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50 Handhabungstechnik Präzises, müheloses Handling Zur Verbesserung der internen Logistik investierten die Pilatus Flugzeugwerke in ein neues Kransystem. Mit dem Aluminiumkran von GIS werden die vom Lagersystem bereitgestellten Rohlinge und Vorrichtungen auf die gegenüberliegenden Beladestationen transportiert – eine Lösung für das schnelle, repetitive Handling. p (von oben) Ein neuer Aluminiumkran von GI S deckt bei Pilatus Flugzeugwerke   11.2019 den Bereich zwischen zwei vollautomatisierten Lagersystemen ab (Bilder: GIS) Von den Mitarbeitern geschätzt: die Eigenschaften des Hebesystems, die sich aus der Kombination des leichtgängigen Aluminiumprofils und dem kompakten Vakuumheber ergeben In den Medien hörte man von der Pilatus Flugzeugwerke AG in der letzten Zeit vor allem im Zusammenhang mit der Einführung des PC-24, dem ersten Businessjet, der auch auf kurzen Naturpisten operieren kann. Neben diesem Jet stellt der einzige Schweizer Flugzeugbauer auch Modelle her wie den PC-12, das meistverkaufte einmotorige Turbopropflugzeug seiner Klasse, oder den PC-21, ein Ausbildungsflugzeug für Militärpiloten. Beschäftigt sind dafür am Hauptsitz in Stans über 2 000 Mitarbeiter. In der Fertigung Kleinteile werden Komponenten für alle Typen der aktuellen Flugzeugpalette hergestellt. Um die interne Logistik weiter zu verbessern, wurde in diesem Frühjahr ein neues Kransystem installiert. Es dient dazu, die durch die Lagersysteme bereitgestellten Rohlinge und Vorrichtungen auf die gegenüberliegenden Beladestationen zu transportieren. Die Maschinenpaletten werden anschließend ins flexible Fertigungssystem eingeschleust und auf Fünfachsfräszentren bearbeitet. Ergonomische Arbeitshilfe Der Aluminiumkran von GIS deckt den Bereich zwischen beiden vollautomatisierten Lagersystemen ab. Dank den Laufeigenschaften der Aluminiumprofile lassen sich zwei eigenständige Kranbrücken trotz einer Spannweite von 7,4 m leicht und präzise von Hand verschieben. Beide Brücken sind mit einem Vakuumhandlingsystem GHE für 100 kg Traglast ausgerüstet, kombiniert mit einem Elektrokettenzug GP500. Die Besonderheit liegt darin, dass das betriebsinterne Druckluftsystem genutzt wird, um per Ejektorprinzip ein Vakuum für einen sicheren Kraftschluss zwischen Hebezeug und dem zu transportierenden Werkstück zu erzeugen. Dadurch ist das Gerät wesentlich kompakter und leichter als ein traditioneller Vakuumheber, bei dem die Unterdruckerzeugung per Vakuumpumpe erfolgt. Die eingesetzten Elektrokettenzüge mit eingebautem Frequenzumrichter ermöglichen zwei stufenlos wählbare Hubgeschwindigkeiten für das genaue Positionieren der Last. Die Steuereinheit befindet sich direkt über dem Transportgut. Somit können die Hubbewegung und die Lastführung bequem mit einer Hand kontrolliert werden. Passgenaue Integration Eine Vorgabe an die GIS-Konstrukteure war, die Kranbahnaufhängung in den bestehenden Aufbau der Lager zu integrieren. Dank der gewählten Free-Standing-Ausführung geht keine Produktionsfläche verloren und schwere Güter wie Spannfutter lassen sich weiterhin im gesamten Arbeitsbereich mit dem Hallenkran zuführen. Mittlerweile wird seit einigen Monaten mit dem Kran gearbeitet. Die Eigenschaften des Hebesystems, die sich aus der Kombination des leichtgängigen Aluminiumprofils und dem kompakten Vakuumheber ergeben, werden von den Mitarbeitern der Pilatus Flugzeugwerke geschätzt, da sie dafür sorgen, dass die Beförderung der Werkstücke sicher, ergonomisch und effizient durch eine Person erfolgen kann. u www.gis-gmbh.de


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