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¢  Neue Schleifmittel von Mirka Mit den Marken Iridium und Novastar bringt Mirka, Suzbach, zwei neue Schleifmittel auf den Markt, die speziell für die Bereiche Holzbearbeitung, Automotive, Industrie und Marine entwickelt wurden. Mirka Iridium ist ein Papierschleifmittel mit Latex- C-Papier, dessen teilkeramisches Korn ihm hohe Schärfe und lange Standzeit verleiht. Durch die neue Precision-Coating-Technologie entstehen auf der Oberfläche des Schleifmittels kleine Kanäle zwischen den Schleifkörnern für den Abtransport des Schleifstaubs. In Kombination mit einer speziellen Beschichtungstechnologie wird so das Zusetzen des Schleifmittels hinausgezögert und seine Standzeit verlängert. Die Staubabsaugung erfolgt effektiv durch das neue Multihole-Lochmuster. Mirka Iridium ist verfügbar in den Körnungen 80 bis 600 und wird in den Durchmessern 125 und 150 mm als Scheiben angeboten. In den Abmessungen 81 x 133 mm und 70 x 400 mm ist es als Streifen erhältlich, die durch eine Performation in der Mitte geteilt werden können, sodass sie für Maschinen von 70 x 198 mm passend sind. Mirka Novastar (Bild) ist ein Folienschleifmittel mit Polyesterfilm und geht anspruchsvolle Oberflächen mit Leichtigkeit an. Durch die parallele Entwicklung mit Iridium konnten dessen Technologien auch auf Novastar angewendet werden. Das Ergebnis ist ein Folienschleifmittel mit teilkeramischem Korn für hohe Präzision und anspruchsvolle Schleifanwendungen. Novastar ist ausgelegt für harte Oberflächen, bei denen ein robustes Folienschleifmittel benötigt wird. Erhältlich ist es in den Körnungen 80 bis 600 und den Durchmessern 125 und 150 mm. (Bild: Mirka) u www.mirka.com ¢  Rüstzeitreduzierung in der Serienfertigung Mit dem Messtisch Optodesq Vmax von Hecht, Besigheim, können Möbelteile nach dem Rüsten der Bohrmaschine schnell und präzise vermessen werden. Indem das Messen so vom Menschen entkoppelt wird, verkürzen sich Stichprobenprüfungen und das Ergebnis wird genauer, zuverlässiger und lückenlos dokumentiert. Zugleich lässt sich mit der Datenschnittstelle zur Bohrmaschine der Rüstprozess beschleunigen. Damit steht die Maschine nicht nur kürzer und die Produktivität steigt, es lässt sich auch die Qualität des Prozesses erhöhen, da menschliche Fehler vermieden werden. Auf der Hausmesse von Biesse kürzlich in Pesaro hat Hecht einen Messtisch mit Datenschnittstelle zur Bohrmaschine FDT vorgestellt. Die Messergebnisse des Tisches werden hier so aufbereitet, dass sich Positionskorrekturen der Supporte und Bohrgetriebe für X-, Y- und Z-Positionen direkt auf die Maschine schicken lassen. Der Bediener an der Bohrmaschine kann die Werte dann übernehmen, und die Biesse FDT korrigiert etwaige Maßabweichungen per Servomotoren. So lassen sich zum Beispiel Konstruktionsbohrungen durchgängig mit exaktem Kantenabstand bohren. Außerdem können gegenüber herkömmlichen Bohrmaschinen, die ohne Messtisch und motorische Verstellmöglichkeit arbeiten, pro Rüstvorgang zwischen 10 und 20 Minuten eingespart werden. Bei fünf bis zehn Rüstvorgängen pro Schicht lassen sich so die Qualität und Produktivität des Prozesses deutlich steigern. (Bild: Hecht Electronic) u www.hecht-electronic.de


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