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Digitalisierte Fertigung 31 schaftlichkeit der Prozesse beurteilen zu können. Zentraler Informationsträger Die steigende Komplexität speziell bei CNC-gesteuerten Maschinen und Anlagen sowie die wachsende Vielfalt der zu bearbeitenden Materialen stellt die Anwender vor immer größere Herausforderungen. Das Werkzeug kann hier helfen, indem es die wichtigen Einsatzparameter über unterschiedliche Medien zur Verfügung stellt. Solche Paramter sind zum Beispiel Geometriedaten, Maximaldrehzahl, Drehrichtung, Einstellmaße, Vorschubwerte in Kombination mit Drehzahl oder Korrekturdaten. Auf Basis der bereitgestellten Informationen besteht die Möglichkeit, dass sich die Maschine selbst konfiguriert und die optimalen Bearbeitungsparameter einstellt. Rückmeldungen über den Einsatz erlauben es, in einem lernenden System zum Beispiel Standzeiten und kritische Betriebszustände zu erfassen und die Produktion fortlaufend zu optimieren. Weitere Potenziale aus der Vernetzung mit der Maschine stellen die erhöhte Betriebssicherheit, das problemlose Umrüsten von Werkzeugen und die Simulation von Bearbeitungsabläufen dar. Auch dies kann zur Verbesserung der Qualität und Steigerung der Energieeffizienz führen, da die Werkzeuge in ihrem Optimalbereich eingesetzt werden. In letzter Konsequenz führt dies von der Werkzeugseite zu stabilen und effizienten Fertigungsprozessen. Zentrale Rolle Intelligente Werkzeuge helfen aber nicht nur die Produktion zu optimieren, sie bieten auch die Grundlage, den gesamten Wertschöpfungsprozess rund ums Werkzeug zu verbessern. Werkzeuge werden zu Wissensträgern und bilden in weiterer Folge die zentrale Kommunikationsstelle einer standardisierten Datenstruktur (Einsatzdaten, Grenzwerte, Historie, Prozessabläufe). Diese elektronische Erfassung erlaubt unter anderem die Beurteilung des Werkzeugverschleißes, die Ermittlung der verbleibenden Lebensdauer samt Standwegprognosen, die Zuordnung zur Maschine inklusive optimaler Wechselzyklen, die Zuordnung der Instandhaltungsparameter oder die Lokalisierung des Werkzeuges (Werkzeugtracking). In Kombination mit dem geeigneten Toolmanagementmodell lässt sich dadurch auch die Vereinfachung der gesamten Werkzeuglogistik erreichen. Dies führt zu höherer Verfügbarkeit, Senkung der Lagerbestände, Steigerung der Prozesssicherheit, Aufbau von Prozesswissen und einer vereinfachten Werkzeuginbetriebnahme. Durch die zunehmende Vernetzung in den Fertigungsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden Werkzeuge in Zukunft eine zentrale Rolle übernehmen und Plug-&-Play-Lösungen bieten, die Arbeitsabläufe nachhaltig beeinflussen, optimieren und absichern. Die Art der Werkzeugcodierung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind die eindeutige Identifizierung sowie die Erfassung und Bereitstellung der Daten. u www.leitz.org Die intuitive Multi-Motorsteuerung pro Stück: 338,25 € Vielseitig einsetzbar ... dryve D1 l für Schritt-, EC/BLDC- und DC-Motoren l digitale E/A, analoge Eingänge, CANopen und Modbus TCP l energiesparende Closed-Loop Motorregelung l schnelle Parametrierung über integrierte Webserver-Oberfläche l in 24 h versandfertig /dryve igus® GmbH Tel. 02203-9649-145 www.hob-magazin.com motion plastics® ... for longer life ab 10 Stück: 298 € BeDsu-1c2h25e-dnry vSei eD 1u 1n85sx:1 I3n3.tinedcd, L1eipzig – Halle 2 Stand C06 05.11.18 15:02


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