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12. November 2020
Holz auf den Weg bringen
Innovative Fördertechnik dient bei der Holzbe- und -verarbeitung zur intralogistischen Prozessoptimierung. Gerade in mittelständischen Betrieben erleichtern Elektrohängebahnen den Transport großer Holzeile.
 Durch ihre spezielle Konstruktion sind die Aluminiumschienen zwar extrem belastbar, wiegen jedoch wesentlich weniger. Das reduziert die Kosten der Anlage. Trotzdem ist Skyrail hochstabil für Nutzlasten bis 400kg im Zweifach-Fahrzeug und bis 800kg im Vierfach-Fahrzeug ausgelegt.
Durch ihre spezielle Konstruktion sind die Aluminiumschienen zwar extrem belastbar, wiegen jedoch wesentlich weniger. Das reduziert die Kosten der Anlage. Trotzdem ist Skyrail hochstabil für Nutzlasten bis 400kg im Zweifach-Fahrzeug und bis 800kg im Vierfach-Fahrzeug ausgelegt.Bild: SEH Engineering GmbH

Elektrohängebahnen werden bisher vornehmlich in Großkonzernen der Automobilbranche eingesetzt. Dabei bieten ihre Funktionen und Transportmöglichkeiten auch für mittelständische Unternehmen aus der Holzverarbeitung Vorteile bei der Automatisierung von Produktions- und Materialflüssen. So erleichtern sie den innerbetrieblichen Transport bei schwer zu handhabenden Bauteilen maßgeblich und unterstützen individuelle betriebliche Anforderungen wie zum Beispiel verkettete Arbeitsschritte. „Große Holzteile oder solche, die bereits vormontiert sind, können mithilfe von EHBs zeitsparend und prozessoptimiert befördert werden und die Weiterverarbeitung erleichtern, zum Beispiel für den Transport in unterschiedliche Werkhallen oder fortschreitende Bearbeitungsstationen. Problem sind hier allerdings die Investitionskosten der großen C1-Anlagen, die sich für kleine und mittelständische Unternehmen nicht rentieren“, erklärt Holger Schmidt, Geschäftsführer des SEH-Standortes Ostrhauderfehn. Ein innovatives System schließt hier nun die intralogistische Transportlücke. Die neue Generation der Elektrohängebahnen ist im Engineering, Einbau und Betrieb kostengünstiger und energieeffizienter als herkömmliche EHB. Dabei spielt die moderne Konstruktionsmethodik des Predictive Engineering eine entscheidende Rolle. Mit Predictive Engineering setzt SEH den Konstruktionsprozess vom 3D-Scan in der Angebotsphase über Augmented Reality und Virtual Reality in der Planung bis hin zur Clash-Detection beim Skyrail-Fördersystem konsequent digitalisiert um.

Leichter, kostengünstiger und trotzdem leistungsfähig

Dank einer speziellen Konstruktion der Aluminiumschienen sind diese zwar extrem belastbar, wiegen jedoch wesentlich weniger. „Schon das reduziert die Kosten der Anlage. Zudem wirkt sich das geringere Gewicht auch auf die Stahlkonstruktionen zur Aufhängung kostenreduzierend aus“, erläutert Holger Schmidt. Trotzdem ist Skyrail hochstabil für Nutzlasten bis 400kg im Zweifach-Fahrzeug und bis 800kg im Vierfach-Fahrzeug ausgelegt. Geschwindigkeiten bis zu 150m/min und eine Steigfähigkeit bis 30° ermöglichen eine Vielzahl von Wegen und Einsatzbereichen. Anstelle von bremsenden Gegendruckrollen hat SEH eine spezielle Technik entwickelt, bei der in der Horizontalfahrt keinerlei zusätzliche Reibung entsteht. Aus diesem Grund liegt die Leistungsaufnahme in der Horizontalfahrt nur bei 0,3W/kg Nutzlast, was eine Energieeinsparung um den Faktor 4-5 im Vergleich zu steigfähigen, klassischen EHB-Fahrzeugen gemäß C1-Standard bedeutet.

Bei Vertikalfahrten baut sich der notwendige Anpressdruck, der vom Steigungswinkel und Transportgewicht abhängig ist, konstruktionsbedingt von selbst auf. Skyrail ist im laufenden Betrieb besonders wartungsarm und einzelne Verschleißteile lassen sich durch die ausschließlich gesteckten und geschraubten Bauformen ohne Schweißungen leicht austauschen.

Die neue Generation der Elektrohängebahnen ist im Engineering, Einbau und Betrieb kostengünstiger und energieeffizienter als herkömmliche EHB.

SEH Engineering GmbH
http://www.seh-engineering.de

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