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44 Betriebs- und Fertigungsbedarf Schweikart lackiert mit Höcker Polytechnik Holz bietet viele Bearbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten, ist nachhaltig und langlebig. Werden diese Eigenschaften mit moderner CNC-Technik kombiniert, sind häufig Holzkomponenten mit einem ganz besonderen Charme das Ergebnis. Bei ihrer Lackierung profiziert die Firma Schweikart heute von gesteigerter Qualität und Produktivität sowie gesenkten Energiekosten. Die 1976 gegründete Schweikart hightech Holzteile GmbH aus Sulz a. N. fokussiert sich seit vielen Jahren auf den Einsatz moderner CNC-Technik. Komponenten aus Verbundmaterial und Massivholz werden so hochpräzise bei hoher Fertigungstiefe entwickelt, produziert und veredelt. Gefertigt werden Unikate wie auch Serien. Auf gut 3  500 m2 Betriebsfläche arbeiten dafür acht Vier- und Fünfachsfräsen sowie eine umfangreiche   12.2019 Peripherie aus Sägen, Kantenanleimmaschinen oder Pressen zur Oberflächenfolierung. Der Automatisierungsgrad ist hoch, sodass 25 gut geschulte Mitarbeiter für den reibungslosen Betrieb genügen. Hochwertige Lackierung CNC-gefertigter Möbelteile Die CNC-Technik in Sulz ist auf aktuellem Stand, doch in den letzten Jahren stiegen bei den Oberflächen die Qualitätsansprüche. Eine professionelle Lackierkabine mit Trockenraum sollte Ergebnisse auf Industrieniveau liefern. Die Lackierkabine sollte so kompakt sein, dass sie sich problemlos in die Werkstatt integrieren lässt. Zugleich war der Arbeitsschutz für die Mitarbeiter und das Lackieren hoher Stückzahlen zu gewährleisten. Und der Betrieb der Anlage sollte möglichst energieeffizient sein. Die Höcker Polytechnik GmbH bot dafür die beste Lösung. Neben Filteranlagen, Entstaubern und Brikettierpressen entwickeln und fertigen die Experten aus dem niedersächsischen Hilter auch Spritzstände und Lackierkabinen für das Holzhandwerk und die Möbelindustrie. Von kompakten, kombinierten Trocken- und Lackierkabinen bis zu XXL-Lösungen mit Lackiervorbereitung, Lackierbereichen, Trockenräumen und integrierter Fördertechnik bietet Höcker hier ein umfassendes Programm. Bei Schweikart begleitete Eugen Schmidt, Projektleiter von Höcker Polytechnik, alle Phasen des Projektes: „Die Anforderungen an die Lackierlösung waren hoch“, sagt er. „Hohe Volumina sollten ebenso lackiert werden können wie Objekte bis zu einer Größe von 4,5 x 1,5 m. Da verschiedene Lacktypen verarbeitet werden, ist sowohl die Belüftung als auch die Absaugung besonders gefordert. Besonders wichtig ist zudem ein Trockenraum mit leicht variierbaren Temperaturen. Nur so lassen sich hohe Oberflächenqualitäten gewährleisten.“ Nach hinreichender Planung fanden Inhaber Walter Schweikart und das Höcker-Team eine Lösung, die mit den bestehenden Prozessen harmoniert und die Energiesparfeatures aus Hilter integriert. Seit einigen Monaten läuft die neue Lackierkabine im Alltagsbetrieb. Die Oberflächenqualitäten überzeugen, die Kabine ist flexibel einsetzbar und erlaubt auch das Lackieren und Trocknen größerer Serien. Schmidt dazu: „Das war ein schönes Projekt mit einer vertrauensvollen und vor allem produktiven Zusammenarbeit.“ Dreizonenlackierzentrum auf 50 m2 Für den neuen Lackierbereich wurde ein passendes Umfeld geschaffen. Der 200 m2 große Oberflächenbereich wurde im Vorfeld renoviert und befindet sich in direkter Nähe zur Werkstatt – ist aber räumlich getrennt. Hier wurde auf gut 50 m2 das neue Dreizonenlackierzentrum installiert. Die Lackierkabine bietet mit einer Gesamtfläche von 10,0 x 4,0 x 2,6 m viel Raum für große La


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