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60 Produkte + Lösungen ¢  Frequenzumrichterfamilie erweitert Zuwachs bei den Invertern von Lenze: Die i500- Frequenzumrichterfamilie hat jetzt auch eine dezentrale   12.2019 Variante. Geschützt in IP66 und vernetzt mit IO-Link, ist der i550 protec ausgelegt für das weite Feld dezentraler Antriebsaufgaben. Das Aerzener Unternehmen startet die neue Serie mit dem Leistungsbereich bis 2,2 kW und plant den stufenweisen Ausbau bis 75 kW. Mit IO-Link lassen sich die in einer Anwendung verteilten Sensoren und Aktoren auf einfache Weise in die übergeordnete Steuerungsebene einbinden, um Prozess-, Asset- und Parametrierungsdaten auszutauschen. Kommt ein IO-Link-Master in einem Netzwerk bereits zum Einsatz, kann der i550 protec unabhängig von der übergeordneten Steuerung angebunden werden. Die Parametrierung der Geräte erfolgt automatisch im Zuge einer Serieninbetriebnahme oder im Rahmen eines Gerätetausches beim Service. Auch der neue dezentrale Kommunikationsstandard ASi-5 lässt sich flexibel und einfach mit der i550-IO-Link-Schnittstelle verbinden. Alle weiteren gängigen Feldbusschnittstellen stehen optional zur Verfügung. Lenze bringt mit dem i550 protec ein sehr kompaktes Gerät auf den Markt. Die Ausführung in Schutzart IP66 beziehungsweise Nema 4X Outdoor & Indoor sorgt für hohen Schutz gegen widrige Umweltbedingungen wie hohe Temperaturen, Stäube, Schmutz oder Strahlwasser. Der i550 protec eignet sich insbesondere für großräumige Maschinen, verteilte Anwendungen aus dem Materialfluss und überall dort, wo Schaltschrankplatz teuer ist. Hier lassen sich Installationskosten einsparen, da geschirmte Motorleitungen wegfallen und kostenoptimiert mehrere Umrichter an einem abgesicherten Energiebus angehängt sind. Typische Anwendungen sind Förderbänder, Ventilatoren, Pumpen, Hauptantriebe oder Hubwerke. (Bild: Lenze) u www.lenze.com ¢  Neues Fensterzentrum für Handwerker Um die Basislösung Conturex Artis, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit von Handwerksbetrieben in einem sich rasant verändernden Umfeld zu verbessern, hat Weinig, Tauberbischofsheim, die CNC-Modellreihe Conturex erweitert. Mit einer Kapazität ab sieben Fenstereinheiten pro Schicht ist die Maschine unterhalb der bisherigen Einstiegsmaschine, der Conturex Compact, angesiedelt. Technisch besitzt die kompakte Artis alle Features, die den Erfolg der CNC-Modellreihe ausmachen. Die Maschine verfügt über eine Hauptspindel mit Vierachstechnik, kann auf Wunsch aber auch mit einer zusätzlichen Universalspindel ausgestattet werden. Im Standard für Längen von 175 bis 3 500 mm ausgelegt, lassen sich bei Bedarf Werkstücke bis zu 4 500 mm bearbeiten. Ein Werkzeugmagazin mit einer Dornlänge von 290 mm und ein 50-fach-Tellerwechsler bieten die Kapazität für eine flexible und wirtschaftliche Auftragsabwicklung. Besonderes Merkmal der Artis ist der Powergrip-Repos-easy-Zangentisch. Das zum Patent angemeldete Umspannverfahren ermöglicht die variable Teilespannung und das automatische Verschieben der Werkstücke in der Maschine. Dabei bleiben die Werkstücke während der Bearbeitung durchgehend geklemmt, wodurch hohe Präzision und Qualität erreicht werden. Für komplexe Spannsituationen wird durch Repos easy auch das Spannen im Falz möglich. Als besonders vorteilhaft erweist sich das Verfahren bei schlanken Profilen und neuen Architektur-Fenstersystemen. (Bild: Michael Weinig) u www.weinig.com ¢  Robustes Wachstum bei Haustüren Der Markt für Haustüren wächst in Deutschland auch 2019 robust. Die Nachfrage nach Kunststofftüren steigt am schnellsten, belegen aktuelle Daten einer Marktstudie von Branchenradar.com Marktanalyse. Bei moderat steigendem Durchschnittspreis erhöhen sich die Herstellererlöse um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 528 Millionen Euro. Die Wachstumsimpulse kommen nahezu zu gleichen Teilen aus dem Neubau- wie auch aus dem Sanierungsgeschäft. Der Aufschwung wird allerdings zu einem erheblichen Anteil von der regen Nachfrage nach Kunststofftüren getragen. Im Vergleich zu 2018 erhöht sich der Absatz vermutlich um mehr als vier Prozent und damit rascher als bei Holztüren oder Haustüren aus Aluminium/Metallverbund. Absatzseitig ist das Gesamtmarktwachstum zu zwei Dritteln auf Kunststofftüren zurückzuführen. Gestützt wird die steigende Bedeutung dieser Produkte durch die defensive Preispolitik der Hersteller. Während 2019 nämlich der Durchschnittspreis bei Holztüren und Haustüren aus Aluminium/Metallverbund wächst, gibt der Preis für Kunststofftüren leicht nach. Auch in den beiden kommenden Jahren können die Hersteller von Haustüren mit einem stabil wachsenden deutschen Markt rechnen. Bis 2021 prognostiziert Branchenradar.com Marktanalyse ein jährliches Wachstum von erlösseitig rund vier Prozent. u www.branchenradar.com


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