhand des Laserstrahls richtet der Bediener das Brett auf dem vorderen Maschinentisch für den ersten Besäumschnitt aus. Die Nocken des Breitenanschlags heben sich hierbei an, sodass der Säumling über die im hinteren Maschinentisch integrierten Querketten automatisch abgezogen wird. Eine Trennweiche entsorgt den Säumling direkt in die Vibrorinne des Hackers. Danach senken sich die Nocken des Breitenanschlags automatisch, sodass der Bediener am Touchscreen ein zu produzierendes Maß anwählen kann. Nach erfolgtem Schnitt ziehen die Querketten die gesägte Leiste ebenfalls nach hinten ab, allerdings bei geschlossener Trennweiche, sodass die Gutleiste mittels Rollenbahn auf den links neben der FlexiRip befindlichen Stapelplatz ausgefördert wird. Ein Puffer erlaubt es, einige Leisten zu sammeln, bevor ein Bediener sie abstapelt.


Die neue Flexirip erfüllt die gesteckten Ziele, wirtschaftlicher zu produzieren und höhere Kapazitäten zu erzielen, zur vollen Zufriedenheit des Sägewerks. „Es war die richtige Entscheidung. Mit der Flexirip haben wir die Weichen in Richtung Wachstum und Zukunftssicherung gestellt“, resümiert Firmenchef Schläpfer.

www.raimann.de

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