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Oberflächenbearbeitung 47 was die Kosten senkt und den langfristien Betrieb der Anlage sichert. Geschaffen wurde mit all dem ein sauberer, temperierter und belüfteter Spritzbereich. Für die Herstellung hochwertiger Oberflächen bedarf es eines großzügigen Abdunst- und Trockenbereiches, den Schuko für SMS Innausbau umgesetzt hat. Lackierte Teile werden dort zwischengelagert, damit der frisch aufgetragene Lack gut belüftet und temperiert aushärten kann. Nicht zuletzt installierte Schuko in Saarbrücken auch ein energiesparendes Beleuchtungskonzept. Mit schwenkbaren, ex-geschützten LED-Modulen wird ein optimierter, natürlicher Lichteinfall auf die Werkstücke erzeugt. Schattenbildungen auf der Oberfläche des Werkstücks gehören damit der Starker Partner an der Seite Das Projekt bei SMS Innenausbau in Saarbrücken wurde Ende Januar 2019 pünktlich fertiggestellt. Schon nach kurzer Betriebszeit gab Müller die ersten Rückmeldungen: „Die neue Absauganlage läuft einwandfrei. Sie zahlt sich für uns in vielen Punkten aus. Unsere Lackierer sind mit der Bedienung sehr zufrieden und stellen einen geringeren Lackverbrauch fest. Durch die verbesserten Lackierergebnisse haben wir die Nachbearbeitungszeit deutlich reduzieren können. Zudem empfinden unsere Monteure im Objektbereich ein gesteigertes Qualitätsgefühl ihrer Arbeit. Die Funktion der neuen Anlage hat uns erneut bestätigt, dass wir mit Schuko einen starken Partner für saubere Luft an unserer Seite haben.“ u www.schuko.de www.hob-magazin.com leistet einen zeitsparenden, einfachen Filterwechsel. Kurze Rüstzeiten steigern die effektive Zeit für den Lackiervorgang. Die technischen Daten der Abluftanlage im Überblick: Volumenstrom: 13 200 m³/h Ventilator: 5,5 kW Absaugwand B x H: 2 290 x 2 140 mm Absauggrube L x B: 2 800 x 4 000 mm Grubentiefe: 470 mm Spritzbereich ausreichend belüften Wo Luft abgesaugt wird, muss auch Luft zugeführt werden. Der Einsatz einer passenden Zuluftanlage ist notwendig, damit der vom Absaugventilator erzeugte Unterdruck im Werkraum ausgeglichen und eine ausreichende Belüftung des Spritzbereiches sichergestellt wird. Um dabei den Staubeintritt in den Lackierbereich zu vermeiden, ist das Zuluftgerät mit Vorfiltern (EN 779: 2012, ISO 16890) und die Zuluftdecke mit Feinfiltern (M5) ausgestattet. Moderne Anlagen arbeiten heute mit Wärmetauschern, um den Wärmeverlust der Abluft sowie Heizkosten für die Erwärmung der kalten Zuluft zu vermeiden. Bei SMS fiel die Entscheidung daher auf ein Zuluftgerät, das in Kombination mit einem Plattenwärmetauscher mehr als 50 Prozent Einsparung beim Heizmedium erreicht. Besonders wichtig ist Inhaber Müller die Dichtigkeit des Systems. Gerade beim Einsatz von Wärmetauschern gibt es erhebliche Unterschiede. Zwar bieten Rotationswärmetauscher eine sehr gute Wärmerückgewinnung, für Lackierarbeiten aber haben sie einen erheblichen Nachteil. Durch einen Leckluftanteil des Systems von circa fünf Prozent ge- langen Lackpartikel in den Frischluftstrom der Zuluftanlage und somit in den Lackier- und Trockenbereich. Schuko konnte für den Kauf und den Betrieb der Anlage mit einem Kreuzstrom-Plattenwärmetauscher überzeugen. Der Leckluftanteil des Schuko PWT beträgt unter ein Prozent, bei kontinuierlicher Wartung liegt er laut Praxiserfahrung bei fast null Prozent. Die beim Lackieren erzeugten Oberflächen, die das Niveau von Hochglanz haben, bestätigen Müller in seiner Kaufentscheidung. Leistungsfähige SPS-Steuerung Eine Zu- und Abluftanlage bedarf einer genauen Steuerung aller Komponenten. Das Herzstück der Anlage von SMS ist eine SPS-Steuerung, die stetig mit den Außen-, Rückluft- und Zulufttemperaturfühlern sowie dem Frostschutzthermostat kommuniziert, sodass automatisch optimale Luftverhältnisse für den Lackier- und Abdunstbetrieb hergestellt werden. Der Lackierer kann auch individuelle Einstellungen der Zu- und Abluftmenge über die Bildschirmsteuerung vornehmen. Die bedienerfreundliche Anordnung aller Anlagendetails auf dem Touchpanel gibt ihm eine sehr gute, leicht verständliche Übersicht. Eingesetzt wurde mit der Steuerung darüber hinaus ein Fernwartungsmodul: das Webconet Smart System, mit dem Müller jederzeit und überall den Anlagenzustand prüfen kann. Über Webconet begleitete Schuko in den ersten Wochen der Einfahrphase zudem die Optimierung der Feineinstellungen für die Anlagenkomponenten, ohne vor Ort zu sein. Das Webconet-System ermöglicht außerdem den Fernzugriff bei Wartungsarbeiten, Vergangenheit an. ¢  Jetzt wirds vertikal Hiwin, Offenburg, erweitert das Angebot im Bereich der Antriebstechnik: Neben den Linearmodulen HM mit quadratischem Querschnitt und den Lineartischen HT mit integrierter Doppelführung – für Applikationen mit hohen Momentbelastungen – gibt es nun die Auslegerachse der Serie HC. Entwickelt wurde die Achse speziell für den Einsatz in Vertikalanwendungen. Ihre Kennzeichen: Qualität, Leistungsdichte, Präzision. Die Auslegerachse HC ist mit einem Omega-Zahnriemenantrieb ausgestattet, der kompakt im Antriebsblock integriert ist. Der Antriebsblock mit Motor und Getriebe ist bei der Achse ortsfest, während sich der leichte Ausleger bewegt. Aufgrund der ausgeklügelten Struktur des Aluminiumprofils besitzt der Ausleger trotz seines geringen Gewichts eine hohe Torsionssteifigkeit und eignet sich für dynamische Applikationen. Durch den Einsatz hochwertiger Profilschienenführungen im Inneren der Achse erreichen die kompakten Linearachsen eine hohe Leistungsdichte und Performance. Features, die schon im Standard verfügbar sind, wie pneumatisches Klemmelement, Endschalter, Wegmesssystem, Antriebsadaption für alle gängigen Motoren sowie der in Millimeterschritten frei wählbare Hub machen die HC zum individuell konfigurierbaren Allrounder. Die Konfiguration gestaltet sich besonders anwenderfreundlich im hauseigenen Konfigurator unter (Bild: Hiwin) u www.hiwin.de.


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