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Lesedauer: 3 min
20. August 2021
Kundennutzen durch 3D-Druck
Auch mit der additiven Fertigung will Roto Fenster- und Türtechnologie (FTT) konkreten Kundennutzen schaffen. Die Herstellung und Lieferung von Kleinserien in kurzer Zeit gehören ebenso zum 3D-Repertoire wie der Druck prüfbarer Prototypen mit hohen Festig
Auch mit der additiven Fertigung will Roto Fenster- und Türtechnologie (FTT) konkreten Kundennutzen schaffen. Die Herstellung und Lieferung von Kleinserien in kurzer Zeit gehören ebenso zum 3D-Repertoire wie der Druck prüfbarer Prototypen mit hohen FestigBild: Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH

Kundenmehrwert schaffen, Wachstum generieren, Effizienz erhöhen und Zukunftsfähigkeit sichern – diese Kernziele stehen im Mittelpunkt einer strategischen Digitalisierungsinitiative von Roto Fenster- und Türtechnologie (FTT). Wie das Unternehmen meldet, ist sie langfristig angelegt und gliedert sich in eine große Zahl einzelner Projekte. Nachdem man mit der ‚Roto City‘ und der ‚Profildatenbank‘ schon zwei Lösungen realisiert habe, folge jetzt eine weitere Digitalisierungsstufe: die Produktion von Kleinserien auf Basis der additiven Fertigungstechnologie.

Das neue Verfahren ermögliche aus vorhandenen 3D-Daten die Generierung von Kunststoff-Bauteilen, deren mechanische Eigenschaften mit denen von Spritzguss vergleichbar seien. Aus dem 3D-Druck resultiere durch eine werkzeuglose Fertigung eine schnelle, flexible und kundenorientierte Herstellung von kleinst- und kleinserienreifen Komponenten. Außerdem umfasse das Produktionsspektrum Lehren, Muster- und Ersatzteile sowie prüfbare Prototypen mit hohen Festigkeiten. Die deutlich verkürzte Zeitspanne „Time to Market“ bringe den Kunden ein konkretes Nutzenplus und unterstütze sie zudem bei der digitalen Transformation ihrer Betriebe. Roto erweise sich auch dadurch als Partner mit dem nötigen Blick voraus.

Zur Anwendung komme die MultijetFusion-Technologie von HP. Dabei handele es sich um ein pulverbasiertes Druckverfahren. Im Unterschied zur bekannten SLS-Alternative setze es jedoch keine Laser für den Schmelzvorgang ein, sondern eine Infrarotlampe, die das Pulvermaterial schichtweise verschmelze. Der Einsatz wärmeabsorbierender Flüssigkeiten (Fusing agents) verschmelze nur bestimmte Bereiche des Pulverbetts, die die Herstellung scharfer Konturen sowie eine hohe Maßgenauigkeit der gedruckten Bauteile bewirkten. Den Abschluss des mehrstufigen Druckprozesses bilde das fertige Bauteil bzw. Funktionselement oder sogar eine komplette funktionsfähige Baugruppe.

Eine erste internationale Referenz zeige bereits die Praxiseignung der neuen 3D-Bauteile. Zur Ausstattung des Alexandra Hospital in Redditch in der englischen Grafschaft Worcestershire gehörten, wie es heißt, 1.000 Kipp-Fenster. Gefertigt wurden sie von 3D Aluminium, Oxfordshire, unter Verwendung eines Profilsystems von Hydro Building Systems. Um den gewünschten Liefertermin einzuhalten, habe Roto dafür kurzfristig die entsprechende Menge an Kunststoffunterlagen für die Rahmen-Mittelschließer gedruckt und geliefert. Im Übrigen unterstreiche auch das jüngste Projekt die Themenvielfalt der konsequenten Digitalisierungsstrategie des Fenster- und Türtechnik-Spezialisten.

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Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH
http://www.roto-frank.com

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