Fenster-Trends

Von der Stange war gestern

Schlanke Rahmenquerschnitte mit großen Glasanteil liegen im Trend.
Schlanke Rahmenquerschnitte mit großen Glasanteil liegen im Trend.Bild: Gealan Fenster-Systeme

Mittlerweile wird der Großteil der in Deutschland hergestellten Fenster individuell nach Kundenwunsch gefertigt. Welche Designs und Funktionen aktuell angesagt sind, schreibt der Verband Fenster und Fassade (VFF) in einer Pressemeldung.

1. Fensterdesign: schmale und energieeffiziente Profile mit viel Glas

Woran man nicht mehr vorbeikommt, sind schlanke und zugleich energieeffiziente Rahmenquerschnitte bei einem großen Glasanteil. „Transparenz und Weite liegen absolut im Trend. Deshalb werden auch die Rahmen filigraner“, berichtet VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Immer mehr Kunden wünschen sich dabei einen großen Glasanteil, weshalb Fenster und Fenstertüren immer größer werden. Dank moderner Profil-und Beschlagtechnik ist das kein Problem. Wer schon einmal eine breite Terrassentür mit Soft-Close-Technik geöffnet hat, weiß, wie kinderleicht heute auch große Fenstermodelle zu bedienen sind.“

2. Einbruchschutz, Schallschutz und Lüftung

Neben einem eleganten Design wollen Verbraucher nicht auf Funktionalität verzichten. „Seit einiger Zeit schon merken wir steigende Ansprüche in Sachen Schall- und Einbruchschutz“, so Lange. „Gerade in urbanen Gegenden lohnt es sich, über zusätzlichen Schutz nachzudenken. Gleichzeitig sind Schallschutzfenster für das Schlafzimmer und das eigene Büro sehr sinnvoll. Im Erdgeschoss oder in leicht von außen zugänglichen Bereichen bieten einbruchsichere Fenster und Türen in der Klasse RC2 einen guten Schutz.“

3. Ein weiterer Trend sind Lüftungen, die mit einem Motor ausgestattet in das Fensterprofil eingebaut sind.

Über Sensoren misst die Lüftung die Luftqualität und transportiert über einen Wärmetauscher frische Luft nach innen und die verbrauchte Luft nach außen – und das ohne Wärmeverlust. „Dieses System hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt“, betont der Fensterexperte. „Es sorgt für bestmögliche Energieeffizienz, da man weniger stoßlüften muss.“

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